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Marken brauchen einen Online-Markenshop

Hier geht einiges an Umsatz durch die Lappen – ein Großteil der Nutzer zeigt sich enttäuscht, wenn ihre bevorzugten Marken keinen Online-Markenshop besitzen.

Eine Studie hat ergeben, dass die Kundenloyalität entscheidend von der Tatsache abhängt. Ob Marken auch einen Online-Shop betreiben. Das Digital Media Center (dmc) hat herausgefunden, dass sich rund 80 Prozent der Nutzer die Frage stellen, warum nicht alle Marken-Websites einen Online-Shop betreiben. Ganze 75 Prozent sind über diese Tatsache enttäuscht und jeder zweite ist darüber verärgert.

Obwohl im Gesamten gesehen, gute 85 Prozent der Kunden digitale Markenshops erwarten, kaufen gut 37 Prozent ihre Artikel noch im konventionellen Einzelhandel. 28 Prozent bevorzugen Versandhändler, während nur 21 Prozent in Online-Markenshops einkaufen. Die Forderungen an den Online-Auftritt beliebter Marken sind in den Köpfen der Nutzer hingegen klar definiert. 80 Prozent erwarten ein vollständiges Angebot welches einen reibungslosen Ablauf und günstigere Auslaufmodelle beinhalten soll. Hier wird deutlich, dass die Kunden ihr Vertrauen in die Marke nahtlos in den Markenshop im Internet übertragen. Das Selbe gilt im Übrigen auch für Service, Beratung und Kombinationsmöglichkeiten.

Auch der Lifestyle- und Imageaspekt sollte nicht unterschätzt werden, denn für mehr als die Hälfte der potentiellen Kunden bedeutet der Kauf in einem Online-Shop auch einen subjektiven Selbstwertgewinn. Seit der letzten Erhebung im Jahr 2008, hat in der Umfrage die Bedeutung allein dieses Aspektes um gute zwölf Prozent zugenommen. Weniger gefragt als bisher angenommen sind Web 2.0-Elemente.



Yahoo-Aktien im Aufschwung nach Yangs Rücktritt

Der Rückzug Yangs trieb den Aktienwert von Yahoo deutlich nach oben, im offiziellen Handel an der Börse in New York kletterte das Papier um 8,65 Prozent auf 11,55 Dollar; im nachbörslichen Handel legte die Aktie noch einmal um 1,30 Prozent auf 11,70 Dollar zu.

yahoo_1.JPGMit dem Rücktritt des schärfsten Gegners einer Übernahme durch Microsoft könne nun “die Tür zu Gesprächen geöffnet werden, die sonst verschlossen geblieben wäre”, sagte Michael Cuggino, Analyst bei bei Pacific Heights Asset Management in San Francisco, gegenüber der Finanznachrichtenagentur Bloomberg. Viele Beobachter sehen für das angeschlagene Unternehmen finanziell eine “dringende Notwendigkeit”, entsprechende Gespräche wieder aufzunehmen. Am Ende der gescheiterten Verhandlungen hatte Microsoft 33 Dollar je Yahoo-Aktie geboten, zum Handelsschluss am Montag hatte die Aktie noch bei 10,63 Dollar notiert. Allerdings hatte Microsoft zuletzt wiederholt betont, zumindest an einer kompletten Übernahme nicht mehr interessiert zu sein.

Mit Microsoft könnte optional jedoch nun eine Partnerschaft in bestimmten Werbe-Bereichen oder ein Verkauf der Such-Sparte ins Gespräch kommen. Für den heutigen Mittwoch hat Microsoft sein jährliches Aktionärstreffen anberaumt.

via: Heise



Haben wir kommende Weihnachten ein iPhone nano unter dem Tannenbaum liegen?

Einem Zeitungsbericht zufolge will Apple noch dieses Jahr eine preiswertere Variante des iPhone auf den Markt bringen - angeblich mit Touch-Wheel Bedienung. Zum Weihnachtsgeschäft soll das iPhone nano dann erhältlich sein. Vor rund einem Jahr gab es bereits ein Gerücht über ein iPhone nano, das sich allerdings nicht bestätigt hat.

apple_logo_1.jpgDas iPhone nano wird dann als Prepaidgerät ohne Vertragsbindung angeboten und soll zum Preis von 150 britischen Pfund (190 Euro) zu haben sein, berichtet die britische Boulevardzeitung Daily Mail. Das Boulevardblatt nennt keine Quellen dafür, so dass unklar bleibt, wie glaubwürdig diese Informationen sind.

Im Juli 2007 ließ ein Analyst verlautbaren, dass Apple ein iPhone nano im Weihnachtsgeschäft 2007 auf den Markt bringen wird. Daraus wurde bekanntlich nichts. Bereits einige Tage nach dieser Analystenaussage gab es ein Dementi anderer Analysten. Darin wurde der Marktstart eines iPhone nano zwar grundsätzlich für möglich gehalten, aber der Zeitpunkt in Frage gestellt.

Daily Mail zitiert einen nicht weiter benannten Experten, wonach das iPhone nano mit einem Touch-Wheel auf der Geräterückseite versehen sein wird, über welches das Mobiltelefon gesteuert wird. Diese Technik beschreibt ein Patentantrag von Apple vom Mai 2007, sie wurde bislang aber nicht in Geräten integriert.

via: Golem



BuyVIP gewinnt Bertelsmann als Kapitalgeber

BuyVIP hat die zweite große Finanzierungsrunde abgeschlossen und Bertelsmann Digital Media Investments (BDMI), den Venture Capital-Arm von Bertelsmann, als neuen Investor gewonnen.

buybip_1.JPGAn der “B Round” beteiligen sich ausserdem auch die bisherigen Kapitalgeber 3i und MCI Molins Capital Inversión, der Venture Capital Fonds der Active Capital Partners. Gustavo García Brusilovsky, CEO und Mitbegründer von BuyVIP ist erfreut über die Zuwendungen:

„Die Zusammenarbeit mit Bertelsmann ermöglicht uns, den Bekanntheitsgrad von BuyVIP weiter zu steigern, noch enger mit führenden Markenartiklern zusammen zu arbeiten und in neue Märkte zu expandieren”

BuyVIP ist eine Shopping-Community, die ihren Mitgliedern in zeitlich begrenzten Verkaufsaktionen Markenartikel zu einem reduzierten Preis anbietet und folgt damit dem sehr erfolgreiche Vente Priveé-Prinzip.

Das spanische Start-Up ist zwei Jahre jung, und verfügt nach eigenen Angaben über zwei Millionen Mitglieder in Spanien, Deutschland und Italien. In der ersten Jahreshälfte 2008 erreichte Buy VIP einen Umsatz von über zwölf Millionen Euro und erzielte damit seinen operativen Break Even Point.

via: W&V



Luis Vuitton gewinnt gegen Ebay

Das Auktionshaus wurde zu einer Strafe von knapp 40 Millionen Euro verurteilt, Ebay habe den Handel mit gefälschten Luxuswaren erwiesenermaßen nicht verhindert. Das US-Unternehmen wurde zudem bestraft, weil es den Handel mit Artikeln zugelassen hatte, die sonst nur über ausgewählte Distributionswege abgesetzt werden dürfen.

ebay_1.pngWegen des Handels mit gefälschten Artikeln des Taschenherstellers “Louis Vuitton Malletier” soll Ebay nun 19,28 Millionen Euro an LVMH (Moët Hennessy – Louis Vuitton SA) zahlen. Für gefälschte Waren von “Christian Dior Couture” werden 17,3 Millionen Euro fällig. 3,25 Millionen Euro Strafe muss Ebay zahlen, weil über das Online-Auktionshaus Parfums der Marken Christian Dior, Kenzo, Givenchy und Guerlain bezogen werden konnten. Die Produkte dürfen laut LVMH nur über exklusive Partner gehandelt werden. Zuwiderhandlungen können Ebay künftig pro Tag bis zu 100.000 Euro kosten.

Nerses Chopurian von Ebay Deutschland erklärte dazu:

“Im heutigen Urteil geht es nicht um unseren Kampf gegen Produktfälschungen. Im heutigen Urteil geht es um den Versuch von LVMH, Handelspraktiken zu schützen, die den freien Wettbewerb verhindern – auf Kosten der Wahlfreiheit der Verbraucher und der Lebensgrundlage rechtschaffener Verkäufer. In ihrem Namen werden wir gegen diese Entscheidung ankämpfen und ein Berufungsverfahren anstreben.”

LVMH ist nicht die einzige französische Luxusmarke, die wegen Produktfälschungen gegen eBay vorging. Am 4. Juni hatte ein französisches Gericht Ebay bereits zur Zahlung von 20.000 Euro an den Konzern Hermes verurteilt, weil über den Online-Marktplatz zwei gefälschte Handtaschen der Luxusmarke verkauft worden waren.

via: Heise



Adidas startet Online-Shop in Deutschland

adidas_logo.pngDer Marenhersteller Adidas will den Vertriebskanal Internet deutlich stärken und plant den Ausbau seines Online-Vertriebs in verschiedenen Ländern.

So kündigte der Sportartikel-Hersteller den Start des ersten deutschen Adidas Online-Shops in der zweiten Jahreshälfte 2008 an. In den Niederlanden funktioniert diese Distributionsweg bereits und soll auch noch auf andere Länder ausgedehnt werden.

via: Internet World Business 



Ferrero setzt auf digitalen Dialog

Guillaume du Gardier, New Media-Manager von Ferrero Frankreich sprach auf der Next08 über den bevorstehenden Umbruch in den Marketing-Abteilungen großer Unternehmen und die Bedeutung des digitalen Dialogs.

“In der Zukunft wird es Community-Manager innerhalb der Marketing-Abteilungen geben müssen. Das Brand Management muss mit dem Kunden verlinkt werden”,

ferrero_logo.gifSo prophezeit der Franzose einen allgemeinen Wandel in der gesamten Unternehmenskultur. Ferrero, das ehemals eher konservativ eingeschätzte Unternehmen, hat einen internen Blog für Mitarbeiter eingeführt, um die Kommunikation untereinander zu fördern. Man ist zudem der Meinung, auch das Marketing müsse dialogorientierter werden.

Die Möglichkeiten der digitalen Kommunikation mit den Kunden habe man bereits für sich entdeckt. Auf Facebook ließ das unternehmen für Produkte wie Rocher und Kinder Bueno, sowie  für das 30-jährige Firmen-Jubiläum, eigene Profilseiten einrichten, auf denen das Unternehmen direkt auf Fragen oder Kommentare der User reagiert.

via: Horizont