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Google Apps Migration for Microsoft Exchange

Ab sofort erhält der Nutzer, der seine E-Mails nicht auf dem Microsoft Exchange Server hosten will die Möglichkeit, seine Daten direkt in den Google-Anwendungen abzurufen.

Dies wurde von Google auf dem firmeneigenen Blog publiziert. So kopiert die Software „Google Apps Migration for Microsoft Exchange“ E-Mails, Kalender- und Kontaktdaten von den Exchange-Servern zum Google-Mail Dienst. Dabei wird laut Google auch die Ordnerstruktur übernommen, sodass man problemlos in Google weiterarbeiten kann.

„Wir müssen unseren Kunden helfen, in die Cloud umzuziehen“, sagte Chris Vander Mey, Google Produktmanager.

„Google App Sync for Microsoft Outlook“ wurde bereits im vergangenen Jahr vorgestellt. Diese ermöglicht es dem Nutzer von Office, Google-Mail, den Kalender und die Kontakte einzubinden, insgesamt nutzen derzeit laut eigenen Angaben etwa 25 Millionen Privatnutzer und rund zwei Millionen Unternehmen die Google Apps.

Der Vorteil an den Google Apps ist zum einen der günstigere Preis. Zwar bietet Microsoft auch Cloud-Dienste an, jedoch kosten diesen die Unternehmen 120 Dollar pro Jahr, Google Apps hingegen nur 50 Dollar.



Geschäftsanwendungen im neuen Marketplace von Google

Google bietet ab sofort einen neuen Service an. Unternehmen, die diverse Anwendungen nutzen und Cloud-Computing einsetzen, erhalten durch diesen Service die Möglichkeit verschiedene Cloud-Applikationen zu finden und verwalten. Der Service nennt sich Apps Marketplace.

Mittels weniger Klicks können sich Geschäftskunden diverse Businessanwendungen kaufen und aktivieren. Dabei hilft ein intelligentes Bewertungssystem. Freigeschaltete Administratoren verwalten die aktivierten Applikationen über die Google-Apps-Konsole, welche mittels OpenID-Integration eine einmalige Anmeldung für jede Applikation erfordert. Dadurch braucht man sich nicht mehr für jede Anwendung einzeln anmelden, sondern kann so alles zentral verwalten.

Anbieter der Anwendungen müssen die Applikationen nicht separat für die neue Google-Plattform umprogrammieren oder neu erstellen, sondern können ihr vorhandenes System mit der Apps-API verknüpfen. Die Entwickler erhalten bei Aktivierung über den Apps Marketplace 80 Prozent des Kaufpreises, Google behält 20 Prozent des Erlöses für den eigenen Umsatz. Laut Angaben im Google-Blog haben sich bereits 50 vorwiegend amerikanische Anbieter dazu entschieden ihre Anwendungen im Google Apps Marketplace anzubieten. Ob bald nicht-englischsprachige Dienste angeboten werden, wurde bisher noch nicht bekannt gegeben.