Mobiles Einkaufen noch verhalten

Laut einer Studie von Google Deutschland und dem Bundesverband für Digitale Wirtschaft (BVDW) besitzen zwölf Millionen Menschen in Deutschland ein Smartphone.

Das Smartphone wird vor allem zum Zeitvertreib von seinen Besitzern genutzt. Pausen und Wartezeiten überbrücken 56 Prozent der Befragten mit ihrem Smartphone. Jeder zweite schaltet es ein um darin nach bestimmten Informationen zu suchen und 28 Prozent haben per Smartphone auch schon etwas gekauft.

Allerdings bevorzugen die meisten Nutzer immer noch andere Wege zum Einkaufen. Die meisten Menschen (12 Prozent) hindert das Shoppen per Smartphone an dem komplizierten Weg bis zum Bestell Button. Sechzig Prozent der Befragten sehen es als Selbstverständlichkeit an, dass das m-Shoppen genauso nutzerfreundlich gestaltet ist wie ein Online-Shop auf ihrem stationären Computer.

Durch die Studie werden die Potentiale vom Mobile-Marketing, aber vor allem den Aufholbedarf von Werbetreibenden verdeutlicht. Burkhard Leimbrock, BVD-Vizepräsident verdeutlicht, dass Mobile als wichtiger Punkt in der digitalen Wirtschaft rasant an Bedeutung gewinnt, da einem Online- oder Offlinekauf immer häufiger eine mobile Recherche vorrausgeht und auch der Anteil der Smartphone -Nutzer, welche recherchieren und danach mobil kaufen wollen, immer größer wird.