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Amazon: Lebensmittelverkauf online

Ab sofort bietet Amazon seinen Kunden mehr als 30.000 Lebensmittel und Getränke zum Verkauf an. Ab 20 Euro liefert der Onlineshop sogar kostenlos.

Es gibt 25 verschiedene Produktkategorien, aus denen die Verbraucher wählen können. Dazu gehören Produkte aus fairem Handel, biologischem Anbau, aber auch laktosefreie oder koschere Lebensmittel. Die frisch verpackten Lebensmittel werden von weiteren 60 Plattformen angeboten, wie z.B. www.hawesko.de, oder www.moevenpick-wein.de. Die Kunden erhalten Informationen über den Preis, Herkunftsland, aber auch diverse Einkauftipps.

Lebensmittel aus dem Onlinshop können ohne weiteres auch mit anderen Produkten zusammen gekauft werden. Die Lebensmittel die den Overnight-Express-Service beinhalten, werden bei Bestellung bis 12 Uhr schon am Folgetag geliefert. Dieser Serviece kostet für alle nicht Mitglieder von Amazone Prime 13 Euro. Frankfurt und Berlin haben zusätzlich einen Express-Service, d.h. Bestellungen die bis 11 Uhr eingehen, werden noch am selben Tag an die Packstation-Adresse geliefert. Bestellungen sind auch über das Smarthphone möglich.



Amazons überarbeitet Kindle DX und senkt den Preis

Amazon senkt den Preis von Kindle DX und verbessert zusätzlich den E Ink Bildschirm durch höhere Kontraststärke, 16 Graustufen und einer Auflösung von 1.200x 824 Pixel.

Das Gehäuse des E-Book-Readers trägt nun eine Graphitbeschichtung, wobei ein Rotationssensor dafür sorgt, dass sich die Darstellung bei unterschiedlicher Haltung horizontal oder vertikal ausrichtet.

Ab 7. Juli ist der große Kindle DX zum Preis von statt 489 Dollar für 379 Dollar erhältlich. Auch das kleinere Modell, welches nun über die neue Tochter Woot angeboten wird, ist günstiger geworden, der Preis wurde von 249 auf 189 US-Dollar gesenkt.

Eine weiterhin kostenlose UMTS- Anbindung über die bei Amazon kostenlos Bücher heruntergeladen werden können und eine Nutzung von 3,3 GByte Speicher stehen dem Kunden zur Verfügung.
Bei Deaktivierung der drahtlosen Netzwerkverbindung soll der E-Book-Reader laut Amazon eine Akkulaufzeit von einer bzw. zwei Wochen haben.

Die Auslieferung des neuen 536 Gramm leichten Kindle DX beginnt am 7. Juli, es kann ab sofort vorbestellt werden.



App-Store von Amazon für Kindle angekündigt

Amazon fordert Entwickler dazu auf, Inhalte und Anwendungen für das digitale Lesegerät Kindle zu entwickeln und hochzuladen. Der Onlinehändler möchte noch im Laufe des Jahres den Kindle Store Online schalten.

„Wir haben in den vergangen zwei Jahren von vielen Softwareprogrammieren gehört, dass sie gerne für den Kindle entwickeln würden. Wir lassen uns gerne von den Ideen überraschen.“, sagt Kindle-Vizepräsident Ian Freed.

Es seien Spiele und diverse Tools wie zum Beispiel eine Restaurantbewertung geplant und ab Februar könnten die teilnehmenden Entwickler sich den Kindle Development Kit herunterladen. Dieses enthält einen Beispielcode, Dokumentationen und ein Simulationsprogramm, auf dem die Entwickler die entwickelte Software auf verschiedenen Modellen des Lesegeräts testen können.

Grund für den Wunsch der Store-Umsetzung könnte die wachsende Nachfrage sein, am 25. Dezember hatte Amazon.com erstmals mehr digitale Texte verkauft als gedruckte Bücher.



Amazon startet mit PayPhrase ein neues Bezahlsystem

Mit einem Spruch ihrer Wahl sollen Amazon Nutzer jetzt nicht nur bei Amazon selbst, sondern auch bei anderen Händlern zahlen können, die Checkout by Amazon unterstützen.

Es genügt einen persönlichen Spruch einzugeben und schon können die User nicht nur bei Amazon, sondern auch bei allen anderen Händlern die Amazons Checkout unterstützen, zahlen können. Nach Eingabe des Spruches, werden die Nutzer auf eine Checkoutseite von Amazon Payments weitergeleitet, wo lediglich noch ein persönlicher Pin eingeben werden muss. Die Zahlung an sich, wird dann über einen der angebotenen Wege und über eine bei Amazon hinterlegte Adresse abgewickelt. Ein normaler Kundenaccount ist also ausreichend um den Dienst nutzen zu können.

Für Eltern gibt es noch ein besonderes Schmankerl, welches es ihnen ermöglicht, einen Account für ihre Sprösslinge einzurichten und diesen mit einem monatlichen Nutzungslimit zu versehen.

Momentan ist Checkout by Amazon nur in den USA verfügbar. Dort benötigen Händler die den Dienst nutzen wollen eine US-Kreditkarte oder ein US-Bankkonto. PayPhrase wird von Händlern die Checkout by Amazon akzeptieren automatisch mit unterstützt, in den USA sind das bspw. J & R Electronics und Buy.com.



Amazon wird auch offline tätig

Bislang zog es das Onlinekaufhaus Amazon vor, sich vorwiegend auf das Online-Geschäft zu konzentrieren. Nun wird Amazon auch als Verleger aktiv. Auch die Nutzer dürfen mitmischen und entscheiden unter anderem, welche der Bücher ins Amazon eigene Sortiment aufgenommen werden.

Der Onlinehändler Amazon plant in den USA mit ‘Amazon Encore’ eine eigene Buchedition. Das hat die Konzernzentrale in Seattle bekannt gegeben. Bevor ein Autor von Amazon in das Programm aufgenommen werden kann, muss er ein fertiges Buch vorlegen. Diese Buch wird dann in das laufende Buchsortiment aufgenommen. Auf Grundlage der abgegebenen Nutzerkommentare bewertet der Onlinehändler das Marktpotenzial des Autors neu und verlegt den Titel dann in seiner eigenen Edition neu.

Beim Börsenverein des Deutschen Buchhandels stößt dieses Konzept auf Ablehnung. Es werde “Rosinenpickerei” auf Kosten der Autoren betrieben, die eine komplette Buchproduktion aus eigener Tasche vorfinanzieren müssten, bevor sie vielleicht bei Amazon Encore verlegt werden, kritisiert Sandra Schüssel, vom vereinseigenen Branchendienst Boersenblatt.net.

“Nach dieser kostenlosen Vorarbeit vermarktet Amazon die Bücher¬ neu. Mit seiner Vertriebsmacht ist es für Amazon dann ein Leichtes, aus jedem mittelmäßigen Buch einen Bestseller zu machen. So kann Amazon nur gewinnen”,

ätzt Schüssel. (og)

via: iBusiness



Amazon übernimmt Hörbuchdienst

Amazon schnappt sich deutsche Hörbuchplattform.

Bereits Anfang 2008 hat der Onlineshop Amazon das US-Unternehmen Audible für 300 Millionen US-Dollar übernommen, während an der deutsche Tochter noch die drei Verlagsgruppen beteiligt waren. Nun übernimmt Amazon auch deren Anteile.

Die deutsche Downloadplattform für Hörbucher Audible bietet mehr als 30.000 Titel in den Sprachen Deutsch, Englisch, Französisch und Spanisch an. Audible hat nach eigenen Angaben über 500.000 Kunden und arbeitet mit 800 Verlagen zusammen. (dah)

via: InternetWorld



Amazon startet neuen Player auf dem Onlinemusikmarkt

Auch Amazon will online in der Muskbranche mitmischen und bietet zum Start seines Downloadportals fünf Millionen Songs an. Herunterladen lassen sich die Songs konventionell oder über den Amazon-eigenen Downloadmanager.

Amazon tritt mit der Öffnung seinen neuen Musikdownloadportals in direkte Konkurrenz mit den etablierten Größen Musicload und Apples iTunes-Store - vor allem durch niedrige Preise. Die angebotenen Musiktitel lassen sich per Mausklick auswählen, kaufen und herunterladen. Wie Musicload sind auch die Amazon-Titel DRM-frei. Für den Download ganzer Alben wird allerdings der amazon-eigene Downloadmanager empfohlen. Alternativ müsste man die Musikdateien einzeln herunterladen.

Das Amazon-Angebot ist jedoch mehr im Discount-Segment angesiedelt. Einzelne Songs gibt es ab 68 Cent, normale Alben kosten zwischen 4,89 Euro und 11,99 Euro, Doppelalben liegen zwischen 11,99 Euro und 19,99 Euro. Sammlungen vor allem klassischer Musik mit neun CDs können dabei mehr als 32 Euro kosten. Die Preisstruktur ist damit eher intransparent.

Im Gegensatz zu den anderen Musikanbietern lassen sich die Song nur ein Mal herunterladen. Ein erneuter Download zum Beispiel im Falle eines Datenverlusts ist damit nicht möglich. Zudem ist der Service aktuell nur für deutsche Kunden verfügbar. (dah)

via: InternetWorldBusiness