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Ebay startet Fair-Trade-Handelsplattform

Ebay bietet ab sofort auf einem neuen Online-Marktplatz ausschließlich fair gehandelte und umweltfreundliche Produkte an.

ebay_1.gifOnline-Auktionshaus eBay erweitert sein Warenangebot durch die neue Fair-Trade-Plattform „WorldofGood“. Verkauft werden dort Artikel, die nachweislich umweltschonend und unter fairen Bedingungen produziert und gehandelt werden. Kategorien wie Haus und Garten, Schmuck, Kleidung, Kosmetika oder sogar Nahrung, bieten beispielsweise bei gerechten Verhältnissen hergestellter Kaffee oder Einrichtungsgegenstände aus Recycling-Material.

„WorldofGood“ entstand in Kooperation zwischen eBay und dem gleichnamigen Fair-Trade-Unternehmen. Alle Produkte und Verkäufer tragen Zertifikate unabhängiger Prüfungsstellen, die das Erfüllen moralischer und ökologischer Standards belegen. Auf Wunsch kann der Nutzer sich zusätzlich im Detail ansehen, welche konkreten positiven Einflüsse der Erwerb einzelner Artikel nach sich zieht. Dabei weicht eBay vom traditionellen Auktionsmodell ab, alle Waren werden zu angemessenen Festpreisen angeboten.

via: Ecin



IPTV versagt in Deutschland und siegt im Ausland

Während die Telekomkonzerne das “Fernsehen der Zukunft” anpreisen passiert zu diesem Thema so gut wie nichts. Gerade einmal 300 000 Deutsche holen ihre Sender per IPTV auf die Mattscheibe. Angesichts von knapp 20 Millionen Haushalten in Deutschland ist das verschwindend wenig. Daran hat auch die exklusive Vermarktung der Bundesliga-Spiele im Telekom-Fernsehen nichts geändert.

Um endlich Schwung in die alternative Art der Fernsehübertragung zu bringen, will die Deutsche Telekom ihren Neukunden das vermeintliche Premium-Produkt sogar eine Zeit lang zum kostenlosen Test anbieten. Hansenet ist noch einen Schritt weiter gegangen und bietet sein Fernsehen gleich ganz umsonst an. Für die angeschlagene Tochter von Telecom Italia ist Mattscheibe via DSL-Anschluss damit nur noch ein Vehikel, um DSL-Kunden zu halten oder zu gewinnen.

Wie viel besser läuft dagegen das Geschäft jenseits der deutschen Grenzen: Der französische Ex-Monopolist France Télécom hat mit 1,2 Millionen Fernsehkunden nicht nur deutlich mehr Nutzer als die Deutsche Telekom, sondern kann mit neuen Diensten wie TV sogar die sinkenden Einnahmen aus dem klassischen Festnetz kompensieren. Ähnlich sieht es in Spanien beim Marktführer Telefónica aus.

Der Erfolg der europäischen Nachbarn hat zwei Gründe: Zum einen haben sie sich nicht so viele Fehler beim Marktstart erlaubt wie die Deutsche Telekom. Zum anderen macht es ihnen die heimische TV-Infrastruktur leichter, Fuß zu fassen.

Deutschland ist eines der wenigen Länder, in denen zwar die Infrastruktur für den TV-Empfang Geld kostet, die meisten Sender aber kostenlos sind. Franzosen und Spanier sind dagegen gewohnt, auch Geld für Fernsehsender zu bezahlen. Während gerade einmal 14 Prozent der deutschen Haushalte Bezahlsender nutzen, sind es in Frankreich mehr als drei Mal so viele und in Spanien doppelt so viele.

In Frankreich kommt noch hinzu, dass es - anders als hier zu Lande - keine flächendeckende Versorgung mit Kabelanschlüssen gibt. Die meisten Franzosen beziehen ihr TV-Signal über terrestrische Verbindungen. Die aber bieten weitaus weniger Sender als Kabel oder Satellit. In den Großstädten wie Paris untersagt der Denkmalschutz zudem auf den meisten Hausdächern das Aufstellen von Satellitenschüsseln.

Die Deutsche Telekom startete ihr Angebot drei Jahre später, bot es zunächst nur auf ihrem neuen Highspeed-Netz VDSL an und verhakte sich dann auch noch über Monate mit der Regierung und der Bundesnetzagentur in einen Streit über die Regulierung des Supernetzes. Erst seit der Ifa im vergangenen Jahr bietet die Telekom Fernsehen auch über herkömmliche schnelle DSL-Leitungen an. Zu dem planerischen Hickhack der Telekom gesellten sich anfangs auch noch technische Probleme wie ruckelnde Bilder und Störungen beim Umschalten.

Das Telekom-Angebot für Telefon, DSL-Anschluss und IPTV war 2006 mit 80 bis 110 Euro im Monat viel zu teuer. Inzwischen verlangt der Marktführer für diesen Dreiklang zwar nur rund 50 Euro. Das ist aber immer noch viel mehr als in Frankreich, wo sich die Preise bei rund 30 Euro eingependelt haben.

via: Handelsblatt



Forsa-Umfrage: Deutsche nutzen durschnittlich 8 Webseiten

Acht Internetseiten gehören im Durchschnitt zum Relevant Set deutscher Internet-Nutzer und werden regelmäßig von ihnen besucht.

Das  Marktforschungsinstitut Forsa befragte 1.009 deutschen Internet-Nutzer telefonisch und kam dabei zu folgenden Ergebnissen:

  • Männer besuchen im Schnitt regelmäßig 9,4 Websites
  • Frauen bleiben durchschnittlich 6,4 Internetseiten treu.
  • Bei Nutzern zwischen 14 und 19 Jahren ist die Anzahl mit 5,8 regelmäßig besuchten Seiten am geringsten
  • 30- bis 39-jährigen Online Nutzer nutzen 9,1 Websites regelmäßig

Im Monat werden durchschnittlich 17 neue Websiten besucht, welche die Möglichkeit erlangen in das Relevant Set der User aufzusteigen. Nutzer zwischen 20 und 29 Jahren, sowie Männer suchen die meisten unbekannten Seiten auf. 14-49 jährigen werden durch Online Werbung oder auch Plakat Werbung auf neue Angebote aufmerksam. Die Gesamtheit der befragten Nutzer vertraut hier aber vor allem dem Rat von Bekannten und Freunden oder weiterführenden Links.

pdficon_large.gifInitialisator SevenOne Interactive bietet die Studie als pdf-Dokument zum kostenlosen Download an.

via: BVDW



Immer mehr Deutsche lesen Nachrichten online

Nach einer aktuellen Studie der Bitkom konnten News-Portale im ersten Quartal in Deutschland einen neuen Rekord erreichen.

bitkom.gifNachrichten werden immer häufiger im Netz gelesen, die 20 beliebtesten Nachrichten-Portale wurden im ersten Quartal insgesamt 1,2 Milliarden Mal besucht. Das entspricht einem satten Plus von 33 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum.  Allerdings liegt Deutschland bei der Nutzung von Online-News mit 21 Prozent der 16- bis 74-Jährigen noch im europäischen Mittelfeld. Dies bedeute zudem aber auch, dass die Anzahl der Nutzer sich in den nächsten Jahren noch erheblich steigern lässt.

Untersucht wurden die meistgenutzten Nachrichtenportale, zu denen neben thematisch breit aufgestellte Seiten der bundesweiten Tages- und Wirtschaftspresse, auch Angebote zählen, die sich auf einzelne Themen wie Computer oder Sport konzentrieren, sowie Präsenzen von Regionalzeitungen. Alle Angebote sind frei zugänglich und hauptsächlich durch Werbung finanziert. Ein Abo oder einzelne Paid-Content-Angebote finden sich dort nicht oder nur in kleinen Teilen.

via: W&V



Überwachung – Bund plant Abhörzentrale

Innenminister Schäuble plant ein Abhörzentrum in Köln. So will die Bundesregierung ihre Überwachungsbehörden zentralisieren. Denn die Geheimdienste wünschen sich eine eigene Behörde nach US-Vorbild.

Laut dem SPIEGEL plant Schäuble in Köln eine Abhörzentrale für Polizei und Geheimdienste nach amerikanischem und britischem Vorbild. Beim Bundesverwaltungsamt soll die neue Technik installiert werden, allerdings befinde man sich hinsichtlich der Bündelung der Telekommunikationsüberwachung auf das Bundesverwaltungsamt noch im Überlegungsstadium.

Das Bundeskriminalamt, das Bundesamt für Verfassungsschutz, die Bundespolizei und der Bundesnachrichtendienst sind bisher in Deutschland mit einer Abhörtechnik ausgestattet. Dazu kommen Einrichtungen der Bundesländer. Insgesamt sollen es mehr als 75 Lauschanlagen sein die in Betrieb sind.

Im Innenministerium soll es bereits Überlegungen für ein Rechenzentrum am Rhein geben, Sinn und Zweck soll es sein die zersplitterte TKÜ-Landschaft der Sicherheitsbehörden zu harmonisieren. Die Anlage sei nötig, um mit dem Wandel der Kommunikationstechnik Schritt halten zu können.

Man plant in einem ersten Schritt eine rund 40 Millionen Euro teure Abhöranlage, die größtenteils in einem „Service-Center“ in Köln verwaltet werden soll. Parallel dazu wolle man beim BKA ein „Competence – Center“ aufbauen, in dem es Experten des Verfassungsschutzes und der Polizei möglich ist ihr Wissen auszutauschen und zu kombinieren. Service- und Kompetenzzentrum sollen dann später zusammen geführt werden.

Weiter strebt man an, die Fernmeldeaufklärung des BND aus dem Auslandsgeheimdienst herauszulösen und in die neue Abhörbehörde zu integrieren. Eine solche Behörde werde dann nach dem Vorbild von bspw. der National Security Agency (NSA) oder des britischen Government Communications Headquaters (GCHQ) aufgebaut.

via: Manager-Magazin



Smoodoos: Community für die Jüngsten will auch offline binden

Unter Smoodoos.com sollen zukünftig auch schon die Jüngsten an das Community-Dasein online gebunden werden, und das auf recht innovative Weise.

Smoodoos.JPGFür den Zugang zu der Community brauchen die Kinder zu nächste eines der im Handel erhältlichen Smoodoos-Kuscheltiere. Auf denen verbirgt sich dann ein Code, der Einlass in die dazugehörige Onlinewelt gewährt und sollen die Bindung zur Community gleichzeitig  auch offline pflegen.

Dort können die Kuscheltiere dann durchs virtuelle Community-Leben geführt werden, dies zu einer „kindgerechten“ Uhrzeit zwischen 6 Uhr früh und 22 Uhr abends. Typische Funktionen wie die Gestaltung des eigenen Profils, die Gruppenbildung und eine Chatfunkfunktion sind ebenfalls auf der Seite zu finden.

TV-Spots, Printkampagnen und Point-of-Sale-Advertising sollen in den nächsten Wochen zum Kauf animieren.

via: Horizont



Social Networking macht auch vor dem Tod nicht Halt

Monster.com Gründer Jeff Taylor startet im Juni sein neues Projekt, dann geht Tributes, eine Social-Networking-Plattform für Verstorbene offiziell nacht beendeter Testphase online.

tributes_logo_125_beta.jpgHier sollen dann klassische Todesanzeigen ins Netz verlagert und eine virtuelle Gedenkstätte für Hinterbliebene geschaffen werden. Außerdem wolle man eine Suchdatenbank zur Verfügung stellen, in der nach Informationen über verstorbene Personen recherchiert werden kann. Der Vermerk des Todestages soll in Zukunft auf unbestimmte Zeit bei Tributes.com abrufbar sein, Beileidsbekundungen bleiben zwischen fünf und zehn Jahre online.

“Der Trend zu Online-Trauerportalen hat sich auch hierzulande in den letzten Jahren verstärkt. Gerade für Familien, die weit verstreut leben, ist ein gemeinsamer, virtueller Ort zum Trauern sicher eine sinnvolle Alternative. Ein Ersatz für das klassische Begräbnis oder den Friedhof kann eine Online-Plattform wohl eher nicht dienen. Als Ergänzung ist so etwas aber durchaus hilfreich für die Trauernden “,

so die Meinung von Alexander Helbach, Pressesprecher der Verbraucherinitiative Aeternitas.

Hauptgeldgeber von Tributes wird das Wall Street Journal, später sollen auch Kooperationen mit Bestattungsunternehmen eingegangen werden, die virtuelle Gedenkstätten auf Tributes vertreiben werden können. In der Form eine neue virtuelle Geldquelle in der Welt des Web 2.0 – dass Nachfrage besteht zeigen bereits „normale“ Netzwerke die immer häufiger auch als virtuelle Trauerstätte genutzt werden, wo Profile für Verstorbene gepflegt und besucht werden.

via: pressetext