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Obama im Google-Chat

Fünf Wähler des US-amerikanisch Präsidenten durften mit ihm chatten und im „Hangout“ von Google+ ihre Fragen stellen. Jedoch misslang die clevere PR-Aktion aufgrund harkender Technik.

45 Minuten lang plauderte Barack Obama am Montag auf Google+ mit den fünf auserwählten Wählern. Damit jedoch nicht nur die fünf Interviewer ihre privilegierte Situation auskosten konnten, wurde das virtuelle Plauderründchen live auf YouTube gezeigt. Ausgangspunkt für das außergewöhnliche Internet-Spektakel war die Frage „Was würdest Du Obama fragen, wenn du mit ihm abhängen könntest?“. Eingesendet wurden 228.048 Videos mit 133.204 Fragen. Die populärste Beschäftigte sich mit dem Thema Marihuana und dessen Legalisierung.

(Quelle: guardian.co)



Wirtschaftsfaktor: Facebook

Das Soziale Netzwerk trägt entscheidend zum deutschen Bruttoinlandsprodukt und damit dem Wirtschaftswachstum bei. Einer Deloitte-Studie zufolge beläuft sich der generierte Mehrwert aus Facebook für Europa auf 15 Milliarden Euro. Allein für Deutschland ergibt sich eine Summe von 1,4 Milliarden Euro.

Potenziale und Erfolge, die aus Facebook entstehen sind nicht nur wertmäßiger Natur: Facebook-Vorstand Sheryl Sandberg beziffert die durch das Netzwerk geschaffenen Jobs auf 230.000.

Trotz alle dem sollten die Zahlen mit Bedacht betrachtet werden, da der blaue Riese selber die Deloitte-Studie in Auftrag gegeben hat.

(Quelle: ftd.de)



Nicknames für Google+

User des sozialen Netzwerks Google+ dürfen sich in den kommenden Tagen mit Spitznamen identifizieren. Damit räumt Google seinen Nutzern die Freiheit ein, neben ihren eingetragenen Namen auch Künstlernamen zu benutzen.

Diese Neuerung scheint begründet in den zahlreichen Kritikern, die sich aufgrund der Realnamenspflicht nicht in dem Netzwerk anmelden wollten. Zukünftig will Google, bei Neu-Registrierungen, auch „gut etablierte“ Pseudonyme gestatten. Einzige Bedingung, Nutzer müssen im Zweifel einen Nachweis durch Links oder ähnliches abliefern, um sich unter ihrer bekannten Online-Identität registrieren zu können. Namensänderungen können innerhalb von 30 Tagen vorgenommen werden.

(Quelle: heise.de)



Entwickler gegen Google-Suche

Die personalisierte Google-Suche, die Ergebnisse aus dem Google+ Netzwerk stärker in den Mittelpunkt rückt, bekommt nun Konkurrenz durch eine Browser-Erweiterung.

Ein Softwareentwickler-Team von Facebook, Twitter und MySpace haben sich zusammengeschlossen und entwickelten ein Programm, das auf Mausklick die bisherige Reihenfolge der Suchergebnisse wieder aufrufen soll. Die Erweiterung hat den Namen „Don´t be evil“ („Tu nichts Böses“) erhalten, was als Seitenhieb auf das informelle Google-Motto verstanden werden kann.
Durch einen Schaltknopf, der in den Browser gezogen und bedient werden muss, schaltet sich das JavaScript-Programm ein. Rechtliche Probleme könnte die Erweiterung jedoch mit sich bringen: Bei der Ausführung des Programms, ändert sich das Google-Logo, die bunten Buchstaben werden umrahmt und mit dem Satz „so wie es sein sollte“ versehen.
Auch wenn die Erweiterung unter der Aufsicht des Facebook-Produktchefs Blake Ross entwickelt wurde, ist das Programm keine offizielle Facebook Aktion. Nach Aussagen des Entwickler-Teams, bringt die Browser-Erweiterung lediglich die von Google gefundenen Treffer aus anderen Online-Diensten nach oben, die von der Suchmaschine selbst zu Gunsten von Google+ unterdrückt würden.

(Quelle: www.netzwelt.de)



Video-Feature für Google+

Googles soziales Netzwerk Google+ ist über Nacht um ein Feature reicher geworden. Nutzer des Netzwerks können nun über ihre Webcam Videos aufnehmen und diese direkt in ihren Kreisen teilen.

Google Plus’ Hangouts, die Integration der Videoplattform YouTube und jetzt die Integration der Sharing-Box für eigene kleine Webcamfilmchen, sind die neuesten Features des Netzwerks. Neben dem klassischen Upload von Dateien vom Desktop, besteht für die User die Möglichkeit über ein Android-Handy die Dateien hochzuladen.

(Quelle: t3n.de)



Erinnerungsmaillings: Vergiss Google+ nicht

Google+ möchte die bereits registrierten Nutzer nicht verlieren und sendet daher kleine Erinnerungsmaillings aus. In den E-Mails benachrichtigt G+ seine User über neue Aktivitäten von Freunden, allgemeine Neuigkeiten und schlägt auch weitere Google+ User als Kontakte vor.
Die elektronische Erinnerung erhalten Mitglieder, die nach Meinung von Google
zu selten im Netzwerk aktiv sind. Eine explizite Erlaubnis hat Google sich, bei den Mitgliedern nicht eingeholt. Die Erinnerungsfunktion ist eine Standardeinstellung in jedem Profil. Das kleine extra Feature kann bei Bedarf jederzeit ausgestellt werden. Um die Mails nicht zu erhalten, muss der Unser nur in seinen Profileinstellungen, unter dem Menüpunkt „E-Mail-Benachrichtigungen“ den Haken bei der Option „Gelegentliche Benachrichtigungen zu Aktivitäten auf Google+ sowie Freundesvorschläge“ herausnehmen.



bing topt Yahoo

Die Suchmaschine bing, von Microsoft hat in den USA das erste Mal mehr Suchanfragen als Yahoo. Das Besondere: Beide Suchmaschinen nutzen dieselbe Technologie.

Das Marktforschungsinstitut Comscore hat folgende Zahlen ermittelt. Im Dezember 2011 hat Google 65,9 Prozent Suchanfragen verzeichnet und lag damit weiterhin an erster Stelle. Bing folgt mit 15,1 Prozent und liegt damit vor Yahoo (14,5 Prozent Suchanfrage). Insgesamt wurden im Dezember mehr als 18,2 Milliarden Online-Suchen durchgeführt.
Google schmückt nun seine Suchtreffer aus: Der Suchmaschinen-Konzert stellt das Design um und verknüpft die Suchergebnisse enger mit verschiedenen Informationen aus seinem sozialen Netzwerk Google+. Die Standardsuche ist nur noch durch einen Button am rechten Rand zu finden und einzustellen.
Die US-amerikanischen Website-Besucherzahlen für 2011, hat Nielsen untersucht. Die Google Seiten wurden durchschnittlich von 153,4 Millionen Visitors im Monat besucht. Direkt dahinter liegt Facebook mit 137,6 Millionen Besuchern. Mit 130,1 Millionen Unique Visitors liegt Yahoo auf Platz 3. Dahinter liegen die Internetauftritte von Microsoft sowie Youtube.