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Facebook vor Google

Google wurde von Facebook überholt, wenn man von der Anzahl der Visits in den USA ausgeht, dies meldete der Analysedienst Hitwise.

Experian Hitwise analysierte so vergangene Woche mehr US-Besucher auf Facebook als auf Google. Dies gelang Facebook erstmals in der Wochenauswertung und ist somit ein weiteres Zeichen für das stetige Wachstum vom größten sozialen Netzwerk der Welt.

So wuchs der Marktanteil von Aufrufen der Seite von Facebook im Vergleich zu 2009 um 185 Prozent, Google konnte hingegen nur 9 Prozent zum Vorjahr zulegen.

Ein gemeinsamer Marktanteil von 14 Prozent in den USA spricht für den Erfolg beider Seiten. Dabei fielen in der vergangenen Woche 7,07 Prozent auf Facebook und Google landete knapp dahinter mit 7,03 Prozent.



Facebook geht gegen Sexualstraftäter vor

Das weltweit größte soziale Netzwerk Facebook hat bei der britischen Regierung die Zugriffsrechte zu den Daten von Sexualstraftätern verlangt, um diese auf der Plattform zu lokalisieren und zu entfernen.

“Wenn wir die Daten von den Behörden bekommen, verpflichten wir uns, bei uns registrierte Straftäter innerhalb von Tagen aus Facebook zu entfernen”, sagte eine Sprecherin des Netzwerks gegenüber newmediaage.

Der Hintergrund für die Maßnahmen von Facebook berufen sich auf folgenden Fall: Ein 33-jähriger Sexualstraftäter hatte sich in dem sozialen Netzwerk angemeldet. Er hatte ein Profil mit dem Foto eines Jugendlichen angelegt. Über längere Zeit überredete er eine 17-jährige, sich von seinem Vater abholen zu lassen. Der Vater war er selbst und fuhr mit ihr auf einen Rastplatz, wo er sie vergewaltigte und ermordete.

Solche Fälle sollen in Zukunft vermieden werden, und so möchte das soziale Netzwerk Menschen mit solchen Absichten filtern. Dafür müsste Facebook seine Nutzer jedoch dazu zwingen, sich mit ihrem realen Namen anzumelden, was dem Wunsch nach Privatsphäre vieler unbescholtener User widerspricht und somit einen weiteren Konflikt auslöst. Es bleibt abzuwarten was Facebook am Ende wirklich umsetzt, und wie sie es umsetzen.



Neue Website für MySpace

In den kommenden Monaten will die neue Führung des Online-Netzwerks MySpace diverse Veränderungen an der Plattform vornehmen und so mehr Nutzer generieren.

Durch die Änderungen möchte sich MySpace stärker für den gegenseitigen Austausch von Medien und Musik profilieren. Einige neue Features sollen in Zukunft auch die Möglichkeit bieten über mehrere Netzwerke Musik und andere Inhalte untereinander auszutauschen.

In der Vergangenheit gingen die Nutzerzahlen von MySpace drastisch nach unten, da der Druck seitens Twitter und Facebook immer größer wurde. Facebook ist schon längst an MySpace vorbeigezogen und ist somit das weltweit größte Social-Network. Die oben angesprochene Neuausrichtung soll den Nutzern mehr Freiheiten geben, über die Einschränkungen der Netzwerke hinweg miteinander zu kommunizieren. So sollen zukünftig auch Tweets direkt in die MySpace-Seite eingespeist werden können. Bilder, Musik und andere Inhalte sollen in Zukunft leichter zu filtern und zu teilen sein.



Facebook dick im Geschäft

Erst vor kurzem wurde Facebook Credits um den Bezahldienst PayPal erweitert. Nun legte das Social Network den eigenen Anteil an den virtuellen Transaktionen offen. So nimmt Facebook 30 Prozent der ausgegebenen Spielgeldwährung ein.

In den vergangenen Monaten haben bei Facebook viele Entwickler (Crowdstar, Playdom, Zynga,…) die Credits integriert. Facebook erhält 30 Prozent des Erlöses der mit der virtuellen Währung eingenommen wird.

„Wir werden stark in das Bezahlsystem investieren und verschiedene Wege erforschen, wie das Programm verbessert werden kann, um Konversion und Erlöse für die Entwickler zu vergrößern.”

Das Programm befindet sich momentan noch in der Closed-Beta (geschlossenen Testphase) und ist somit nur einigen Nutzern zugänglich. Nach der Bekanntgabe einer strategischen Partnerschaft mit PayPal und der momentanen Entwicklungsphase, wird der Dienst in den nächsten Wochen aber immer mehr Nutzern zugänglich gemacht.



Social Networks mit Outlook

Auf der Website von LinkedIn ist ab sofort eine Software erhältlich, um Abläufe und Änderungen in den Social Networks über Microsoft Outlook in Echtzeit zu verfolgen. Zusätzlich ist es möglich den Kontakten E-Mails zu schicken.

Die Software ist bereits im Personal Information Manager Outlook 2010 enthalten, der sich jedoch noch in der Betaphase befindet und erst im Juni offiziell verfügbar sein soll. Wenn man die Software mit den älteren Office-Versionen 2003 und 2007 verwenden möchte,  muss man sich die zusätzlich den „Social Connector“ von Microsoft installieren, der bereits in der Beta-Version erhältlich ist.

Außerdem wurde bekanntgegeben, dass neben dem Social Connector weitere Outlook-Integrationen für die sozialen Netzwerke wie Facebook und MySpace folgen werden. LinkedIn hatte bereits im November des vergangenen Jahres die benötigten Schnittstellen freigegeben, woraufhin Microsoft den Social Connector angekündigt hatte.



Bereits mehr als 100 Millionen Nutzer für Facebook Mobile

Rapides Wachstum für Facebook Mobile – mehr als 100 Millionen Nutzer empfangen Facebook bereits auf ihren mobilen Endgeräten.

Vor noch sechs Monaten konnte Facebook 65 Millionen mobile Nutzer verzeichnen, jetzt verkündete Facebook, dass die 100 Millionen Grenze geknackt ist. Das beduetet für Facebook neben der Websuche wohl auch die erfolgreichste mobile Webapplikation überhaupt.

Für die Nutzer gibt es unterschiedliche Möglichkeiten, den Dienst unterwegs zu nutzen, darunter mehrere mobile Webseiten. Erst recht kurz gehört dazu auch die Site m.facebook.com, die auf die jeweiligen Geräte angepasst ist. Ebenfalls großer Beliebtheit erfreut sich die Nutzung per SMS, die von rund 80 Mobilfunkanbietern in 32 Ländern unterstützt wird. Ergänzt wird das Angebot durch Applikationen für diverse Smartphone-Plattformen wie iPhone, Andorid und Symbian. Mittlerweile wird Facebook von vielen Herstellern vorinstalliert ausgeliefert.



Virales Marketing bei Facebook

Bereits jeder Dritte Nutzer des Social-Networks Facebook hat über die Community schon neue Marken kennengelernt. Eine aktuelle Studie hat ermittelt, dass häufig Freunde auf neue Marken aufmerksam machen.

Zwei von drei Facebook-Usern sind bisher mit Produkten, Unternehmen oder Marken in Kontakt gekommen, sei es darüber, dass sie „Fan“ geworden sind (27 Prozent) oder Mitglied in einer Gruppe geworden sind (21 Prozent). Markenbezogene Infos an Freunde weitergeleitet, hat mittlerweile jeder zehnte User. Auffällig ist, dass unter den Gruppenmitgliedern oder Fans von Markenprofilen eher die jüngere Facebook-Fraktion bis 29 Jahre vertreten ist. Im Gegensatz dazu steht, dass die aktiven Weiterleiter oder Multiplikatoren von markenbezogenen Inhalten eher ältere Nutzer ab 30 Jahren sind (63 Prozent).

Rund 28 Prozent der Studienteilnehmer geben an, dass der Kontakt zu Marken mittels Facebook das Markenimage verbessert hat. Der Effekt ist umso größer, wenn Freunde im Vorfeld auf die Marke aufmerksam gemacht haben. Bekannte und Freunde spielen also eine gesteigerte Rolle für die Wirkung von werblichen Inhalten auf Facebook.

Dies sind die Ergebnisse einer Trend-Studie, die von Innofact durchgeführt wurde. Im Januar 2010 wurden dazu 1.009 Facebook-Nutzer befragt.