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Internet-TV auf Amazon

Immer mehr Internet Portale wollen ein Internet-TV. Auch Amazon wird in Zukunft beim Konkurrenzkampf mitmischen.

Durch das „Wall Street Journal“ wurde am Dienstag bekannt, dass Amazone momentan mit verschiedenen Medienkonzernen verhandelt, um Filme und Fernsehshows online übertragen zu dürfen. Teilweise bietet der weltgrößte Online-Händler Amazon auch schon TV-Serien für je 1,99 Dollar an, allerdings nicht in dem Ausmaß wie z.B. der Online-Filmverleih Netflix, welcher Komplettprogramme anbietet.  Netflix hat in den USA viele Millionen Fans und ist dadurch wirtschaftlich sehr erfolgreich.

Der Elektronikkonzern Apple startet ebenfalls eine Internet-TV Kampagne, Branchenkenner vermuten, dass schon diesen Mittwoch eine neue Fernsehbox von Apple vorgestellt wird. Youtube verhandelt momentan mit mehreren Hollywood-Studios, um Bezahlinhalte auf ihrer Website abspielen zu dürfen.

Die Entwicklung des Internet TVs  geht von den USA aus. Das Internet TV lässt sich über einen Computer, Empfangsboxen und internettaugliche Fernseher nutzen. Allerdings ist der Vorschritt in Deutschland noch nicht so weit wie in den USA, auch wenn einige Experten bereits das Ende des Kabelfernsehens vermuten.




250.000 verschiedene Apps auf dem Markt

Vor über zwei Jahren wurde der erste Apple App Store eröffnet, mittlerweile gibt es mehr als 250.000 verschiedene Apps.

Der US-App-Shop verzeichnete heute Morgen ein Angebot von 252.894 Apps. Mittlerweile sind rund 302.663 verschiedene Apps auf dem Markt gewesen , jedoch konnten sich nicht alle davon durchsetzen. Die Apps wurden von insgesamt 50.606 Entwicklern entwickelt.

Die Kategorie Bücher steht mit 43.809 Anwendungen auf Platz eins, kurz danach folgen die Spiele mit 367.119 Anwendungen. Den dritten Platz in der Rangliste erhält der Bereich Unterhaltung mit 28.771 Anwendungen.

In den App Stores beträgt der durchschnittliche Preis einer App 2,91 US-Dollar, wobei 70 Prozent der gesamten Apps kostenpflichtig sind. Im Vergleich bietet der Google Android Market 64 Prozent seiner Apps kostenlos an.

Im Oktober 2010 wird Google seinen Chrome Web Store mit kostenlosen, aber auch kostenpflichtigen Applikationen anbieten und möchte somit ein Konkurent des App Stores werden.



Neue Apple Produkte in den Startlöchern

Derzeit startet Apple einen Testlauf des neuen Betriebssystems iOS 4.1 auf den neuen Apple Geräten.

Die US-Internetseite AppleInsider.com berichtet, dass Apple eine neue Version des mobilen Apple-Betriebssystems iOS 4.1 auf den neuen Geräten der iPod touch Generation, dem iPad und einem noch unbekannten Gerät getestet wird.  Die Hinweise auf den Testlauf seien in einem Programmierer-Code  bei den Daten für die USB-Konfiguration entdeckt worden.

Die vierte iPod touch-Generation wird laut Apple-Insider bei Apple als iOS 4.1 bezeichnet, die aktuelle Generation 3G  als 3,1.

Das iPad wird bei Apple intern iProd 1,1 genannt. Zusätzlich ist ein weiterer Code aufgetaucht „iProd 2,1“, dies könnte darauf hinweisen, dass es bald auch ein neues iPad gibt.

Aufgrund eines völlig neuen, undefinierbaren Codes, „iOS 4.1 beta“ mit der Apple Produkt-ID 20547, wird vermutet, dass hier ein gänzlich neues Produkt auf den Markt kommt.



Patentantrag von Apple startet

Der Patentantrag „Systeme und Methoden zur Identifizierung unautorisierter Nutzer eines elektronischen Gerätes“ wurde Anfang des Jahres von Apple gestellt und jetzt veröffentlicht.

Durch das Dokument besteht die Möglichkeit unautorisierte Nutzer durch Manipulation der Sim-Karte, Stimmerkennung und sogar durch eine Analyse der Herzsequenz zu erkennen und zu orten.  Per GPS werden die verschiedenen Informationen gesammelt, Fotos vom Aufenthaltsort versendet und gleichzeitig alle persönlichen Daten auf einen Server übermittelt.

iOS-Geräte, bei denen ein Jailbreak angewendet wurde, können durch verschiedene, auffällige Indizien ermittelt werden und somit kann auch hier die Notabschaltung eintreten. Aber auch legitime Nutzer wären von der Notabschlatung betroffen, wenn sie einen Jailbreak anwenden, um Funktionen auf ihren Geräten zu erweitern.

Ein Vorteil der biometrischen Erkennung wäre die automatisierte Benutzerverwaltung. Es bestehen momentan wenige Möglichkeiten, besonders beim iPad, verschiedene Nutzer-Konten anzulegen. Dies wäre durch eine Stimmerkennung oder Kamera anders, dann könnte das Gerät sein persönliches Gegenüber automatisch erkennen und das jeweilige Profil starten.



Weiterhin Lieferprobleme des iPhone4

Apple setzt eine Wartezeit von neun bis zehn Wochen auf das iPhone 4 an. Die Lieferschwierigkeiten liegen an Apple nicht an T-Mobile selber.

Telecom-Sprecher Niek Jan van Damme bestätigte die Dauer der Wartezeit einer Sächsischen Zeitung. Apple arbeitet stark daran die Nachfrage nach den iPhone4 zu befriedigen, jedoch sind momentan selbst Bestellungen von Mitte Juni noch nicht vollständig ausgeliefert.

In der Schweiz ist das neue iPhone günstiger und schneller lieferbar. Man sollte jedoch so schnell wie möglich sein iPhone bestellen, da sonst das Angebot mit den Bumper nicht mehr aktuell sei. Bis Ende September bekommt man diese noch kostenlos um die Empfangsprobleme zu beheben.

In den drei Apple Stores Hamburg, Frankfurt und München sind immer noch genügend iPhones vorhanden. Jedoch sind nur schwarze 16- und 32-GByte-Versionen verfügbar, die weißen Modelle sind bisher nicht bestellbar. Bei Apple Vertragshändlern und beim Mobilfunk-Reseller debitel kann man sein Glück jedoch versuchen, hier scheint die Chance auf eine schnellere Lieferung besser.

Den Kauf im Ausland sollte man vorzugsweise in den Ländern machen, deren Rechtslage Apple zwingt, iPhones ohne SIM-Lock anzubieten. Beispielsweise in der Schweiz, dort kostet die 16-GByte-Version 769 Franken (580 Euro) und die Lieferzeit beträgt nur 3 Wochen.

Viele ausländische Niederlassungen von Apple verschicken ihre Ware jedoch nicht in andere Länder, deshalb erfordert dies eine Selbstabholung. Die rechtliche Lage in europäischen Ländern besagt, dass der Händler vor Ort für die Gewährleistungsansprüche zuständig ist. Mittlerweile soll die Garantie auf die iPhones international sein.



Apple Manager wird wegen Bestechung festgenommen

1 Millionen US-Dollar Schmiergeld nahm ein Manager von Apple von verschiedenen asiatischen Firmen entgegen.

Paul Shin D. versorgte Lieferanten von iPod und iPhone Zubehör mit Informationen  über zukünftige Apple-Produkte und kassierte so über einige Jahre mehr als 1 Millionen US-Dollar.

Die hauptsächlich asiatischen Firmen konnten sich durch die vorab gewonnen Informationen Wettbewerbsvorteile verschaffen und sollen sogar Vorteile bei Verhandlungen mit Apple gehabt haben.

Nun wurde D. festgenommen, wegen Bestechung angeklagt und zusätzlich hat Apple ihn zivilrechtlich verklagt. Das Schmiergeld soll sich D. mit Andrew A. aus Singapur geteilt haben.

Die Informationen sollen an verschiedenen Asiatische Länder gegangen sein, unter anderem Singapur, Südkorea und Taiwan. Es sind bis jetzt allerdings noch keine näheren Informationen über die Firmen bekannt.



iPhone4 - Hardwaremanager kehrt Apple den Rücken zu

Mark Papermaster konnte der Perfektion von Apple nicht standhalten und verlässt aufgrund eines Antennenproblems nun den Konzern.

Es tauchen immer mehr Beschwerden und Berichte über die Empfangsprobleme des iPhone 4 auf. Mark Papermaster war bisher zuständig für die Hadware-Entwicklung des iPhone 4 und trägt somit Mitschuld an den Empfangsproblemen. Bisweilen ist jedoch nicht klar ob er freiwillig geht oder gehen muss.

Vor  dem Start seiner Karriere bei Apple im Jahr 2008, arbeitete Papermaster 25 jahre lang bei IBM. Dies führte zu einem Prozess zwischen Apple und IBM, da Mark Papermaster IBM zugesichert hat, eine Zeitlang zu keinem Unternehmen in der gleichen Branche zu wechseln. Anfangs trug der Hardwaremanager zu der Entwicklung der iPods bei, später aber auch bei der des iPhones 4.

Am Verkaufsstart schien das Antennendesign noch als besonders gut, nach kurzer Zeit erreichten Apple jedoch immer mehr Beschwerden über Empfangsschwierigkeiten. Apple reagierte mit kostenlosen Schutzhüllen für alle Nutzer des iPhone4.

Eine Amerikanische Verbraucher-Organisation veröffentlichte einen Artikeln in dem sie vom iPhone 4 abried, darauf hin berief Steve Jobs eine Pressekonferenz ein. In dieser wurde versichert, dass das iPhone 4 keine besonderen Empfangsprobleme habe.

Am Tag der Pressekonferenz war der Rückzug von Mark Papermaster schon beschlossen. Am gleichen Abend verschwand Papermaster schon von der Unternehmenswebsite aus der Führungsregie.