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Google kauft weiter ein

SocialDeck, ein der Internetgiganten wurde nun von Google aufgekauft. Es handelt sich hier um ein Game-Entwicklungs-Unternehmen.

SocialDeck gab die Übernahme auf seiner Website bekannt, bisher hat das Unternehmen Start-up Spiele gelauncht, welche auch auf Smartphones zu nutzen sind. Das Unternehmen hat eine eigene Gaming-Technologie, wodurch auch das Spielen auf verschiedenen sozialen Netzwerken möglich ist.

Die Vermutung eines Brancheninsiders ist, dass Google durch den Kauf von SocialDeck eine eigene Games-Plattform aufbauen möchte. Dies wird durch den vorrausgehenden Kauf des Start-up Angströ unterstützt. Mit dem Tool von Gänströ , können User News über Kontakte aus verschiedenen Portalen herausfiltern. Weitere Informationen zu der Übernahme von SocialDeck sind jedoch noch nicht bekannt.



Priority Inbox: Erweiterter Google E-Mail-Dienst

In der Priority Inbox werden E-Mails nach Priorität für den Nutzer sortiert. Somit hat der Nutzer eine bessere Übersicht und spart dadurch Zeit.

Ab sofort steht die Prority Inbox in einer Betaversion zur Verfügung und lässt sich in der Google Mailbox aktivieren. Die Inbox ist das Gegenteil von einem Spamfilter: Der User kann E-Mails als wichtig kategorisieren und Google lernt mit der Zeit welche Mails als wichtig eingestuft werden müssen und welche nicht.

Die Mails können manuell als „Wichtig und ungelesen“, „Markiert“ und „Alles andere“  eingestuft werden. Google lernt somit, auf welche Mails geantwortet wird und in welcher  Kategorie die jeweiligen Mails angezeigt werden müssen.

Die Priority Inbox kann von zahlenden Nutzern der Google Apps, aber auch von kostenlosen Usern genutzt werden. Bei einem E-Mail Empfang von 150 E-Mails pro Tag, soll der Nutzer eine Woche Zeitersparnis im Jahr haben.



YouTube - Nun auch eine Kinofilmplattform?

Seit längerem plant Google weitere Erlösquellen neben der klassischen Werbung, nun soll noch im Jahr 2010 ein Video-on-Demand-Service gestartet werden.

Die amerikanische Zeitung Financial Time berichtet aus Unternehmenskreisen, dass Google einen neuen Online Dienst anbieten möchte. Es sollen Kinofilme auf Youtube gestreamt werden. Die Filme werden „live“ geschaut und direkt bezahlt werden.

Der Preis für einen Film soll fünf US-Dollar betragen. Laut der Financial Time sollen alle Hollywood-Studios parallel zum DVD Verkauf ihre Filme auch auf YouTube anbieten. YouTube biete den Video-Store international an, wobei noch nicht geklärt sei, in welchen Ländern und zu welchen Preisen dieser präsent sein wird. Google hat sich bis jetzt zu diesem Thema noch nicht geäußert.



250.000 verschiedene Apps auf dem Markt

Vor über zwei Jahren wurde der erste Apple App Store eröffnet, mittlerweile gibt es mehr als 250.000 verschiedene Apps.

Der US-App-Shop verzeichnete heute Morgen ein Angebot von 252.894 Apps. Mittlerweile sind rund 302.663 verschiedene Apps auf dem Markt gewesen , jedoch konnten sich nicht alle davon durchsetzen. Die Apps wurden von insgesamt 50.606 Entwicklern entwickelt.

Die Kategorie Bücher steht mit 43.809 Anwendungen auf Platz eins, kurz danach folgen die Spiele mit 367.119 Anwendungen. Den dritten Platz in der Rangliste erhält der Bereich Unterhaltung mit 28.771 Anwendungen.

In den App Stores beträgt der durchschnittliche Preis einer App 2,91 US-Dollar, wobei 70 Prozent der gesamten Apps kostenpflichtig sind. Im Vergleich bietet der Google Android Market 64 Prozent seiner Apps kostenlos an.

Im Oktober 2010 wird Google seinen Chrome Web Store mit kostenlosen, aber auch kostenpflichtigen Applikationen anbieten und möchte somit ein Konkurent des App Stores werden.



Chrome Erweiterungen müssen bezahlt werden

Der kostenlose Chrome-Browser von Google soll nun vor schädlichen Erweiterungen geschützt werden: Eine einmalige Registriergebühr für die Entwickler von 5 US-Dollar soll abschrecken.

Mittlerweile existieren mehr als 6000 Erweiterungen für Google Chrome, die bereits über 10 Millionen Mal heruntergeladen wurden. Jedoch befinden sich darunter auch Erweiterungen, die dem Browser schaden.

Google versucht nun durch eine gebührenpflichtige Registrierung die Entwicklung von bösartigen Erweiterungen zu stoppen. Die Registrierung findet über den Google Checkout statt, wobei hier nur mit einer Kreditkarte bezahlt werden kann und dadurch die Täter ausfindig gemacht werden können. Dieses Vorgehen wird analog auch bei Android-Entwicklungen eingesetzt, wobei hier eine Gebühr in Höhe von 25 US-Dollern fällig ist.

Im Laufe des Jahres soll der Chrome Web Store freigeschaltet werden und den Entwicklern steht es frei, ihre Chrome Apps zu verkaufen und somit die Registrierungsgebühr zu kompensieren. Die Erweiterungen können danach weiter kostenlos genutzt werden.

Nicht nur die Entwicklungsgebühr soll eingeführt werden, sondern auch die Domain-Überprüfung. Dadurch können Entwickler ihre Apps mit einer Domain verknüpfen und diese werden als verifiziert angezeigt. Dadurch können User die Erweiterungen bedenkenlos nutzen.



Google Chrome 6, 7, 8, 9, …

Google hat vor, seinen Browser, Google Chrome, in Zukunft in kleineren Abschnitten zu veröffentlichen. Bereits jetzt erfolgen die Erscheinungen häufiger als bei der Konkurrenz.

In den vergangenen zwei Jahren wurden von Google fünf Major-Releases herausgegeben. Das erste Chrome (1.0) erschien im Dezember 2008. Die aktuelle Version ist die 5. Generation des Browsers, somit erschien Chrome sehr viel häufiger als beispielsweise Mozilla, Opera oder Safari. Dabei seien aber nur die Major-Releases zu beachten. Google plant alle sechs Wochen eine neue stabile Chrome Version zu veröffentlichen.

Sollte sich Google an den vorgenommenen Zeitplan halten, so könnten dieses Jahr noch die Versionen 6.0, 7.0, 8.0 und 9.0 erscheinen. Google will mit diesen neuen Prozessen den eigentlichen Releaseprozess entlasten und somit den Druck von den Entwicklern nehmen.

Bislang musste man, wenn eine neue Funktion nicht direkt eingebettet werden konnte, ein paar Monate auf den nächsten Release warten, um dort diese Funktion zu integrieren. Durch die Verkürzung der einzelnen Release-Zeiträume, erhalten die Entwickler die Möglichkeit, eine noch nicht hundertprozentige Funktion in ein sechs Wochen später erscheinenden Release zu integrieren.



Google kauft Software-Anbieter ITA

Google nimmt ab sofort aktiv am Geschäft mit Flugtickets teil. Für 700 Millionen US-Dollar hat der Suchmaschinenriese den Software-Anbieter ITA übernommen. ITA ist spezialisiert auf Flugreiseinformationen.

Das Unternehmen, welches seinen Sitz in Boston hat, sammelt Informationen über Preise und die Verfügbarkeit von Flügen. Durch den Kauf lässt sich annehmen, dass Google mit einem weiteren Anstieg der Onlinekaufrate von Flugtickets ausgeht. Zum heutigen Zeitpunkt werden bereits die Hälfte aller Flugbuchungen online vorgenommen.