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EU-Kommission kritisiert Anbieter von Online-Flugtickets

Die EU-Kommission kündigte an bald gegen gravierende Mängel und Irreführung beim Verkauf von Online-Flugtickets vorgehen zu wollen.

Grund für diese Ankündigung ist ein Bericht der Verbraucherschutzkommissarin Meglena Kuneva nach dem eine große Problematik in der gesamten Flugverkehrsbranche, sowohl bei Fluggesellschaften als auch bei Reiseveranstaltern deutlich geworden sein soll.

Gegen jede Dritte von 386 seit Februar 2008 geprüfte Webseiten, die den Verkauf von Online Flugtickets anbot, habe die Behörde wegen Verstoßes gegen das EU-Verbraucherrecht ermitteln müssen.

“Meine Botschaft an die Unternehmen ist klar: entweder sie handeln jetzt, oder wir werden handeln.”

So die Kommissarin im Bezug auf den Bericht.
Insbesondere Preisangaben auf 58 Prozent der kontrollierten Seiten hätten sich als größtes Problem erwiesen. Unregelmäßigkeiten bei den Vertragsbedingungen fänden sich auf 49 Prozent der Seiten. Von den 79 Webseiten, die wegen irreführender Preisangaben kontrolliert wurden, gehörten 44 (56 Prozent) zu Fluggesellschaften, 27 (34 Prozent) und zu Reiseveranstaltern.

pdficon_large.gifDen vollständigen Bericht bietet die EU-Kommission in englischer Sprache zum kostenlosen Download an.

via: Heise



Bei TUI gehen die Probleme nicht aus

tuifly_1.JPGVor der geplanten Fusion von TUI und britischen Touristikkonzern First Choice Holidays, behindern Probleme mit TUI`s Konzernfluggesellschaft TUIfly einen sauberen Ablauf.

TUIfly enstand Anfang des Jahres aus den Billigfliegern HLX und Hapagfly und hat bis heute die geplanten Ziele noch weit nicht erreicht. Die Konsequenzen sollen angeblich sogar derartig schwerwiegend sein, dass Controlling-Chef Christoph Muellers Position gefährdet ist. So soll in einer vorgezogenen Aufsichtsratssitzung am Mittwoch darüber bersaten werden Mueller, der ursprünglich auch die im September in London an die Börse gehende TUI Travel plc führen sollte, zum 1.September aus dem Vorstand zu entlassen.

Sprecher der TUI treten diesen Gerüchten bisher entgegen, ich der Branche ist man sich jedoch sicher, dass die Situation sich derartig entwickeln wird, hier hatte man bereits von Anfang an den TUIfly-Start kritisch beobachtet.
Die Namenswahl wäre bereits ohne „Sinn und Verstand“ getroffen worden, da es voraussehbar gewesen sei, dass Drittveranstalter sich weigern würden, Passagiere mit Maschinen zu befördern, die den Namen der Konkurrenz tragen. Während TUI angab, die eigene Flugmarke sei wichtiger als das Drittgeschäft, weiß man in der Touristik-Branche, dass außerhalb der großen Routen es häufig gerade die Drittveranstalter seien, die die Maschinen füllten.
Auch auf den Rückhalt durch die bisherige Allianz mit Air Berlin kann die Gesellschaft nicht mehr zählen, da diese sich mittlerweile an die LTU knüpft. Der TUIfly fehlt somit auch ein Partner im Airline-Geschäft.

via: Handelsblatt



Ebay wischt Google eins aus

Ebay hat seine Zukäufe für Adwords-Werbeplätze gestoppt. Gerüchte sprechen von einem Streit zwischen Ebay und Google, weil der Suchmaschinenriese einer Ebay-Party Konkurrenz machen wollte.

Am Montag hat Ebay den Zukauf von Adwords Werbeplätzen plötzlich eingestellt. Offizieller Grund ist die Strategie, wonach man alternative Werbemaßnahmen auszuprobieren möchte. Hinter den Kulissen kursieren allerdings die Gerüchte, wonach es Streit zwischen Ebay und Google gibt.

Demnach ist die Aktion ein Protest von Ebay gegen eine für heute angesetzte Google-Party mit der der Suchmaschinenriese auf seinen Dienst Checkout aufmerksam machen wollte. Diese hätte parallel zu einem Ebay Event ebenfalls in Boston stattgefunden. Mitlerweile hat Google reagiert und die Party abgesagt.

via: Heise



Fluglinie erobert Second Life

TAMDie brasilianische Fluggesellschaft TAM bietet als erstes Luftfahrtunternehmen auch virtuelle Flüge in Second Life an. Kunden sollen Destinationen und Fluggesellschaft näher kennen lernen.

Die brasilianische Fluggesellschaft TAM plant als erste Fluggesellschaft eine Präsenz in Second Life zu erstellen. Innerhalb von Second Life sollen dann in Zukunft virtuelle Linienflüge, entsprechend dem eigenen Service in der Realität, angeboten werden.
Das Angebot für Second Life Avatare besteht darin, dass Geschenke für virtuelle Flüge zwischen verschiedenen Inseln angeboten werden, die die Namen Mailand, Paris, New York und England tragen werden. Diese Inseln entsprechen den realen internationalen Destinationen der Airline und sollen für diese werben.
Obwohl Second Life Avatare selbst fliegen können, erwartet man die Nutzung des Angebotes, u.a. auch deshalb, weil verschiedene Give Aways und Gadgets in das kostenlose Angebot mit aufgenommen werden.

Für die Airline TAM stellt die Präsenz in Second Life ein Marketing Tool dar, dass Kunden in Kontakt mit der Airline und ihren Flugzielen treten lässt. Außerdem möchte man sich als innovatives Unternehmen darstellen, dass als erste Fluglinie Second Life bearbeitet.
TAM hat einen Anteil von 51,7% am brasilianischen Flufverkehr und bietet Flüge zwischen 48 Städten in Latein-Amerika sowie weiteren internationalen Destinationen an.

via: Reuters