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Nicht länger wettbewerbsfähig ohne „Social Business“

Das Anwendungsprogramm für Blogs und Communities „Get Satisfaction“ hat eine Studie unter dem Namen „Let’s get down to Social Business“ veröffentlicht, die das Strategische Denken und die Positionierung von Unternehmen analysiert.

Zur Grundlage der Studie diente die Frage „Was ist Social Business?“. „Get Satisfaction“ definiert Social Business über die Verknüpfung von Unternehmenssoftware, CRM o.ä. – kurz:  “Soziale Technologien”, Social Media (Marketing) und Social Commerce (E-Commerce).  Besonders interessant sind hier die Antworten der befragten Geschäftsführer (s. Grafik).

53 % der Geschäftsführer sind der festen Überzeugung, dass der Verzicht auf „Social Business“ für sie eine Wettbewerbsunfähigkeit bedeutet. Selbsterklärend ist also, dass sie gleichzeitig davon ausgehen, dass die Pflege von „Social Commerce“ höhere Gewinne bzw. Umsätze bedeutet.
Im zweiten Teil der Grafik zeigt sich, welche Branchen im Bereich „Social Business“ noch einiges aufzuholen haben. Auf Platz 1 liegt, nicht sonderlich überraschend, die Technologie-Branche mit 16 Prozent , auf dem letzten Platz das Bildungswesen mit 2 Prozent.



Studie: Internet nicht länger Männerdomäne

Laut einer Erhebung der Meinungsforschungsinstitute Forsa und Aris im Auftrag des Bitkom haben Frauen Anfang 2011 mit einem Anteil von 71 Prozent an der Internetnutzung mit Männern (73 Prozent) nahezu gleichgezogen. Vor zwei Jahren gaben lediglich 60 Prozent der Frauen an online zu sein.
Bei dem Besitz von Hightechgeräten liegen die Männer jedoch weiterhin vorne. 87 Prozent der Männer und lediglich 79 Prozent der Frauen besitzen ein Mobiltelefon. 86 Prozent der Männer nutzen einen PC gegenüber 72 Prozent der Frauen.

Bei der Nutzung von sozialen Netzwerken verhält es sich genau andersherum: Vier von fünf weiblichen Nutzern sind  Mitglied in mindestens einer Online-Community, bei Männern sind es erst drei Viertel.
Auch beim Online-Shopping liegen Frauen leicht vorne: 88 Prozent der weiblichen User haben bereits im Web eingekauft, gegenüber 83 Prozent der Männer.
Die größte Kluft zwischen den Geschlechtern besteht laut Bitkom im Studienfach Informatik: Nicht einmal ein Fünftel (18,4 Prozent) aller Studierenden ist weiblich.
Für ihre Untersuchungen haben Forsa und Aris über 1000 deutschsprachige Personen ab 14 Jahren befragt.



Neue Facebook Software ermöglicht Austausch zwischen Marken und Kunden

Social Insights Connect heißt die neue Facebook Software, die von der Globalpark AG entwickelt wurde. Die Software lässt Marken über Facebook mit ihren Kunden kommunizieren.

Social Insights Connect ähnelt einer geschützten Marken-Community, in der Fans einen exklusiven Zugang zur Markenwelt genießen. Durch die Interaktion mit den Kunden, können Wünsche und Motive der Verbraucher ermittelt werden. Außerdem können Unternehmen die neue Software nutzen, um ihre Kunden über neue Produkte zu informieren.



Facebook: Claiming von Community-Pages jetzt durch Brandmanager möglich

Seit neuestem können Brandmanager Anspruch auf bestehende Community-Seiten erheben. Facebook stellt dazu den Link „Ist das deine Seite“ links oder im Fluss der Seite bereit.

Durch Anklicken des Links öffnet sich ein Bestätigungsfenster, in dem sich der Vertreter des Brands eintragen kann. Das Claiming wird nach der Anfrage, ob die entsprechende Seite mit einer bestehenden Seite verbunden werden soll, beendet.
Facebook automatisierte die Community Pages, zu Deutsch Gemeinschaftsseiten, in Connections bei der Umstellung der Profil-Informationen. User, die in ihrem Profil Interessen wie „Lesen“ oder „Kino“ angaben, wurden damit automatisch mit den entsprechenden Communitys verknüpft. Community-Pages zeichnen sich durch eine Wikipedia-Information und das fehlende „Fan-Feld“ aus.

Viele Brandmanager verzweifelten bei der Aufschaltung der Community-Seiten, denn plötzlich gab es für den eigenen Brand mehrere Facebook Präsenzen. Die Inhalte konnten nicht mehr kontrolliert werden, so dass z.B. Designrichtlinien nicht eingehalten werden konnten.
Facebook hat auf diese Probleme reagiert. Das Claiming lässt Brandmanager wieder aufatmen.



Virales Marketing bei Facebook

Bereits jeder Dritte Nutzer des Social-Networks Facebook hat über die Community schon neue Marken kennengelernt. Eine aktuelle Studie hat ermittelt, dass häufig Freunde auf neue Marken aufmerksam machen.

Zwei von drei Facebook-Usern sind bisher mit Produkten, Unternehmen oder Marken in Kontakt gekommen, sei es darüber, dass sie „Fan“ geworden sind (27 Prozent) oder Mitglied in einer Gruppe geworden sind (21 Prozent). Markenbezogene Infos an Freunde weitergeleitet, hat mittlerweile jeder zehnte User. Auffällig ist, dass unter den Gruppenmitgliedern oder Fans von Markenprofilen eher die jüngere Facebook-Fraktion bis 29 Jahre vertreten ist. Im Gegensatz dazu steht, dass die aktiven Weiterleiter oder Multiplikatoren von markenbezogenen Inhalten eher ältere Nutzer ab 30 Jahren sind (63 Prozent).

Rund 28 Prozent der Studienteilnehmer geben an, dass der Kontakt zu Marken mittels Facebook das Markenimage verbessert hat. Der Effekt ist umso größer, wenn Freunde im Vorfeld auf die Marke aufmerksam gemacht haben. Bekannte und Freunde spielen also eine gesteigerte Rolle für die Wirkung von werblichen Inhalten auf Facebook.

Dies sind die Ergebnisse einer Trend-Studie, die von Innofact durchgeführt wurde. Im Januar 2010 wurden dazu 1.009 Facebook-Nutzer befragt.



Facebook kann schnellstes Wachstum in Deutschland verzeichnen

Das sich Social-Media-Seiten weltweit größter Beliebtheit erfreuen ist schon lange kein Geheimnis mehr. Ganz weit vorne in der Gunst der deutschen Nutzer sind Wikipedia, YouTube und Facebook.

Dies ist das Ergebnis einer repräsentativen Studie von Nielsen in den USA,  Deutschland und fünf weiteren europäischen Ländern. Im internationalen Vergleich wird deutlich, dass Facebook es am häufigsten auf Platz eins der Rangliste der meisten Nutzer schafft. Darunter in den USA, UK und Italien. In Deutschland muss sich das Netzwerk noch hinter Youtube und Wikipedia einordnen. Allerdings kann Facebook in deutschen Gefilden die höchsten Zuwächse verzeichnen.

Im Dezember 2008 konnte StudiVZ sich mit 4,1 Millionen Besuchern noch vor Facebook platzieren, jetzt muss die Studenten-Community 14 Prozent der Besucher einbüßen und kann sich nur noch auf Platz neun einreihen. Allerdings rangieren die VZ-Netzwerke zusammen betrachtet mit 7,9 Prozent Millionen Unique Audience noch immer vor Facebook.

Höhere Verluste muss MySpace einstreichen. Zwar kann sich die Community in Spanien, den USA, der Schweiz und UK noch in den Top Ten halten, musste sich in Deutschland aber von einem Spitzenplatz unter den Besten zehn verabschieden.

Neu in der deutschen Bestenliste ist das Koch-Forum Chefkoch. Hier haben sich im letzten Jahr 4,9 Millionen Nutzer über die Themen Essen und Kochen ausgetauscht. Deutschland ist das einzige Land im internationalen Vergleich, das ein derartiges Web 2.0 Angebot unter den ersten zehn hat.



Wer die Wahl hat, der hat die Qual – welche Kampagnen in Netzwerken am besten wirken

Das Potential ist quasi unerschöpflich, daher erschließen Werbetreibende auch immer neue Wege um in den Web-Gemeinden Aufmerksamkeit zu erregen. Doch es ist Vorsicht geboten, denn nicht alles was alle machen, muss auch das Beste sein.

Die Analysten von MarketingProfs fanden heraus, dass die am meisten genutzten Werbeformen auf Facebook, Myspace & Co nicht die effektivsten sind. So fand man bspw. heraus, dass sich bei Facebook am liebsten auf die Statusmeldung der Nutzer konzentriert wird, die regelmäßig mit Informationen zu Produkten versehen werden.

Kaum einer der aktiven Marketer, nutze aber den stärksten Hebel bei Facebook, nämlich eigens erstellte Applikationen. Rund 38 Prozent der im B2C-Handel tätigen Unternehmen gaben im Zuge einer Umfrage an, dass sich Befragungen unter Freunden und Fans bereits als erfolgreiches Marketinginstrument erwiesen haben. Im B2B-Bereich waren es etwa 37 Prozent. In diesem Bereich halten auch 34 Prozent der Unternehmen das Anfreunden mit Kunden für sinnvoll, während es im B2C-bereich wiederum nur 26 Prozent waren. Als schwächste Marketingmaßnahme in eCommunities wurde das Erwerben von Anzeigen klassifiziert. Auf Twitter ist es gang und gebe, Klicks mittels Verlinkungen von Marketing-Websites zu generieren. Hier erweist sich aber das durchforsten des Microblogs nach Kunden und PR-Problemen am sinnvollsten.