Studie: Optimismus im eCommerce gleichbleibend trotz Konjunkturproblemen
Die eShop-Betreiber bleiben trotz wirtschaftlich schwieriger Zeiten optimistisch.
Knapp zwei Drittel aller eShop-Betreiber glauben, dass der Internet-Handel dem allmählichen konjunkturellen Rückgang besser Stand hält, als alle traditionellen Vertriebswege. Viele blicken der näheren Zukunft sogar optimistisch entgegen. So glauben 35 Prozent der eTailer, innerhalb der nächsten zwölf Monate an ein besseres Geschäftsergebnis als ursprünglich erwartet, während weitere 33 Prozent immerhin von einem Erreichen der vorgegebenen Ziele ausgehen. Zu diesen Ergebnissen kam ein Report von Forrester Research im Auftrag von Shop.org. Demzufolge berichten 81 Prozent der Online-Händler außerdem von einem profitablen Geschäft im vergangenen Jahr, drei Viertel weisen eine Steigerung zum Vorjahr aus. Der Hälfte der Betreiber gelang zudem eine Steigerung der Konversionsrate.
Darüber hinaus bestätigt die Studie die Vorteile mehrkanaligen Vertriebs. So kauft die Hälfte der Online-Kunden wenn möglich auch in Geschäften des Betreibers ein oder führt Bestellungen per Katalog durch. Da sich Zufriedenheit und Verkaufszahlen dabei, laut Forrester, auch wechselseitig beeinflussen, wäre es ein Fehler wenn Online-Händler andere Kanäle ganz außer Acht ließen. Vielmehr müssten sie in allen Abteilungen Ziele und Anreize setzen, die Mitarbeiter motivieren. Zudem raten die Marktforscher Betreibern, sich nicht zu sehr auf hohe Verkaufszahlen zu versteifen, da sich diese ab einem gewissen Niveau nur durch hohen Aufwand erreichen ließen und damit im Endeffekt die Gewinnmarge schmälern würden.
Alles in allem stellt die Studie dem eBusiness trotz wirtschaftlicher Probleme eine recht positive Zukunft in Aussicht. Auch wenn die Steigerungsraten etwas niedriger ausfielen als zuletzt und geringeres Kundenvertrauen und –kaufkraft dem Handel insgesamt schaden würden, werde das Wachstum des Online-Geschäfts noch immer die meisten anderen Sektoren in den Schatten stellen, bringt es Studienautor Sucharita Mulpuru von Forrester Research auf den Punkt.
via: Ecin