Studie: wie lässt sich mit Paid Content am besten Geld verdienen?

Künftig wird wohl Paid Content eines der am heißesten diskutierten Themen sein. Eine Studie hat sich nun damit beschäftigt welche Inhalte sich zu Geld machen lassen und welche nicht.

Um Licht ins Dunkel zu bringen, hat sich Nielsen innerhalb einer Studie mit dem Thema für welche Inhalte Nutzer bereit sind die Geldbörse zu zücken, beschäftigt. Prinzipiell seien Nutzer nur dann bereit für Inhalte zu zahlen, wenn die Informationen relevant, individuell und möglichst selten bzw. schlecht kopierbar sind. Das heißt, dass wohl nur professionell recherchierte Neuigkeiten aus bspw. der Wirtschaft und topaktueller Klatsch aus der Welt der Promis ein paar Euros aus den Taschen der Nutzer locken können. Laut den Experten ist es allerdings noch wichtiger, in den Medienkategorien zu unterscheiden. So gaben 57 Prozent der User die Bereitschaft an für Filme und Musik im Netz zu zahlen. 51 Prozent der Befragten würden Geld für Spiele ausgeben, während 50 Prozent für professionelle Videobeiträge und 49 Prozent für Inhalte, die man sonst wohl nur in Fachmagazinen zu lesen bekommen würde, zahlen wollen.

Die Richtung des Trends ist also klar erkennbar: Für User Generated Content besteht wenig bis keine Zahlungsbereitschaft, während Fachbeiträge von Profi-Journalisten bereits schon jetzt den ein oder anderen Euro abgreifen können. So simpel es auch klingen mag, aber der wichtigste Grund dafür ist wohl, dass man für Dienstleistungen, Filme, Musik und Zeitschriften schon immer die Geldbörse zücken musste.

Die Studie befasste sich außerdem mit der Frage, wie Paid Content bezahlt werden soll. Dafür ist manch einer sicher bereit, Gebühren für die Anmeldung auf einem Diensleistungsportal zu zahlen. Dem entgegen, stehen aber die Erkenntnis, dass die Nordamerikaner mit 40 Prozent und die Europäer mit 39 Prozent, lieber Werbeeinblendungen auf ihrer Lieblingswebsite akzeptieren würden. Spezilisten sehen die Zukunft des Paid Content daher eher in Gebührenmodellen, wie sie bspw. von Telekommunikationsanbietern angeboten werden.