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6 Mio. verkaufte Kindle Fire

Das Amazon Kindle Fire auf Überholspur: Analysten-Angaben zufolge soll Amazon bis zu sechs Millionen Exemplare seines Tablet im vierten Quartal 2011 verkauft haben. Wie Forbes berichtet, hat etwa der Experte Jordan Rohan seine ursprüngliche Prognose um nahezu eine Millionen Einheiten angehoben.

Weiterhin unterstreicht das Marktforschungsunternehmen Flurry Analytics die übergeordnete Rolle des Kindle Fire: Nach nicht einmal drei Monaten findet sich das Tablet mit 35,7 Prozent als Android-Marktführer an der Spitze wieder. Alle Samsung Galaxy Tabs kommen hingegen lediglich auf 35,6 Prozent.



Finance goes Social-Media

Social-Media-Projekte werden deutlich interessanter für Banken. So planen zwei von fünf Banken Social-Media-Aktivitäten auf den Netzwerken Xing, LinkedIn, Facebook, Twitter oder YouTube. Zu diesem Entschluss kommt der „Branchenkompass Kreditinstitute“ von Steria Mummert Consulting in Zusammenarbeit mit dem F.A.Z.-Institut.

Der Vorreiter sind hier die Sparkassen. Mit 69 Prozent arbeitet eine deutliche Mehrheit bereits an kurzfristigen Projekten. Weitere 35 Prozent der Banken wollen sich ab 2013 engagieren. Auszug der Ergebnisse des Branchenkompass Kreditinstitute: Drei von fünf Banken wollen bis 2024 in mindestens ein Social-Media-Angebot investieren. Auftritte auf der Facebook Plattform stehen an erster Stelle. An zweiter Stelle folgen geschäftlich genutzte Auftritte auf Xing oder LinkedIn. Außerdem planen 53 Prozent der Genossenschaftsbanken einen B2B-Auftritt. Den Auftritt auf Twitter zieht etwa jede fünfte Bank vor.
Die verschiedenen Webpräsenzen dienen vor allem dem Kommunikationsnutzen wie Empfehlungen und dem Dialog über neue Produkte und Dienstleistungen.

(Quelle: Geldinstitute.de)



Banken entdecken Social Media für sich

Banken entdecken das Web 2.0 für sich – virtuelle Filialen sollen auf die Sprünge helfen.

Um Finanz- und Kontomanagement den trockenen Beigeschmack zu nehmen, sind laut der Unternehmensbeartung Steria Mummert Consulting, immer mehr Banken an einem Einstieg in das Web 2.0-Geschäft interessiert. Auf business-affinen Portalen wie Xing oder in virtuellen Filialen auf Facebook sollen Bankgeschäfte bald zu einer Selbstverständlichkeit wie chatten oder twittern werden. Außerdem erhofft man sich auch Impulse der Nutzer, so sollen Wünsche, Anregungen und Kritik der Nutzer schneller angegangen und angepasst werden.

Eine Verdrängung der klassischen Banking-Kanäle schließen die Entscheider allerdings aus. Die realen Filialen würden durch das „Community Banking“ nicht verschwinden. Ingesamt geht ohnehin nur jeder Dritte davon aus, dass Web 2.0-Anwendungen das Bankgeschäft komplett verändern könnten. Trotzdem zieht die Untersuchung ein positives Fazit, denn auf Treffpunkten in Internet präsent zu sein erhält den Kontakt zu bereist vorhandenen und auch künftigen Kunden.



Google stellt Entwicklungsstatistiken und Verläufe der Wirtschaft zur Verfügung

Internetgigant Google gibt in seinem offiziellen Blog den Start von „Google Domestic Trends“ bekannt.

Dabei handelt es sich um eine Sammlung von Datenpools, die Aufschluss über häufig eingegebene, für wirtschaftliche Interessen relevante Suchbegriffe bei Googles Suchmaschine, gibt. Davon verspricht man sich interessante Einblicke in ökonomische Entwicklungen. Das Ganze wird betrieben im Rahmen von „Google Finance“, wo man schon länger aktuelle Zahlen aus der Wirtschaft und Finanzen einsehen kann. Der „Google Auto Buyers Index“ beispielsweise zeigt seit Juli 2009 einen rasanten Anstieg der Autoverkäufe in den USA, bedingt durch das „cash for clunkers“-Programm, ein Konzept, das hierzulande bis vergangenen Mittwoch als Abwrackprämie für Diskussionen sorgte.

Suchbegriffe, die für wirtschaftliche Zusammenhänge von Bedeutung sind werden durch Domestic Trends registriert und gezählt. Dafür wurden 23 verschiedene Indizes implementiert, die die wichtigsten Bereiche abdecken, darunter Handel, Automobilindustrie und Arbeitsmarkt. Inwiefern Ökonomen und Marktbeobachter daraus Nutzen ziehen können versucht der Internet-Gigant durch den Bereich der Luxusgüter zu erläutern. Begriffe wie „Diamant, Juwel, Schmuck“ wurden in jedem Dezember schlagartig weitaus häufiger eingegeben als im Jahresdurchschnitt. Dennoch zeigt sich ab 2007 eine deutliche Abschwächung dieser Spikes, also Hochs. Google verspricht dem Anwender fortlaufende Vergleiche zu aktuellen Börsendaten, zudem können die Daten heruntergeladen und für eigene Modelle verwendet werden.

via: Ecin



FAZ launcht ihr Finanzportal

Das Finanzportal der Frankfurter Allgemeinen Zeitung ist online. Das Themenportal verknüpft das journalistische Spektrum der “FAZ” im Bereich Finanzen mit Analyse- und Finanzplanungssystemen

Die Ziele sind ehrgeizig:

“Noch in diesem Jahr wollen wir das reichweitenstärkste Finanzportal Deutschlands sein”,

sagte FAZ-Geschäftsführer Tobias Trevisan in einem Interview mit dem “Bernetblog”. Laut Trevisan strebe man kein reines reines Börsenportal an, sondern eine Allfinanzplattform. So können Nutzer dort zwar unter anderem ihre Aktiendepots und Anlagen verwalten. Thematisch gliedert sich die Seite aber auch in Rubriken wie “Wirtschaft & Konjunktur”, “Börse & Anlage”, “Versicherung & Vorsorge”, “Immobilien & Finanzierung”, “Steuern & Recht” und “Tools”.

via: WuV



Beliebtheit von Onlinebanking steigt

Im vergangenen Jahr nutzten bereits 38 Prozent der Bürger Onlinebanking, dass bedeutet eine Steigerung um 17 Prozent im Vergleich zum Jahr 2003.

In einer Studie untersuchte der Bundesverband Informationswissenschaft, Telekommunikation und neue Medien (BITKOM) die Verbreitung des Onlinebankings in Europa. Demnach nutzen 24 Millionen Deutsche den Computer zur Kontopflege. Das sind zwei Millionen mehr, als noch 2007. Von der Einführung des elektronischen Personalausweises 2010 versprechen sich die Experten einen deutlichen Schub für das Onlinebanking, denn ein fakultativer Bestandteil des neuen Dokuments ist auch eine digitale Signatur, die das Banking via Internet sicherer machen soll.

Im Europavergleich liegen die Deutschen bei der Nutzung des Onlinebankings im Mittelfeld. Die meisten Onlinekonten gibt es in Finnland (71 Prozent), gefolgt von den Niederlanden (69 Prozent) und Schweden (65 Prozent). Im EU-Durchschnitt verwalten 29 Prozent der Bürger ihr Konto auch online. (dah)

via: InternetWorldBusiness



Online-Banking mit dem Handy

Mit Hilfe eines fotofähigen Mobiltelefons will ein neues Verfahren Bankkunden sicheres eBanking ermöglichen. Durch das Handy soll eine Verfälschung der Übertragung durch Trojaner verhindert werden.

aaaa_1.jpgOnline-Banking ist noch immer mit gewissen Risiken verbunden. Auch die üblichen Sicherungsverfahren TAN und iTAN, die Passwörter und Codezahlen abfragen, konnten bisher keine völlige Sicherheit garantieren. Durch Übertragung von Trojaner-Viren auf die Heimcomputer von Bankkunden war und ist es Cyber-Kriminellen möglich, heimlich Zielkonto und Betrag eines Überweisungsauftrags fälschen, ohne dass Benutzer oder Bank davon etwas bemerken. Der Trojaner fängt dabei Online-Überweisungsaufträge an und gibt sie manipuliert an die Bank weiter, die daraufhin zur Bestätigung des Auftrags um eine iTAN-Nummer bittet. Diese wird wiederum vom Virus verfälscht auf dem Bildschirm des Nutzers dargestellt, so dass der ahnungslose Kunde die gefälschte Überweisung mit dem iTAN-Code bestätigt. Das Verfahren wurde von der Universität Tübingen bereits zur internationalen Patentierung angemeldet und ein Software-Prototyp mittlerweile von Informatik-Studierenden geschrieben.

Ein neues Verfahren soll genau dies nun unmöglich machen: Dr. Bernd Borchert und Dr. Klaus Reinhardt vom Lehrstuhl für Theoretische Informatik am Wilhelm-Schickard-Institut für Informatik der Universität Tübingen haben ein System entwickelt, das Bankkunden durch Nutzung eines Foto-Handys mehr Sicherheit beim Online-Banking bieten soll. Der Trick dieser neuen Methode besteht in einer besonderen Art von Kommunikation des Kunden mit der Bank über ein Kamera-Handy, die ein möglicher auf dem PC installierter Trojaner-Virus nicht verfolgen und fälschen kann. Im Gegensatz zu ähnlichen Verfahren, wie zum Beispiel mobile-TAN, soll das Foto-Handy-Verfahren doppelten Schutz bieten, da es neben dem Handy selbst auch die Kenntnis einer Account-PIN voraussetzt. Zudem soll keine Funk- oder SMS-Verbindung vonnöten sein.

Um das Verfahren zu nutzen, benötigt der Bankkunde neben dem Foto-Handy ein frei im Netz verfügbares PIN-Programm. Die Bank schickt dem Kunden per Post einen kryptographischen Schlüssel, der durch Abfotografieren in das Handy eingelesen wird. Nach Eingabe der gewünschten Überweisungsdaten wird nun auf dem PC-Bildschirm ein 2D-Code gezeigt, der ebenfalls abfotografiert wird. Auf dem Handy werden dem Kunden nochmals alle Überweisungsdaten gezeigt. Zur Bestätigung erhält er auf dem Handy ein Nummernfeld mit vertauschten Ziffern, das nicht der üblichen Anordnung entspricht. Die Bestätigung mit der PIN erfolgt zwar letztlich per Mausklick am Computer, da jedoch die tatsächlichen Zahlen nur auf dem Handy-Display sichtbar sind, zu dem keine Verbindung besteht, soll ein Trojaner nicht in der Lage sein, die Klicks den passenden Zahlen zuzuordnen. Der Umweg über das Mobiltelefon würde somit einen kompletten Schutz vor Viren-Angriffen gewährleisten.

via: Ecin