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Dialog von Großunternehmen im Web bleibt mangelhaft

In Zeiten von Web 2.0 grenz das fast schon an eine Blamage. fast ein Drittel der deutschen Großunternehmen reagieren auf eMails von potenziellen Kunden überhaupt nicht. Allerdings lassen die Zahlen auf Tendenz zur Verbesserung hoffen, wenn man diese mit denen einer Vorgängerstudie vergleicht.

Die europäische, Infopark AG, hat - vorgeblich als potenzieller Kunde - mehr als 100 deutsche Großunternehmen online kontaktiert. Anschließend wurden die Qualität und Schnelligkeit der Reaktion gemessen. Ähnlich wie bei der vorangegangenen Studie aus dem Frühjahr zeigte sich, dass über 30 Prozent der angefragten Großunternehmen auf die Kontakt- oder Informationsanfragen überhaupt nicht reagierten. Im Vergleich zur letzten Studie sind das allerdings immerhin 13 Prozent weniger.

Vergleicht man die Ergebniswerte beider Studien miteinander, wird noch eine andere Tendenz sichtbar: Während offenbar ein Drittel der Unternehmen mit Online-Anfragen gar nicht umgehen kann, schaffen es immer mehr Unternehmen, die Anfragen in kürzester Zeit zu beantworten. In der ersten Studie vom Frühjahr schafften es immerhin acht Prozent, noch am selben Tag die Anfrage zu beantworten - diesmal waren es bereits 17 Prozent.

In dem Test vom Frühjahr wurden 100 zufällig ausgewählte Firmen der 500 umsatzstärksten deutschen Unternehmen per E-Mail gebeten, Produktinformationen und einen Geschäftsbericht zuzusenden. Lediglich 57 Unternehmen antworteten überhaupt auf die Anfrage. Nur 47 erfüllten die Aufgabe vollständig. 38 Unternehmen schafften das zwar mit der ersten Antwort, benötigten dazu allerdings durchschnittlich 6 Tage. 43 der 100 Unternehmen zeigten gar keine Reaktion auf diese E-Mail. Nach diesem Testergebnis kann von einer schnellen und kundenfreundlichen Reaktion keine Rede sein.

“Wir sehen das Ergebnis der Studie für diejenigen Unternehmen als Warnung und Handlungsaufforderung, die noch nicht reagieren. Das Ergebnis zeigt mehr als deutlich, dass die Kluft zwischen Unternehmen, die sich an den neuen Anforderungen der Kunden orientieren und denen, die dies nicht tun, immer größer wird. Die neuen Anforderungen an das Web-Response-Handling zu ignorieren, ist riskant, da sich der Dialog mit den Kunden zunehmend über das Internet vollzieht”,

so die Einschätzung von Daniel Kreklau, Web-Strategie-Consultant bei Infopark, der die Studie leitete. ( fb )

via: iBusiness



E-Mail-Marketing: Testen steigert Effizienz der Kampagnen

Die E-Mail-Marketing-Kampagne bringt nur 50% der möglichen Leistung? Dann muss man etwas unternehmen: Optimieren und Testen gehören zum E-Mail-Marketing genauso dazu wie die eigentliche Werbe-E-Mail.

Wie es um die Konjunktur bestellt ist - wissen wir alle. Auch Marketing-Budgets leiden darunter und werden gekürzt. Laut der Marketing-Agentur eROI können es sich dennoch 37,1% der Marketer leisten, ihre E-Mail-Kampagnen nicht zu testen.

Die teuren Kampagnen werden demnach einfach so losgeschickt, Prinzip: Wer wirft, trifft auch mal. Dabei lassen sich hinsichtlich der Gestaltung der Betreffzeile oder einfach in der Auswahl des Versand-Zeitpunktes signifikante Optimierungen erzielen.

Als Grund für die mangelnde Testbereitschaft gaben 33% der Befragten Nicht-Tester an, dass sie nichts von solchen Test-Möglichkeiten gewusst hätten. 27,4% gaben an, keine Zeit für solche Test-Phasen zu haben, etwa 8,5% teilten mit, dass sie Kampagnen-Tests keine Bedeutung zumessen würden.

Aber, es gibt Hoffnung: 54,8% ließen immerhin ihre Kampagnen durch die Empfänger bewerten und rund 50% optimieren laufend ihr Newsletter-Design.

via: ecin



Wenn eMails den Empfänger nicht erreichen

Für Werbetreibende ist die erfolgreiche Übermittlung von eMails von hoher Bedeutung. Fraglich ist allerdings, ob auch wirklich alle Mails am Zielort ankommen.

Laut einer Datenerhebung von Return Path stimmen die Werte für die Versanderfolgsrate der meisten Werbe-eMails nicht mit der Realität überein. Für gewöhnlich gehen Marketer davon aus, dass 95 Prozent ihrer kommerziellen Informationen auch zum Kunden gelangen. Dies indizieren nämlich auch viele der entsprechenden IT-Systeme. Doch den Analysten zufolge kommen gerade mal 79,3 Prozent tatsächlich in den Postfächern an, während 3,3 Prozent auf direktem Wege in die Junk-Ordner wandern. Sogar völlig unbekannt ist indes, was mit dem Rest der verschickten Werbeschreiben geschieht; offenbar gehen 17,4 Prozent gänzlich verloren, sodass niemand mit Sicherheit sagen kann, was genau mit ihnen geschieht. Im B2B-Bereich sind die Erfolgsquoten des eMail-Versands sogar noch etwas geringer: 72,4 Prozent erreichten, laut Return Path, die elektronischen Postkästen der Business-Kunden.

Als die bedeutendsten Hürden für das eMail-Marketing, gelten in erster Linie die Web-Mailer. So fangen die Anbieter MSN und Hotmail beispielsweise etwa 20 Prozent der Nachrichten ab, Yahoo und das, aus dem deutschen Markt mittlerweile zurückgezogene AOL, gewähren 15 Prozent der Post keinen Einlass. Die Analysten sehen die Gründe für ineffiziente eMail-Kampagnen aber auch bei den Werbetreibenden selbst. Viele von ihnen würden noch immer kaum Praktiken umsetzen, die für die Wirksamkeit ihrer Maßnahmen förderlich sein könnten. Man beobachte am Markt immer wieder Programme mit hoher Versendungsrate aber geringer Spannweite und mäßigem Informationsgehalt. Die Experten empfehlen deshalb Opt-Out-Verfahren für die Kundenkommunikation. Hierbei werden die Daten des Kunden automatisch in einen eMail-Verteiler aufgenommen, sobald er sie hinterlegt hat. Eine Methode, bei der Marketer allerdings hohes Kundenvertrauen voraussetzen müssen.

via: Ecin



MySpace macht Mail-Anbietern Konkurrenz

Ab sofort ist das neue MySpace-Mail in einer Betaversion verfügbar. Das Social-Network tritt damit in Konkurrenz zu den etablierten Mailanbietern wie MSN,Yahoo oder AOL.

Mit seinen 68 Millionen Nutzern in den USA liege MySpace auf Platz zwei hinter Yahoo Mail mit 104 Millionen und vor Eindows Live Mail mit 48 Millionen Benutzern. Diese Rechnung von TechCrunch setzt allerdings voraus, dass jedes Mitglied des Netzwerks auch dessen elektronische Post nutzt.

MySpace bietet seinen Usern personalisierte URLs, die hinter der Domain MySpace.com den Benutzernamen enthalten - eine Funktion, die Facebook erst kürzlich eingeführt hat. Diese können nun auch als Mailadresse genutzt werden - benutzername@myspace.com. (tga)

via: InternetWorldBusiness



Bilder hinterlassen bleibenden Eindruck

Auch wenn Anrede, Text und Versandzeitpunkt weiterhin eine tragende Rolle im eMail-Marketing spielen, erweisen sich gut gestaltete Bilder und Grafiken als am wirkungsvollsten.

Sie wollen eine Werbe-eMail zum perfekten Zeitpunkt losschicken? Experten empfehlen dafür den Sonntagnachmittag, 15 Uhr 30. Dieser erzielt in punkto Nutzerakzeptanz und Lead-Generierung die besten Werte. Für den Start einer Kampagne sollten der Donnerstag und eine zu frühe Morgen- und zu späte Abendstunde an einem Wochentag eher vermieden werden – hier möchten die Nutzer in Ruhe gelassen werden.

Gut und sinnvoll gestaltete Grafikbanner erzeugen Aufmerksamkeit und gute Performancewerte: Gegenüber einer zu 75 Prozent von Text dominierten Werbe-eMail erzeugten grafisch anspruchsvoll gestaltete Zusendungen einen nahezu verdreifachten Performanceindex-Wert; wer keine Grafiken einbinden kann oder will, sollte sich besser auf die reine Textform beschränken. Gegenüber einem wenig geglücktem Mix aus Text und Grafik zeigt dies immer noch bessere Werte.

Lohnend ist auch eine persönliche Ansprache des Adressaten. Gegenüber einem unpersonalisierten Massen-Mailing konnte der Performance-Wert mit einer persönlichen Ansprache um fast ein Drittel verdoppelt werden. eMails, die mit einer simplen Nennung des beworbenen Produkts in der Betreffzeile versendet wurden, erzielten die schlechtesten Werte. Vorname und Ort des Kunden in der Betreffzeile sprechen den Kunden am ehesten an und erzeugen offenbar Vertrauen.

via: Ecin



eMail-Marketing: Du bist was du klickst

In vielen Erdteilen erzielen Werbe-eMails hohe Konversionsraten – hierzulande zeigen sich die Konsumenten eher wählerisch und zurückhaltend.

In einer globalen Betrachtung der weltweiten eMail-Marketing-Landschaft,fällt bezüglich der Wirksamkeit von eMail-Kampagnen eines ganz besonders auf: Während sich im asiatisch-pazifischen Raum 59 Prozent der Konsumenten durch eine Werbe-eMail zum Kauf eines Produktes überreden lassen und dies immer noch für 53 Prozent der US-Amerikaner gilt, kommt dies nur für 37 Prozent der europäischen Empfänger in Frage. Laut den Experten seien die Konsumenten erfahrener und wählerischer geworden, es werde zunehmend schwerer, im Posteingang aufzufallen.

Bei den Zustellungs- und Öffnungsraten zeigen sich keine wesentlichen Veränderungen. Die Zustellungsrate ist mit 94,1 Prozent relativ konstant zum Vorjahr, die Öffnungsrate ist mit 22,7 Prozent im Vergleich zu den 19,1 Prozent vom ersten Quartal 2008 deutlich gestiegen. Im detaillierten Vorjahresvergleich haben bei den Öffnungsraten besonders eMail-Marketing-Kampagnen aus dem Pharmasektor zugelegt, dieser Industriezweig konnte sich um 9,7 Prozentpunkte auf 26,6 Prozent verbessern. Ähnlich gut stehen B2B-Dienstleister und Finanzdienstler mit einem Zuwachs von 6,1 beziehungsweise 5,8 Prozent da.

via: Ecin



eMail-Adressen sinnvoll nutzen

Eine Studie hat die Zeitpunkte analysiert und aufgelistet, zu denen eMail-Adressen der Kunden zu Werbezwecken zum Einsatz kommen sollten.

Wie schafft man es am besten, die Kontaktdaten eines Kunden zu bekommen? Sowohl im stationären als auch im Online-Handel ist dies eine Wissenschaft für sich. Der beste Zeitpunkt ist laut den Experten kurz oder während der finalen Kaufentscheidung; wenn das Interesse und Engagement des Kunden am größten ist. Zu immerhin 60 Prozent besteht dann die Chance, dass der betreffende Kunde sich auch in Zukunft für das eigene Angebot interessiert und auf Marketing-Maßnahmen positiv reagiert.

Auch eine kleine Bestechung kann helfen: Speziell im Business-to-Business-Bereich lassen sich eMail-Adressen am besten gegen kleine Geschenke erhalten. Andere gute Methoden sind die einfache und bewährte Möglichkeit der Registrierung auf der eigenen Internetseite sowie die Aquise über soziale Netzwerke. Überraschend gut funktioniert auch die Methode, den Kunden aufzufordern seine Kontaktdaten per SMS zu übermitteln.

Als schlechteste Methode für die Gewinnung von qualitativen Kundenkontakten nannten die Experten die Aquise über Callcenter, insbesondere wenn diese den Kunden unverlangt nach seiner eMail-Adresse fragten. Ebenso wenig erfolgreich scheinen alle Arten von Offline-Maßnahmen zur Lead-Gewinnung zu sein, auch die Anmietung von unter Umständen veralteten oder mit qualitativ minderwertigen Kontakten bestückten Mailing-Listen wurde von den Experten als wenig sinnvoll angesehen.

via: Ecin