Studie: Zu wenig Investitionen in Online-Werbung
Eine aktuelle Studie von Yahoo und Nielsen in den USA stellt fest, dass viele Unternehmen ihr Werbebudget noch nicht optimal ausnutzen, vor allen mit Online-Werbung sei noch viel zu erreichen.
Yahoo und Nielsen haben crossmediale Kampagnen der Branchen Automobil, Handel, FMCG und Kreditkarten in Hinsicht auf die Mediakanäle TV, Print und Online untersucht. Sie investierten die Werbegelder in bislang noch unterrepräsentierten Medien und erreichten somit eine deutlich höhere Kontaktfrequenz.
Nach Angaben der Studie investieren Autobauer in den USA 76 Prozent ihres Budgets in TV-Werbung, 17 Prozent in Printwerbung und in Online Werbung nur 8 Prozent. Jedoch sei die Online-Reichweite in dieser Zielgruppe bei 76 Prozent. Ein anderes Beispiel stellt die Studie in der Handelswerbung da, hier fließen 84 Prozent der Werbeinvestitionen ins Fernsehen, 13 Prozent in Print und nur 3 Prozent in Online-Werbung. Allerdings würde auch hier die Print und Online-Werbung für eine Reichweite der Zielgruppen über 80 Prozent sorgen.
Yahoos Stellvertretender Commercial Director Heiko Genzliger berichtet, dass die US-Studie beweist, dass viele Unternehmen in ihren Mediaplänen immer noch falsche Akzente setzen und das nicht nur in den USA sondern auch auf den deutschen Märkten. Viele Unternehmen denken immer noch, dass sie die meisten Menschen mit der TV-Werbung erreichen. Dabei beweist die Studie, dass ein Mix aus allen verschiedenen Kanälen und dabei Online als bald zweitstärkstes Medium, die höchste Reichweite erzielt.