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Nielsen-Report: Die treibende Kraft der über 55-Jährigen

Laut dem Social Media Report des weltweit tätigen Marktforscher Nielsen sind besonders ältere amerikanische Internet-User an dem Wachstum der sozialen Netzwerke beteiligt. Im Vorjahresvergleich spiegelt sich dies mit einem Anstieg von 109 Prozent wieder. Der Schwerpunkt liegt dabei auf der Nutzung via Smartphone. Auf dem deutschen Markt surfen hauptsächlich die 20-40 Jährigen mobil.

Facebook führt mit 53 Milliarden Onlineminuten im Mai 2011 das Ranking der Nutzung deutlich an. Abgeschlagen folgen Blogger mit 724.000 Minuten und Tumblr mit 624.000 Minuten. Weiterhin greifen nahezu 40 Prozent via Smartphone oder Handy auf die sozialen Netzwerke zu.

Eine Auswahl über zehn globale Märkte zeigt, dass Social Networks und Blogs die Top Online Ziele in jedem Land sind - sie erreichen mindestens 60 Prozent der aktiven Internetnutzer.

Der Social Media Report betrachtet Trends und Verbraucherstrukturen über Social Media Plattformen in den USA und in anderen wichtigen Märkten. Der gesamte Report kann auf dem Blog des Marktforschungsunternehmens kostenlos angefordert werden.



Google reaktiviert Person Finder nach Erdbeben in Japan

Google ruft seinen Dienst „Person Finder“ nach dem Erdbeben vor der japanischen Küste und dem darauf folgenden Tsunami erneut ins Leben. Betroffene finden unter diesem Service eine Anlaufstelle. Menschen in Japan können dort Informationen über sich eintragen, sodass Angehörige die Möglichkeit haben nach vermissten Personen zu suchen.

„Person Finder“ steht in Englisch und Japanisch zur Verfügung. Z.Z. gibt es fast 3.000 Einträge. Google weist allerdings darauf hin, dass das Unternehmen die Echtheit der Datensätze nicht überprüft. Die Kommunikation über das Internet sei in Japan weiterhin möglich, obwohl Teile des Telefon- und Handynetzes nicht mehr funktionieren. Webseiten und Blogs können den Suchdienst auf ihrer Internetpräsenz integrieren.

Zuletzt hatte Google den Dienst für das Erdbeben in Christchurch im Februar 2011 bereit gestellt. Damals gab es 11.500 Eintragungen auf der Webseite.



Twitter wieder im Wachstum

Der Microblogging-Dienst Twitter kann erneut ein Wachstum verzeichnen. So sollen Marketer nun davon profitieren.

In den vergangenen Wochen und Monaten gab es vereinzelt Berichte über den Einbruch des Nutzer-Wachstums und der Aktivität auf Twitter. Laut dem Analystenteam von Pingdom soll nun aber wieder ein Erfolg zu verzeichnen sein. In der aktuellen Studie wird gezeigt, dass sich Twitter-Nutzer mehr mit dem Blogging-Dienst beschäftigen als je zuvor. So wurden im Januar insgesamt 1,2 Milliarden (ca. 40 Millionen/Tag) Tweets veröffentlicht. Da stellt einen neuen Wachstums-Rekord dar.

Mithilfe der Zahlen der vergangen Monate prognostiziert Pingdom, dass in den kommenden Monat ein weiteres Wachstum zu erwarten sei. So soll die Gesamt-Tweet-Zahl auf 1,4 Milliarden im Monat steigen. Durch dieses Wachstum wird der Microblogging-Dienst immer interessanter für die Marketer, um ein stetiges Frage- Antwortspiel mit dem Kunden zu eröffnen, welches die Möglichkeit bietet, den Kunden zu binden oder zu werben.



Twitter will und muss vor allem verdienen

Der Microblog Twitter denkt trotz, oder gerade deswegen, verstärkt über Monetarisierungsstrategien nach. Denn viel Geld konnte mit Twitter bisher nicht verdient werden.

Wegen dem eingedämpften Twitter-Hype, denken die Verantwortlichen nun über Möglichkeiten nach, wie sich mit dem Microbloggen Geld verdienen lässt. Nützlich hierfür sollen die Nutzerdaten sein. Diese sind besonders interessant für Behavioral Targeting oder virale Twitter-Kampagnen.

Ein Ansatz wäre bspw. kostenpflichtige Möglichkeiten zur Analyse und Optimierung einzelner Kampagnen anzubieten. Denn schließlich sind auch große Unternehmen wie Fluglinien und Handelsketten auf Twitter vertreten. Außerdem denke man über eine Ausweitung der Geo-Tagging-Möglichkeiten nach, so könnten Tweets künftig auch geografisch zugeordnet werden. Um vor allem Marketern aber auch den Nutzern einen optimalen Überblick über die Qualität der Tweets zu geben, soll auch ein Bewertungssystem eingeführt werden. Als letzter Punkt ist die verstärkte „Mobilisierung“ des Microblogs geplant, denn bisher ist Twitter eher ein Festnetz-Phänomen.



Twitter-Hype gedämpft

Ist ein Ende des Booms in Sicht? Das explosionsartige Wachstum von Twitter scheint ein Ende gefunden zu haben.

Anfang 2009 bricht Twitter mit einem bisher unvergleichbaren Nutzerwachstum alle Rekorde. Zwar leicht abgeschwächt erreichte der Microbloggingdienst im Sommer einen Höchststand von über 22 Millionen US-Nutzern. Der Rückgang stellte sich dann von Juli auf August ein, im September folgte die Stagnation. Seit Oktober geht es nun deutlich abwärts, von 8,1 Prozent auf 20,9 auf 19,2 Millionen. Das berichtete comScore und der IT-Blog Techcrunch.

Zwar kann Twitter weltweit betrachtet noch ein Wachstum verzeichnen und brachte es im September auch noch auch 58,4 Millionen Nutzer, allerdings ist der Heimatmarkt für ein auf Wachstum basierendes Geschäftsmodell unverzichtbar. Jetzt heißt es für Twitter gegensteuern. Um das Projekt wieder voran zu treiben, soll eine engere Zusammenarbeit mit Google und Bing, Twitter wieder auf den richtigen Kurs bringen. Außerdem soll eine verbesserte Nutzerfreundlichkeit des Systems und die Einführung von „Twitter Lists“ die nötigen Impulse geben. Ob Twitter das Rennen um die Nutzermilliarde noch wenden kann ist fraglich, denn bisher ist Twitter hinter den Favoriten Facebook und Google relativ weit abgeschlagen.



LinkedIn verbindet sich mit Twitter

Nun wird auch in dem Karrierenetzwerk LinkedIn getwittert. Die Betreiber erlauben es ihren Nutzern ihren Account mit Twitter zu synchronisieren.

Über einen Klick auf das Twitter-Icon im Kasten „Netzwerk-Updates“, können LinkedIn-User ihre Nachrichten an den Microbloggingdienst Twitter weiterleiten. Parallel dazu erscheinen auch auf Twitter Hinweise dazu, Tweets in das LinedIn-Netzwerk weiterzuverbreiten. Weiterhin besteht die Möglichkeit sich Tweets via Livestream in das Profil bei LinkedIn integrieren zu lassen, die Tweets werden dann in einem Kasten im Profil angezeigt.

Der LinkedIn Mitbegründer Allen Blue erklärt im LinkedIn-Blog den Sinn und Zweck der Kooperation folgendermaßen:

“Statusupdates haben sich als wertvoll für unsere Nutzer erwiesen - vom Finden neuer Projekte und Jobs bis zum Anstoßen einer globalen Geschäftsidee.“

Bereits in den nächsten zwei Tagen soll die neue Zusammenarbeit für alle Netzwerker starten.



Erstes Endgerät für Twitter-Nutzung

Das US-Unternehmen Peek hat das erste Endgerät entwickelt, das ausschließlich für die Nutzung von Twitter konzipiert ist.

TwitterPeek wurde von Peek in Zusammenarbeit mit Twitter entwickelt und hat die gleichen Funktionen wie Desktopprogramme. Auf diese Weise erhofft man sich, dass die Anzahl der Nutzer die mobil twittern steigt, derzeit sind das nur wenige Prozent. Wie das Wall Street Journal berichtet, dauerte es nur vier Monate bis das Gerät entwickelt wurde, diese kurze Entwicklungszeit ist wohl darauf zurück zu führen, dass das Gerät einem bereist bestehendem nachempfunden ist, welches für den Empfang von Mails vorgesehen ist.

Der Peek-Gründer Armol Sarva geht davon aus, das TwitterPeek auch unter Internetusern Zuspruch findet, die sich bisher nicht für den Microbloggingdienst vom PC aus begeistern konnten.

“Wenn sie Twitter mobil nutzen, werden sie sehen, wieviel Spaß es macht”,

so Sarva.

TwitterPeek ist über das Mobilfunknetz durchgehend online und verfügt über eine QWERTY-Tastatur mit einem Zurück-Knopf und einem Scrollrad. Vertrieben wird das Gerät über Amazon und kostet 200 US-Dollar inklusive lebenslangem Service. User können dafür ohne Vertragsbindung und Zusatzkosten Tweets empfangen und schreiben sowie Direktnachrichten senden.