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Apps an Weihnachten auf der Überholspur

1,2 Milliarden heruntergeladene Apps und das in weniger als einem Monat: Die Zeit um Weihnachten hat einen regelrechten App-Boom ausgelöst.

Als Indikator für den Aufschwung sieht das Marktforschungsunternehmen Flurry unter anderem die Aktivierung von 7 Millionen Geräten mit Android und iOS als Betriebssystem. In der Woche nach Heiligabend stiegen die Installationsvorgänge um 60 Prozent gegenüber den vorherigen Woche im Dezember. Bereits am ersten Weihnachtstag wurden weltweit 6,8 Millionen Smartphones aktiviert und 242 Millionen Apps heruntergeladen.



Studie: Banken haben Social Media Trend erkannt

Eine aktuelle Umfrage ergab, dass Kreditinstitute den Trend zu Social Media erkannt haben und so schnell wie es ihnen möglich ist, Teil der Online-Netzwerke werden wollen.

76 Prozent der Banken haben konkrete Pläne zu kurz- oder mittelfristigen Social Media Auftritten – letztes Jahr waren es nur 50 Prozent. Die Entscheider der Branche halten große Stücke auf Facebook, Twitter, YouTube & Co.. Das liegt vor allem an der Annahme, dass die Kundenzufriedenheit zunehmend in den kommenden vier Jahren über die Social-Media-Kanäle kommuniziert wird. Sie stützen sich hier bei auf die Ergebnisse der Studie „Wege zum Kunden 2015“ für die 1.053 Personen befragt und 60 Bank-Experten interviewt wurden.

Als einflussreichstes Portal gelten die Smartphone-Apps, dicht gefolgt von Facebook-Profilen.



Android übernimmt die Führung

In diesem Jahr hat Android den endgültigen Durchbruch geschafft. Nach einem ereignisreichen Jahr für den Smartphone-Markt, hat es Android geschafft Apple zu überholen.

Der geschätzte diesjährige App-Download-Umsatz liegt bei 8,1 Mill.Dollar. Dies entspricht einer Steigerung um 144 Prozent zum Vorjahr. Apple soll gerade einmal 6 Mill. Dollar verzeichnen können.
Allgemein wird sich der App-Markt besonders dieses Jahr rentieren. Die Umsätze werden bislang auf 3,7 Mill. Dollar geschätzt, dies würde eine Steigerung von 92 Prozent bedeuten.
Rosige Zeiten stehen dem App-Markt bevor, wenn man Prognosen für den Zeitraum bis 2016 betrachtet. In dieser Entwicklungsphase soll der App-Markt 7,7 Mill. Dollar wert sein.

Trotz der Überholung seitens Android, wird der Umsatz von Apple für 2011 auf 2,9 Mill. Dollar geschätzt. Googles Umsatz liegt dagegen bei 1,5 Mill. Dollar.



O2: Via digitales Schaufenster auch nach Öffnungszeiten Produktinformationen beziehen

Für die Telefónica Germany-Marke O2 führt der Telekommunikationskonzern interaktive Schaufenster ein.

In Ulm steht er, der erste O2-Shop mit einem “digitalen Schaufenster”. Hier projizieren Beamer Präsentationen in HD-Qualität auf die Schaufensterscheibe, die aufgrund ihrer speziellen Lasertechnik auf Berührungen reagieren.

Mittels dieser neuen Technologie können sich Passanten und potentielle Kunden auch nach Ladenschluss über aktuelle Smartphones und andere Produkte informieren. Die projizierten Grafiken können gedreht und gezoomt werden. Neben diesem Feature bietet sich einem auch die Möglichkeit, Apps auf dem digitalem Schaufenster auszuprobieren.

Auch das persönliche Kundengespräch wurde überholt, denn ab sofort werden beim direkten Kundenkontakt Tablets benutzt. Weitere Filialen mit digitalem Schaufenster sollen bald in Berlin, Dortmund, Hamburg und München eröffnet werden.

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App Store: Apple schließt externe Bezahlverfahren aus

Apple hat sämtliche Anbieter von externem Content in seinem App Store dazu gedrängt, die eigenen Zahlungssysteme aus ihren Apps zu entfernen.

Dass besonders Verlage möglichst wenig Umsatzanteile an Apple verlieren wollen, ist verständlich und bieten daher in ihren Apps eigene Zahlungssysteme  an. Ob eigene Getaway von Googles Book App oder Links zu der Onlinepräsenz des Wall Street Journal: Tatsächlich entspricht dies nicht den Richtlinien von Apple. Bis zum 30. Juni wurden alle Verleger aufgefordert, Zahlverfahren zu entfernen, die den App Store umgehen sollen. Google entfernte seine Book-App daraufhin ganz.



Bitkom Studie: App oder mobile Webseite?

Um das Potential beider Technologien genauer zu erforschen, hat der Hightech-Verband Bitkom in seiner aktuellen Studie mehr als 500 Experten befragt. Das Ergebnis: Apps sind für den Einsatz im privaten Umfeld geschaffen, mobile Webseiten hingegen für Unternehmen.

Rund zwei Drittel der Befragten sind sich sicher, dass sich Apps bei Endkunden durchsetzen werden. Darunter vor allem Social-Media-Anwendungen, ortsbezogene Dienste und Spiele. Nur 22 Prozent der Befragten sehen Mobile Webseiten und sonstige browserbasierte Anwendungen in der privaten Nutzung als relevant an.

Für den BtoB-Markt fällt die Einschätzung genau andersherum aus: 61 Prozent der Befragten erwarten, dass sich mobile Lösungen wie spezielle Websites durchsetzen. Rund 31 Prozent gehen hingegen davon aus, dass Apps auch im Unternehmensumfeld dominieren werden. Ein Vorteil mobiler Webseiten ist, dass sich Inhalte auf diesem Weg flexibler als mit Apps vermitteln lassen. Die typische Nutzung liegt hier im Bereich mCommerce, Supply Chain Management, Customer Relationship Management und Advertising.



Verlage im App-Fieber

Gehen Verlage bei der Entwicklung und Anwendung von Apps für Smartphones und iPads zu wenig auf ihre Stärken ein? Diese Frage wurde auf dem Internet World Kongress in München diskutiert und untersucht.

Nach Aussage von Christian Hoffmeister von Bulletproof Media, halten sich Fachverlage zu sehr zurück, was die Umsetzung der Printmarken auf mobilen Endgeräten angeht.

Zeitungen und Zeitschriften seien hier wesentlich aktiver.  Bei den iPhone Geräten sind Tageszeitungen sehr belebt, die Publikumszeitschriften setzen auf das iPad. Interessant zu beobachten ist hier, dass die Umsetzungen für das iPad viel stärker printorientiert sind. Auf dem iPhone werden dagegen primär Onlinenachrichten angeboten.