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TWT erhält SEA-Zertifizierung 2010 vom BVDW

Der Bundesverband Digitaler Wirtschaft e.V. zeichnet mit diesem Gütesiegel die professionelle und seriöse Arbeitsweise von TWT Interactive im Bereich Suchwortvermarktung aus. Als unabhängige Qualitätsauszeichnung bescheinigt das Search Engine Advertising (SEA)-Zertifikat kompetente und nachhaltige Projektrealisierung auf hohem technologischem Niveau.

Zu den Kriterien des BVDW-Gremiums gehören unter anderem die Erfahrung und Arbeitsweise der Dienstleister sowie die Kundenzufriedenheit und das Engagement am Markt. Neben einer Selbstverpflichtung der Zertifikatsinhaber überprüft das Gremium in regelmäßigen Abständen die Einhaltung dieser Kriterien. Das Zertifikat verschafft Kunden einen Einblick in die Agentur-Praxis und bietet somit die Möglichkeit einer objektiven Orientierung auf dem Markt.

„Die SEA-Zertifizierung für TWT dokumentiert den hohen Qualitätsanspruch, den wir an unsere Projekte und Vorgehensweisen stellen. Wir freuen uns, zu den führenden Agenturen in Deutschland zu gehören und sehen uns in unserer Kunden- und Ergebnisorientierung bestätigt,“ so Hans J. Even, Geschäftsführer der TWT Interactive GmbH.

TWT Interactive gehört seit 2006 zum Kreis der BVDW-Qualitätsagenturen in Deutschland.
www.bvdw-sem.de



OFFF 2008 - International festival for the post-digital creation culture

OFFF_draussen.jpgStrahlende Sonne, ein heruntergekommenes Fabrikgelände und 2000 Designer & Konzepter aus ganz Europa ergeben zusammen eine spannende Designkonferenz! Das diesjährige OFFF-Festival fand vom 8. bis 10. Mai in Lissabon statt und die europäische Designszene hat sich nicht lange bitten lassen - schliesslich gab’s eine traumhafte Location und ein hochkarätiges Line-up.

Über 3 Tage hinweg gab es inspirierende bis schräge Vorträge der digitalen Gestaltungs-Avantgarde: Joshua Davis und Erik Natzke mit dem Schwerpunkt programmierten Designs, Fallon über Relevanz und Auswirkung von Ideen am Beispiel der Bravia-Spots und des Cadbury-Gorillas, Alex Trochut zeigte seine Retro-Typografischen Arbeiten, und und und.

Nebenher gab es noch Ausstellung und Workshops - alles in allem also tendentiell eine gestalterische Reizüberflutung, aber nicht zuletzt auch ein Wegweiser, wohin sich die digitale Gestaltung morgen entwickelt mag. Bilder zur OFFF gibt es im Flickr-Pool.

Wart Ihr da? Welche Eindrücke habt Ihr mitgenommen? Was war am spannendsten?



BVDW kündigt OMD-Kooperation und startet selbständiges Messe-Projekt

Der Bundesverband Digitale Wirtschaft wird seine Beteiligung an der Branchenmesse Online Marketing Düsseldorf (OMD) beenden.

bvdw_1_1.jpgIm kommenden Jahr wird der BVDW seine eigene Veranstaltung im benachbarten Köln starten. Laut Medienberichten wollte der BVDW nicht länger als Juniorpartner für die Messe dienen, während Veranstalter Igedo auf seine Rechte an der Marke “Online Marketing Düsseldorf” pochte, sowie auf Vorstellungen von einem deutlich erweiterten Messekonzept.

“Wir respektieren die Entscheidung”, so Alexander Felsenberg, OMD-Verantwortlicher des
Messeveranstalters Igedo.

In diesem Jahr soll die OMD letztmalig in Kooperation mit dem BVDW stattfinden, danach übernimmt die Igedo die alleinige Verantwortung. Zuvor wurden ähnliche Spekulationen durch die Sprecher des BVDW vor der Presse dementiert. In einer Pressemitteilung von vergangenem Mittwoch betonte der Verband noch, die ausgesprochene Kündigung der Kooperationsvereinbahrung mit Igedo hätte ausschließlich konzeptionelle Gründe.

„Vor dem Hintergrund der rasanten Marktentwicklung hat der BVDW den Kooperationsvertrag, der für die kommende Messe im September noch gilt, gekündigt. Ziel dieser Kündigung war und ist es ausschließlich, ab 2009 mit einem neuen Messekonzept den veränderten Marktgegebenheiten in möglichst großem Umfang zu entsprechen. Noch in diesem Monat wird daher eine Entscheidung für eines der vorliegenden Konzepte erfolgen.“

Informationen über Details des neuen Messeprojektes werden mit Spannung erwartet.

via: W&V



Google beendet BPF-Programm

Google beendet sein BPF-Programm (”Best-Practice-Funding”) zum Jahr 2009. Die Meinungen bei den Agenturen scheren weit auseinander.

google_deutschland_1.jpgBereits 2005 strich der Suchmaschinenbetreiber europaweit seine Agentur-Provisionen komplett. Nun soll auch das Nachfolge-Programm BPF durch Google vom dem Markt genommen werden. Agenturen erhielten als Teilnehmer an dem Programm bisher finanzielle aber auch nicht-entgeltliche (Technologie, Schulungen, Personal) Leistungen, sofern sie in der Lage waren bestimmte Leistungen im Rahmen der Anforderungen zu erbringen.

Jede teilnehmende Agentur musste unter anderem zwei Mitarbeiter stellen, die den “Google Advertising Professionals”-Test bestanden haben. Dieser test sollte dazu dienen die Ausbildung zum Suchmaschinen-Marketing-Spezialisten zu fördern. Zudem war die Realisierung eines Ertrags von 250.000 Euro je Quartal ein weiteres Kriterium für die Teilnahme am Programm. Die Vergütungsumsätze staffelten sich proportional zu der Höhe des Betrages.

Ab 2008 sollen nun die Vergütungen sowie das entsprechende Staffelungsmodell gesenkt werden. Laut Google sollen durch diese Maßnahme mehr Teilnehmer die Zuwendungen beanspruchen können. 2009 soll das Programm dann endgültig beendet werden.
Gründe für diese Entscheidung seitens des Internet-Giganten sind unter anderem der Vorteil der Agenturkunden, welchen Google hinsichtlich eines fairen Wettbewerbs nicht gewähren will. Erhaltene Gelder aus dem BPF-Programm konnten von den teilnehmenden Agenturen wieder in die nächste Kampagne investiert werden, was ihnen die Abgabe von höheren Geboten für gefragte Suchbegriffe ermöglichte. Zudem habe Google sein Ziel erreicht den Dienst bei den Agenturen und Werbekunden “bekannt” zu machen.

Durch den Wegfall der Vergütungen werden voraussichtlich vor allem Agenturen, die sich besonders auf Suchmaschinen-Marketing spezialisiert haben, größere Einbußen erleiden. Direkte Werbekunden und kleinere Agenturen, sowie diese die bisher mit geringeren Etats hantierten werden von dem Wegfall profitieren, da die Konkurrenz bei den Auktionsverfahren für die jeweiligen Suchbegriffe gemindert auftreten wird. Durch die frühzeitige Ankündigung der Pläne möchte man den Agenturen die Möglichkeit eröffnen ihre Verträge entsprechend ändern zu können.

via: W&V



Samwer-Brüder beteiligen sich an Performance Media

Der European Founders Fund der Samwer-Brüder, beteiligt sich an der Hamburger Performance Media Deutschland GmbH.

Das Venture Capital-Unternehmen der deutschen Internet-Pioniere Alexander, Marc und Oliver Samwer beteiligt sich an ausgewählten Technologieunternehmen. Die Brüder, Gründer von eBay Deutschland und Jamba! (heute Teil der News Corp.), beteiligten sich über ihren European Founders Fund u.a. an Start-Ups wie LinkedIn, StudiVZ, Lokalisten oder Bigpoint.

Die 2005 gegründete Performance Media ist eine Online-Media Agentur, spezialisiert auf die Umsetzung von strikt responseorientierten Display Advertising Kampagnen für Webetreibende. Aktuell zählt die Agentur über 100 Kampagnen für namhafte Unternehmen, zum Leistungsspektrum gehören die strategische und operative Mediaplanung für Produkte und Dienstleistungen, sowie die Werbeträger- bzw. Umfeldselektion, den Mediaeinkauf und die technologiebasierte Kampagnenoptimierung.

Durch die Beteiligung verbessert Performance Media seinen Zugang zu den als Werbeträger zunehmend wichtiger werdenden Web 2.0-Portalen maßgeblich. Das bisher recht kompakte Team von 20 Mitarbeitern soll nun auch deutlich ausgebaut werden. Christoph H. Schäfer, Gründer und Geschäftsführer von Performance Media sieht viele Vorteile in der Beteiligung:

“Wir freuen uns, über das strategische Investment der Samwers den Zugang zu neuen, reichweitenstarken Angeboten aus dem Web 2.0-Bereich deutlich ausbauen zu können. Hier sehen wir einen nachhaltigen Vorteil für unsere Kunden”

Oliver Samwer vom European Founders Fund ist ebenfalls optimistisch:

“Wir sehen Performance Media als Marktführer in der responseorientierten Online-Mediaplanung und prognostizieren für das Segment ein starkes Wachstum. Dabei wird der responseorientierte Planungsansatz in Zukunft auch in klassischen Medien stärker zur Anwendung kommen”

via: Pressemitteilung



Was sind die Trends Online? Was wird kommen in der digitalen Wirtschaft?

In etwa 2 Wochen erscheint das aktuelle Jahrbuch „Interaktive Trends 2007/2008“ zum Online Wettbewerb DMMA (Deutscher Multimedia Award). Bestückt mit Screenshots, Fotos und ausführlichen Beschreibungen dokumentiert das Buch die prämierten aber auch die nominierten Einreichungen in diesem Jahr.

interaktive_trends.jpgUnter den Beiträgen findet sich zahlreiches zu Themen wie Dialogmarketing, E-Mail-Marketing, interaktivem Branded Entertainment und weiteren digitalen Neuerungen. Außerdem bekommt der Leser Einblicke in die Welt der Online-Auftritte von Unternehmen die den besonderen Dialog mit dem Kunden fördern. Ein Buch voller Ideen, dass im redaktionellen Teil zudem besonders auf die aktuellen interaktiven Trends eingeht. Auch hier finden sich die Themenbereiche der prämierten Projekte wieder, neben diesen aber natürlich auch aktuelle Interessen der Marketingbranche wie IPTV, mobile Handy-Bannerwerbung oder Suchmaschinen-Marketing.

Experten schreiben hier über die Werbekraft die im Web 2.0 steckt, Erfahrungen mit viralem Marketing oder die Erhöhung der Attraktivität eines Online-Shops durch besondere Webservices. Hans Jürgen Even, Geschäftsführer der TWT Interactive GmbH beschäftigt sich in seinem Beitrag speziell mit dem Einsatz von Suchmaschinen-Marketing im Marketingmix und gibt professionelle Tipps.

Die 176 Seiten des Jahrbuches umfassen zudem informative Diskussionen zu derzeitig brisanten Themen, wie der These „Interactive-Dienstleister die Lead-Agenturen der Zukunft“ und zahlreiche Porträts führender Multimedia-Agenturen..
Bestellt werden kann die bereichernde Dokumentation bei ONEtoONE online.
via: OneToOne



Gerichtsbeschluss zur Domainsicherung

In einem aktuellen Rechtsstreit über die Zulässigkeit einer agenturseitigen Sicherung von Domainnamen für einen Auftraggeber fiel ein interessantes Urteil des BGH.

Ein Hamburger Augenoptiker hatte eine Agentur mit der Erstellung einer Webseite beauftragt; die Agentur sicherte zudem den entsprechenden Domainnamen wodurch sie al Inhaber der Domain im “whois”-Register der DENIC auftauchte. Daraufhin versuchte ein anderer Inhaber mit dem gleichen Namen die Domain für sich zu beanspruchen und bekam vom OLG Celle Recht.

Der Fall wanderte dann zum BHG wo die Entscheidung gefällt wurde, dass eine Agentur sehr wohl den Domainnamen für einen Auftraggeber sichern darf. Ungewöhnlicherweise schlägt der BGH din seiner Urteilsbegründung der DENIC die Einrichtung eines neuen Zusatzfeldes in ihrer Datenbank vor, welche mit anonymisierten Einträgen vergleichbar ist, die es in den sog. “Whois-Datenbanken” bereits z.B. bei den Top-Level-Domains .com gibt.

“… Beispielsweise könnte die DENIC die Möglichkeit eröffnen, dass bei ihr im Zuge der Registrierung der Hinweis auf einen Auftraggeber hinterlegt wird. Dieser würde erst offenbart, wenn sich der als Inhaber des Domainnamens registrierte Vertreter mit einer solchen Bekanntgabe einverstanden erklärt hat, etwa nachdem er von einem Gleichnamigen in Anspruch genommen oder befragt worden ist, warum er den fremden Namen hat registrieren lassen.”

Dies sei allerdings nicht ungefährlich, weil es gleichzeitig durch diese Methodik einfacher wird, sich hinter anonymiserten Einträgen zu verstecken. Da in diesem Fall weiterhin die Agentur der Domaininhaber ist, ist zudem auch weiterhin unklar ob eine “wirksame” Übertragung des Domainnamens ohne Mitwirkung der DENIC stattfinden kann.

Wir würden uns sehr über die Meinungen unserer Leser zu dem Thema freuen. Was haltet ihr davon?

via: BVDW