Artikel, die mit "industrie" getaggt sind:

Diese Kategorie abonnieren

Recruiting goes Web 2.0

Der Kampf um qualifizierte Mitarbeiter wird härter. Web-2.0-Angebote und innovative Recruiting-Instrumente helfen Unternehmen, potenzielle Kandidaten aufzuspüren. W&V hat eine Übersicht veröffentlicht, die Ideen für neue Wege öffnet.

Teil der Bilderstrecke sind z.B. Luxemburgs virtuelle Jobmesse in Second Life, Elektrokonzern Siemens, der seit einigen Monaten erfolgreich Google Ads einsetzt um Ingenieure auf der Suche nach Formeln abzufangen. Transportation-Fachleute, die oft Hobby-Modelleisenbahner sind, werden über ein Märklin-Blog angesprochen. E.on, Daimler & Co. wollen mit dem Launch des Spartensenders TecTV gemeinsam mit dem VDI im Rahmen ihrer Nachwuchs¬initiative „Sachen Machen“ beim Nachwuchs das Interesse an Technik und technischen Berufen wecken. Demnächst soll ein spezieller Karrierekanal dazukommen.

via: W&V



Toshiba resümiert HD-DVD-Verluste

Als Folge des Rückzugs der HD DVD rechnet Toshiba im laufenden Geschäftsjahr 2007,  das am 31. März endet, mit Verlusten in Höhe von bis zu 100 Milliarden Yen (631 Millionen Euro).

toshiba_LOGO.jpgMitte Februar hatte Das Unternehmen erklärt, auf Grund der der Niederlage gegenüber des Blu-Ray-Formates von Konkurrenten Sony künftig keine HD-DVD-Player und -Recorder mehr produzieren und vermarkten zu wollen.
Toshiba will sämtliche Sonderausgaben, die im Zusammenhang mit dem Rückzug aus dem HD-DVD-Geschäft stehen, im Geschäftsjahr 2007 verbuchen. Für den Ab- und Umbau bereits existierender Fertigungslinien veranschlagt der Konzern rund 50 Milliarden Yen.

Trotz dieser Verluste rechnet der HighTech-Hersteller für 2007 mit einem operativen Konzerngewinn in Höhe von 250 Milliarden Yen (1,58 Milliarden Euro) – also nur unwesentlich weniger als im Geschäftsjahr 2006, als ein operativer Gewinn von 258,3 Milliarden Yen ausgewiesen wurde. Der Nettogewinn des Konzerns dürfte allerdings deutlich unter den früher prognostizierten 180 Milliarden Yen liegen, da auch das Flash-Speicher-Segment und die LCD-Sparte mit verschärften Wettbewerbsbedingungen zu kämpfen hatten.

via: Heise



Deutsche Konzerne überzeugen mit Investor-Relations-Websites

Deutsche Unternehmen punkten laut einer Studie der schwedischen Consultingfirma Hallvarsson & Hallvarsson (H&H) in punkto Investor-Relations-Webseiten.

Analysten, Investoren und Wirtschaftsjournalisten wurden nach deren Qualität befragt, diese sollten Kriterien wie Struktur, Design und Technik der Webseiten, aber vor allem auch die Qualität der von den Unternehmen zur Verfügung gestellten Daten bewerten. Nur die finnischen Unternehmen bekamen im Schnitt noch bessere Noten.

Da das Internet auch für Investoren und Analysten zur Informationsquelle Nr. 1 geworden ist (90 Prozent aller Befragten gaben an, dass sie mittlerweile nahezu täglich auf die Webseiten der für sie interessanten Unternehmen schauen), wollen diese PDF-Dokumente oder Excel-Tabellen über die Eckdaten eines Unternehmens, die sie herunterladen können. Sie fordern übersichtliche Seiten, auf denen leicht und ohne große Umwege die Finanzziele eines Konzerns ersichtlich werden.

Die Top 20 der besten deutschen Investor-Relations-Websites

  1. Deutsche Post World Net
  2. Siemens
  3. RWE
  4. Deutsche Bank
  5. Adidas-Salomon
  6. Thyssen-Krupp
  7. BASF
  8. Allianz
  9. Eon
  10. Münchener Rück
  11. Henkel
  12. EADS
  13. Bayer
  14. TUI
  15. Deutsche Telekom
  16. Metro
  17. Fresenius
  18. K+S
  19. Lufthansa
  20. Continental/Daimler-Chrysler

via: Handelsblatt



Google will ins Energiegeschäft

Google will über seinen Zweig Google.org nun auch in erneuerbare Energien investieren.

googleorg_1.gifIm Rahmen der strategischen Initiative “RE<C” will Google Ingenieure und Energie-Experten einstellen, die neue Technologien entwickeln sollen, um Strom aus erneuerbaren Energiequellen billiger zu erzeugen. Darunter besonders Technologien aus dem Bereich Solarthermie, Windenergie und geothermische Systeme.

Mehrere zehn Millionen US-Dollar sollen 2008 dabei für Forschung und Entwicklung investiert werden. Zudem mehrere hundert Millionen US-Dollar in konkrete Projekte. Google-Gründer Larry Page will schnellsmöglich eine Kraftwerksleistung von insgesamt 1000 Megawatt schaffen.

“Wir haben beim Bau effizienter Rechenzentren Erfahrung mit sehr großen, Energie-intensiven Anlagen gesammelt”

Derzeit kooperiert Google bereits mit eSolar, ein Unternehmen, das in herkömmlichen Kraftwerken mit Hilfe von Solarthermie erzeugen will und Makani Power, spezialisiert auf Windkraft-Anlagen in hohen Höhen.

via: Heise