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Virales Marketing bei Facebook

Bereits jeder Dritte Nutzer des Social-Networks Facebook hat über die Community schon neue Marken kennengelernt. Eine aktuelle Studie hat ermittelt, dass häufig Freunde auf neue Marken aufmerksam machen.

Zwei von drei Facebook-Usern sind bisher mit Produkten, Unternehmen oder Marken in Kontakt gekommen, sei es darüber, dass sie „Fan“ geworden sind (27 Prozent) oder Mitglied in einer Gruppe geworden sind (21 Prozent). Markenbezogene Infos an Freunde weitergeleitet, hat mittlerweile jeder zehnte User. Auffällig ist, dass unter den Gruppenmitgliedern oder Fans von Markenprofilen eher die jüngere Facebook-Fraktion bis 29 Jahre vertreten ist. Im Gegensatz dazu steht, dass die aktiven Weiterleiter oder Multiplikatoren von markenbezogenen Inhalten eher ältere Nutzer ab 30 Jahren sind (63 Prozent).

Rund 28 Prozent der Studienteilnehmer geben an, dass der Kontakt zu Marken mittels Facebook das Markenimage verbessert hat. Der Effekt ist umso größer, wenn Freunde im Vorfeld auf die Marke aufmerksam gemacht haben. Bekannte und Freunde spielen also eine gesteigerte Rolle für die Wirkung von werblichen Inhalten auf Facebook.

Dies sind die Ergebnisse einer Trend-Studie, die von Innofact durchgeführt wurde. Im Januar 2010 wurden dazu 1.009 Facebook-Nutzer befragt.



Facebook kann schnellstes Wachstum in Deutschland verzeichnen

Das sich Social-Media-Seiten weltweit größter Beliebtheit erfreuen ist schon lange kein Geheimnis mehr. Ganz weit vorne in der Gunst der deutschen Nutzer sind Wikipedia, YouTube und Facebook.

Dies ist das Ergebnis einer repräsentativen Studie von Nielsen in den USA,  Deutschland und fünf weiteren europäischen Ländern. Im internationalen Vergleich wird deutlich, dass Facebook es am häufigsten auf Platz eins der Rangliste der meisten Nutzer schafft. Darunter in den USA, UK und Italien. In Deutschland muss sich das Netzwerk noch hinter Youtube und Wikipedia einordnen. Allerdings kann Facebook in deutschen Gefilden die höchsten Zuwächse verzeichnen.

Im Dezember 2008 konnte StudiVZ sich mit 4,1 Millionen Besuchern noch vor Facebook platzieren, jetzt muss die Studenten-Community 14 Prozent der Besucher einbüßen und kann sich nur noch auf Platz neun einreihen. Allerdings rangieren die VZ-Netzwerke zusammen betrachtet mit 7,9 Prozent Millionen Unique Audience noch immer vor Facebook.

Höhere Verluste muss MySpace einstreichen. Zwar kann sich die Community in Spanien, den USA, der Schweiz und UK noch in den Top Ten halten, musste sich in Deutschland aber von einem Spitzenplatz unter den Besten zehn verabschieden.

Neu in der deutschen Bestenliste ist das Koch-Forum Chefkoch. Hier haben sich im letzten Jahr 4,9 Millionen Nutzer über die Themen Essen und Kochen ausgetauscht. Deutschland ist das einzige Land im internationalen Vergleich, das ein derartiges Web 2.0 Angebot unter den ersten zehn hat.



Wer die Wahl hat, der hat die Qual – welche Kampagnen in Netzwerken am besten wirken

Das Potential ist quasi unerschöpflich, daher erschließen Werbetreibende auch immer neue Wege um in den Web-Gemeinden Aufmerksamkeit zu erregen. Doch es ist Vorsicht geboten, denn nicht alles was alle machen, muss auch das Beste sein.

Die Analysten von MarketingProfs fanden heraus, dass die am meisten genutzten Werbeformen auf Facebook, Myspace & Co nicht die effektivsten sind. So fand man bspw. heraus, dass sich bei Facebook am liebsten auf die Statusmeldung der Nutzer konzentriert wird, die regelmäßig mit Informationen zu Produkten versehen werden.

Kaum einer der aktiven Marketer, nutze aber den stärksten Hebel bei Facebook, nämlich eigens erstellte Applikationen. Rund 38 Prozent der im B2C-Handel tätigen Unternehmen gaben im Zuge einer Umfrage an, dass sich Befragungen unter Freunden und Fans bereits als erfolgreiches Marketinginstrument erwiesen haben. Im B2B-Bereich waren es etwa 37 Prozent. In diesem Bereich halten auch 34 Prozent der Unternehmen das Anfreunden mit Kunden für sinnvoll, während es im B2C-bereich wiederum nur 26 Prozent waren. Als schwächste Marketingmaßnahme in eCommunities wurde das Erwerben von Anzeigen klassifiziert. Auf Twitter ist es gang und gebe, Klicks mittels Verlinkungen von Marketing-Websites zu generieren. Hier erweist sich aber das durchforsten des Microblogs nach Kunden und PR-Problemen am sinnvollsten.



Facebook hat eher dürftiges Resdesign umgesetzt

Erstmals präsentiert das Social-Network Facebook auch ausgewählten Nutzern außerhalb des eigenen Unternehmens seine neue Optik. Die Änderungen fallen allerdings eher dürftig aus.

TechCrunch berichtet, dass die Änderungen im Wesentlichen daraus bestehen, dass die Suche von der rechten Seite in die linke Mitte gerückt wurde und die Navigationsleiste vereinfacht dargestellt wird. Außerdem wurden Nutzereinstellungen sowie Login- bzw. Logout-Funktion in einem Account-Button zusammengefasst.



Collecta – Echtzeitsuche für MySpace

Als erste Echtzeitsuche für MySpace greift Collecta auf Nutzerbeiträge und –kommentare des Netzwerks zu. Grundlage bietet eine Vereinbarung mit der News-Corp-Tochter.

Mike Jones, Chief Operating Officer bei MySpace dazu:

“Collecta bringt den Umfang und die Reichhaltigkeit unserer Community ans Licht - die sofortigen Ergebnisse geben Einblick in die Stimmungen und Tätigkeiten unserer Nutzer.”

Basierend auf der Collecta Suchtechnologie und der Programmierschnittstelle von MySpace, lässt sich unter myspace.collecta.com das Netzwerk gezielt zu durchsuchen.

In Zukunft werden außerdem auch Inhalte von MySpace in die normale Collecta-Suche einfließen, die auch Inhalte aus Nachrichtenseiten, Twitter, Blogs und anderen Quellen beinhaltet. Die im Juni gelaunchte Echtzeitsuche hat von Campbell und True Ventures Risikokapital in Höhe von 1,85 Millionen US-Dollar erhalten.

Mitte Dezember hatte MySpace einige neue APIs eingeführt, die öffentliche Inhalte (Videos, Musik, Fotos etc.) in Echtzeit für Drittanbieter verfügbar machen. Um die weitere Entwicklung weiter voran zu treiben hat das Network eigens dafür einen Wettbewerb ausgerufen, der am heutigen Montag beginnt.



Focus-Online startet Fragen-Community

Jetzt will auch Focus-Online von dem „User fragen, User antworten“ Prinzip profitieren und hat zu dem Thema eine Community gestartet. Die Inhalte der Nutzer sollen auch auf der eigenen Seite eingeblendet werden.

Künftig werden unter passenden Artikeln interessante Fragen und Antworten der Nutzer veröffentlicht. Chefredakteur Jochen Wegner erklärt:

“Wir haben unter den Nachrichtenportalen eine der aktivsten Communities. Schon heute geben uns unsere Nutzer mit ihren mehr als 90.000 Kommentaren pro Monat zahlreiche Hinweise. Diesen Erfahrungsschatz wollen wir nun mit unserem neuen Angebot heben.“



friendster wird von MOL übernommen

Das friendster verkauft werden soll, war bereits länger bekannt. Jetzt wurde aber auch der Investor bekannt. MOL Global wird friendster übernehmen.

“Der Zusammenschluss mit Friendster wird die Social-Network-Branche verändern”,

so äußerte sich der CEO von MOL, Ganesh Kumar Bangah zu der Übernahme. MOL ist insbesondere im Paymentbereich aktiv.

2002 wurde friendster in Kalifornien gegründet, rund die Hälfte der 110 Millionen registrierten Mitglieder leben in Asien. Der Dienst wird daher auch nicht nur in Englisch, sondern auch auf Japanisch, Chinesisch, Thai, Koreanisch, Spanisch, Malayisch, Indonesisch, Vietnamesisch und Tagalog angeboten.