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Einmal MIM, immer MIM - Mobile Instant Messaging auf dem Vormarsch

Einige Unternehmen überspringen die SMS-Entwicklung gleich ganz zugunsten des MIM. Denn wer einmal mobile Instant-Messages verschickt hat, greift meist nicht mehr so häufig auf die SMS zurück.

aaaa_1.jpg Marktforscher von TNS Global prognostizieren, dass Mobile-Instant-Messaging (MIM) sich in Zukunft verstärkt an den Markanteilen anderer Messaging-Dienste, wie die SMS oder eMails von stationären Rechnern, vergreifen wird.
Dieses Feature ist mit 61 Prozent das am häufigsten genutzte, im Vergleich zu 55% SMS-Nutzung und 12 Prozent, die mobile eMails verschicken. 36 Prozent der gesendeten Nachrichten vom Mobiltelefon eines MIM-Users sind mobile Instant-Messages. Die Zahl der verschickten SMS von MIM-Nutzern fällt im Vergleich zu Mobilfunk-Nutzern ohne MIM von 38 Prozent auf 23 Prozent.

TNS erklärt, wenn der Zugang zum mobilen Internet erst einmal gewährleistet sei verursache MIM kaum Kosten und würde daher zukünftig von den Nutzern bevorzugt werden. . In China oder in sich entwickelnden Märkten wie Indien oder Brasilien hat MIM andere Messaging-Tools gleich übersprungen.

via: ecin



Jahjah und Yahoo kooperieren - VoIP für den Yahoo Messenger

Jajah darf seinen VoIP-Dienst künftig exklusiv über den Yahoo Messenger anbieten.

jajah_1.JPGBereits seit 2006 können Nutzer des Yahoo Messengers die Funktionen “Phone In” und “Phone Out” um über das Internet  Anrufe in das Fest- oder aber auch das Mobilfunknetz zu tätigen.

Die Kooperationen zwischen Yahoo und Jahja soll Nutzern in den 200 Ländern des Jaha-Netzwerkes nun auch eine höhere Sprachqualität bei geringen Kosten bieten. Jajah wird im Rahmen der Kooperation zukünftig die Bereitstellung der Telefoninfrastrukur und den Zahlungsprozess übernehmen

“Wir fühlen uns geehrt, zum Sprachangebot von Yahoo! beitragen zu können. Durch diese Partnerschaft haben wir die Möglichkeit, unseren innovativen globalen Telefonservice mit einem Industrieführer auszubauen, von dessen Stärke wir für unsere Plattform und unser Netzwerk profitieren können.”

So Trevor Healy, CEO von JAJAH, wodurch deutlich wird, dass nicht nur Yahoo mit einem Ausbau seiner Marktposition im Bereich Instant Messaging von der Partnerschaft profitiert.

via: Techcrunch, FN



Neue Skype Beta-Version für Windows

skype.JPGDie deutsche Beta-Version von Skype 3.5 kann ab sofort für Windows heruntergeladen werden.

Die neue Version des VoIP-Messengers bietet einige neue Funktionen für erfahrene Nutzer; beispielsweise wurde die Videofunktion erweitert und die Möglichkeit eingebunden Anrufe an Kontakte des Nutzers durchstellen zu können, sowie eine automatische Wahlwiederholung. Teilweise waren diese Funktionen bisher bereits in der Mac-Version verfügbar, jetzt sind sie auch Windows-Nutzer anwendbar.

via: Heise



AOL-IM schliesst auf

AOL hat seinen Instant-Messenger nun in der Version 6.1 an Windows Vista angepasst und ist ab sofort auch mit de Microsoft Betriebssystem kompatibel, aber auch viele weiter neue Funktionen sollem dem IM-Tool ein Mithalten auf dem Markt ermöglichen.

Über das AOL-Instant-Mesaging-Netz können nun auch Nachrichten an Kontakte gesendet werden die nicht zur selbe Zeit online sind, die Empfänger erhalten die Nachrichten dann sobald sie sich einloggen. Eine längst überfällige Funktion, die von anderen IM-System wie beispielsweise ICQ bereits seit Jahren angeboten wird.
Ebenso zieht der AOL-Messenger auch bei individueller Farbgestaltung des Menüs endlich gleich, zudem können nun auch bis zu 1.000 Kontakte in die Liste aufgenommen werden.

via: Internet World Business



IM als Standardwerkzeug für Unternehmen

In wenigen Jahren soll Instant Messaging zu vielen wichtigen Geschäftsprozessen von Unternehmen beitragen. Bis 2013 soll IM einen primären Status als Tool für Echtzeitkommunkation erlangen, und bereits heute in der Organisationstruktur großer Firmen dringend berücksichtigt werden.

Für internationalen Weltmarkt wurde ein Umsatzwachstum von 267 Millionen Dollar im Jahr 2005 auf 688 Millionen Dollar bis 2010 prognostiziert. Die Messaging Tools sollen zu Standardwerkzeugen für Sprache, Video- und Text-Chat werden. Bereits heute nutzen global 95% der Mitarbeiter führender Großunternehmen diese Kommunikationsmethode für effektive Geschäftsprozesse, da sie vor allem im Präsenzbereich enorme Vorteile gegenüber E-Mail-Systemen bietet.

Eine Ablöse dieser Kommunikationsmethode soll allerdings nicht stattfinden, sondern eher eine Ergänzung, glauben Marktforscher. Empfohlen wird dabei der Einsatz von “Enterprise-Grade IM” von Anbietern wie IBM und Microsoft, die den sicheren Schutz einer Firewall bieten.

via: computerwoche