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iPad-Start in Deutschland verschoben

Ab dem 12. März wird Apple Vorbestellungen für das iPad annehmen und diese ab dem 3. April ausliefern. Dies geschieht vorerst nur in den USA und nur als WLAN-Version.

Der Verkaufsstart in Europa (Deutschland, Frankreich, Großbritannien, Italien, Schweiz, Spanien), Asien (Japan), Australien und Kanada wird wohl erst Ende April beginnen. Dann werden jedoch beide Versionen (WLAN und UMTS) des iPads erhältlich sein. Die Preise für Europa wurden von Apple noch nicht bekanntgegeben, man schätzt jedoch, dass die Preise im US-Dollar Bereich liegen werden.

Der von Apple entwickelte iBookstore wird auch zunächst nur in den USA Verwendung finden. Hier wurde noch kein konkreter Termin für andere Länder genannt. Dort spricht man von einem Launch im Laufe von 2010.



HTC zeigt sich wenig beeindruckt von Apple Klage

Der Handyhersteller HTC fühlt sich wenig bedroht von Apples Vorwurf der Patentverletzung. Man erwarte keine Ergebnisbelastung, da sich Patentstreitigkeiten meist über Jahre hinziehen können.

HTC weist unter diesen Vorwürfen auf die eigenen Innovationsfähigkeiten hin, da man schon seit dreizehn Jahren an der Entwicklung von Smartphones arbeite. Außerdem respektiere man das internationale Patentrecht.

Der iPhone-Hersteller Apple hatte vergangenen Dienstag Klage gegen HTC eingereicht, da laut Apple 20 Patente verletzt worden seien. Diese bezogen sich auf Bedienung, Konstruktion und Hardware des iPhone. Experten gehen davon aus, dass es Apple bei der Klage weniger um den Hersteller HTC als um das von Google entwickelte Betriebssystem Android geht. Google hatte bereits eine Solidaritätsbekundung gegenüber HTC abgegeben, und sich somit erneut gegen Apple gestellt. HTC und Google arbeiteten unter anderem an dem Nexus One zusammen.



Apples Klagewelle erreicht HTC

Nun wird auch HTC von Apple wegen Patenverletzungen verklagt. Neben Nokia, wurde am 02.März auch gegen den Smartphone-Hersteller HTC Klage bei der US-Behörde für Außenhandel (ITC) und auch im Bundesbezirksgericht in Delaware eingereicht.

HTC soll laut Informationen von Apple gegen rund 20 Patente des iPhones verstoßen haben. Diese beinhalten die Bedienoberfläche, Hardware und Konstruktion des Smartphones.

“Wir können zusehen, wie unsere Konkurrenten unsere patentierten Erfindungen stehlen oder wir können etwas dagegen tun. Wir haben uns entschieden, etwas dagegen zu unternehmen”, sagte Apple-Chef Steve Jobs.

Bisher gibt es keine Stellungnahme seitens HTC. So äußerte man sich lediglich dazu, dass man die Informationen erst durch Medienberichte erfahren habe und somit noch keine Möglichkeit gesehen hat die eingereichte Klage zu untersuchen.

Anfang des Jahres hatte Apple sich bei der ITC über diverse Patentverletzungen seitens Nokia beschwert und einen sofortigen Verkaufsstopp von den betroffenen Nokia-Handys in den USA gefordert.



Google zahlt Apple 100 Millionen Dollar

In der Vergangenheit kursierten einige Gerüchte über eine eigene Suchmaschine von Apple, nun jedoch bestätigte Apple, dass man weiterhin auf die Google-Suche setzen wird.

Diese spezielle Einbindung der Google-Suche in Apples iPhone bringt dem Unternehmen 100 Millionen Dollar jährlich ein. Laut businessinsider.com zahlt Google diesen Betrag im Rahmen der Vereinbarung zur Umsatzbeteiligung an Apple. Und falls Apple wechseln wolle, als Alternative würde sich noch die Bing-Suche von Microsoft anbieten.

„Es gibt zu viele Optionen auf dem Markt für Suchmaschinen, daher gibt es keinen Grund für Apple, eine eigene zu entwickeln.“, so ein Apple-Insider.



Fehler von Adobe verhindern Flash-Implementierung bei Apple

Viele Nutzer haben sich beschwert, dass die neuen Produkte von Apple kein Flash wiedergeben können. Jetzt äußerte sich Steve Jobs zu diesem Thema und wälzt den Mängel auf Adobe ab.

Die Fehler des Flash-Plugins bei Mac OS X soll ein Grund dafür sein, dass Apple auch in Zukunft nicht mit Adobe plant. So soll Jobs sich dazu geäußert haben, dass Flash in der Zukunft keine Rolle mehr spielen wird und man sich daher auf HTML5 konzentriert. Hier bezieht sich Jobs wohl auf die Möglichkeit, Videoinhalte ohne die Notwendigkeit eines Flash-Players wiederzugeben.

Adobe selbst zeigt sich bereits direkt nach der Bekanntgabe des iPads alles andere als erfreut. So äußerte man sich im eigenen Blog darüber, dass Flash-Applikationen für die Zukunft des iPads unabdingbar seien und dass es auch möglich sei eine stabile Variante des Flash-Players zu integrieren.

Auch die mögliche Unterstützung von Blu-ray-Standards schließt Apple-Chef Steve Jobs aus. Allerdings handelt es sich hierbei um eine befristete Absage und schließt zukünftige Implementierung nicht aus.



Es ist da: Das iPad

Gestern Abend um 19:00Uhr MESZ war es soweit, Apple stellte das neue iPad vor. Genutzt werden kann das iPad für Bücher, Magazine und Spiele, als Multimediaplayer. Zusätzlich macht Apple den Netbooks Konkurrenz, da das iPad auch als abgespeckter Heimcomputer verwendet werden kann.

Beeindruckend aber wenig überraschend war die Präsentation des iPads. Monatelang gab es Spekulationen und Insiderinformationen bezüglich eines Tablet-PCs. Im den letzten 10 Jahren ist Apple immer wieder ein solcher Marketing-Erfolg gelungen. In diesem Zeitraum wurden von Apple Produkte veröffentlicht die die Märkte stark veränderten, oder eigene Märkte schaffen. Solch einen Erfolg wollte Steve Jobs, Gründer von Apple, auch diesmal wieder hervorrufen.

So ist das iPad ein Buch, eine mobile Spielekonsole, ein HD-fähiger Multimediaplayer, eine Surfstation und ein kleiner Arbeitsplatz mit virtueller Tastatur. Vom Aufbau ähnelt es sehr dem iPhone und dessen Funktionen.

Bücher, Magazine und Zeitungen können ideal mit dem iPad dargestellt werden, das Format stimmt, genau wie die Farben und die Bedienung. Zusätzlich wird Apple einen iTunes-ähnlichen iBook Service anbieten, über den weitere Werke erworben werden können.

Da das iPad alle Apps des iPhone benutzen kann werden auch Spiele auf dem iPad funktionieren. Nur besser, größer und schneller. Eine echte Konkurrenz für Nintendo.

Das HD-Display wird angebunden an den iTunes-Store die Möglichkeit bieten sich Filme und Serien auf dem iPad anzusehen. Auch mobiles Surfen wird via 3G-Netz möglich sein, Flash kann aber auch das iPad nicht.

Somit bietet das iPad alles an Hard- und Software, was man in seiner Freizeit braucht. Laut Apple soll die Batterielaufzeit auf 10 Stunden betragen, der Standby sogar mehr als einen Monat.

Der Akku wird auch beim iPad nicht austauschbar sein. Apple füttert seinen Tablet-PC mit einem eigens entwickelten Prozessor, dem A4, dieser besitzt 1 Gigahertz. Das iPad wird in zwei Monaten (nur W-Lan) auf dem amerikanischen Markt eingeführt. 30 Tage später soll die 3G + W-Lan Version folgen.

Dabei wird die 3G Version jeweils 130 Dollar teurer sein als die W-Lan Ausgabe. Es wird drei Speicherstufen geben. Die kleinste wird 16 Gigabyte groß sein (499 Dollar bzw. 629 Dollar) die mittlere 32 Gigabyte (599 Dollar bzw. 729 Dollar) und die größte 64 Gigabyte (699 Dollar bzw. 829 Dollar).



Neues iPhone soll im April erscheinen

Apples neue iPhone-Generation soll noch vor Juni 2010 erscheinen. Das neue Smartphone soll sogar schon im April oder Mai vorgestellt werden.

Laut dem französischen Wirtschaftsmagazin challenges soll das Gerät bereits im Mai zum Verkauf stehen. In Korea hingegen soll es schon im April erhältlich sein, so die Korea Times.

Angeblich soll das neue Handy mit einem Dual-Core Prozessor und einem besseren Grafikchip ausgestattet sein. Zudem soll das neue iPhone ein OLED-Display besitzen, ähnlich dem des Nexus One von Google. Außerdem soll eine 5 Megapixel Kamera verbaut sein.
Bei all diesen Daten und Terminen handelt es sich derzeit um Spekulationen verschiedener Quellen im Internet. Es bleibt abzuwarten ob Apple sich in den nächsten Wochen zu dem neuen iPhone äußert, und eventuell den Erscheinungstermin bestätigt oder verwirft.