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BVDW-Studie zu Social Media in deutschen Unternehmen

Social Media gilt auch in Zukunft als Trendthema in deutschen Unternehmen. Die Fachabteilungen Public Relations und Marketing sind die Treiber der Umsetzung von Social Media Kampagnen. Dies ergab eine aktuelle Umfrage des Bundesverband Digitale Wirtschaft (BVDW) e.V.

Zwei Drittel der Befragten gaben an, dass die Durchführung von Social Media Aktivitäten in den Unternehmensbereichen Marketing und Public Relations liegen. Der Anteil an Unternehmen, der von einem häufigen Einsatz von Social Media ausgeht, liegt am höchsten bei der PR-Abteilung (73,6 Prozent), daraufhin folgen die Bereiche Kundenbindung (59,5 Prozent), Online-Reputationsmanagement (51,3 Prozent) und Informationsgewinnung/Marktforschung (46,6 Prozent).

Als Einsatzgründe von Social Media zählen die Steigerung des Bekanntheitsgrades (85 Prozent), die Imageverbesserung (81,5 Prozent) sowie die Erschließung neuer Zielgruppen (74 Prozent).

Insgesamt messen nur 46,6 Prozent der Unternehmen ihre Social Media Aktivitäten. Jeodoch beschäftigen fast vier von zehn der befragten Unternehmen (38,2 Prozent) spezielle Angestellte, die sich ausschließlich mit Aktivitäten im Bereich Social Media befassen.

Die BVDW-Studie „Social Media in Unternehmen“ basiert auf den Antworten einer Teilstichprobe von 136 Anwendern, die Social Media in ihren Unternehmen nutzen.

Quelle: bvdw.org



Studie: Social Media Marketing liegt im Trend

Nach der Studie „Online-Dialogmarketing im Retail“ von artegic, steht der Einsatz von Social Media Maßnahmen im Marketingmix noch am Anfang der Entwicklung. Das stärkste Wachstum verzeichnen Kundenmeinungstools mit 27,4 Prozent Marketingeinsatz. Danach folgen Mobile Marketing (27,1 Prozent) und Affiliate Marketing (25,1 Prozent). 24,2 Prozent der Befragten gaben an, über soziale Netzwerke Marketing zu betreiben. Die Hälfte aller Teilnehmer geht von einem weiteren Wachstum des Social Media Marketings aus. Als problematisch betrachten Händler die mangelnden Ressourcen, sodass 59 Prozent bislang keine sozialen Marketingstrategien einsetzen.
Dennoch arbeiten 80,8 Prozent der Unternehmen am Social Media Marketing, da die dadurch entstehende Erhöhung der Kundenbindung und erweiterte Markenbekanntheit reizvoll erscheinen.



iPad: Werbeträger im Massenmarkt?

Initiative startet eine Umfrage mit 250 befragten Unternehmen über die werbliche Nutzung des iPad.

Das iPad macht nach Auffassung der Unternehmen drei verschiedene Eigenschaften zu einem Kanal im Marketing Mix. 79 Prozent der Unternehmen sind der Ansicht, dass die Interaktion mit den Kunden durch das iPad gefördert wird. 60 Prozent meinen, die Glaubwürdigkeit der Marken und eine bessere Positionierung der Unternehmen mit Hilfe des iPad zu erreichen. Weitere 50 Prozent setzen auf einen besseren direkten Abverkaufskanal.

Von den 250 Befragten Unternehmen glauben 85 Prozent an eine Co-Existenz von auf Papier gedruckten und elektronischen Zeitungen in der Zukunft. Diese Meinung unterstützt internationale Initiative-Studie „The Power of Mobile“. Volker Helm aus der Initiative CEO ist der Meinung, dass die Werbung auf dem iPad in Zukunft aus dem Online-Budget finanziert wird, obwohl das iPad auch in den Print und Bewegtbild Werbemarkt eingesetzt werden könnte.

48 Prozent der Befragten Entscheidungsträger, kennen das iPad und nutzen dies auch. Allerdings hatten 51,9 Prozent bisher noch keinen Kontakt mit einem Tablet PC. 12 Prozent der Entscheider besitzen selbst ein iPad.

Von den befragten Werbetreibenden sind 83 Prozent der Ansicht, dass sich das iPad in Zukunft auf dem Markt durchsetzen wird. Davon sind jedoch 42 Prozent der Auffassung, dass noch nicht klar ist, ob es wirklich als Werbekanal geeignet ist. Weitere 73 Prozent der Befragten denken darüber nach das iPad als Werbeplattform für ihre Marke zu nutzen.

Das Fazit dieser Umfrage ist, dass Tablet PCs auf Grund ihrer Vielseitigkeit bereits heute als Kommunikationsplattform für Werbetreibende sehr relevant sind.



Das Internet ist das drittstärkste Werbemedium

Im vergangenen Jahr ist der Werbemarkt im Onlinebereich auf 4,1 Milliarden Euro gewachsen (Steigerung um zwölf Prozent). Das wurde durch eine Erhebung der Bruttowerbeinvestitionen durch den Online-Vermarkterkreis (OVK) im Bundesverband Digitale Wirtschaft (BVDW) deutlich. Durch einen Werbemarktanteil von 16,5 Prozent setzte sich das Internet vor die Publikumszeitschriften und reite sich direkt hinter den klassischen Werbemedien TV und Zeitung als drittstärkstes Werbemedium in Deutschland ein.

„Es ist kein Geheimnis mehr, dass vor allem Display-Werbung im Internet Markenwerte positiv beeinflusst.“, sagt Arne Wolter (G+J Electronic Media Sales), stellvertretender OVK-Vorsitzender.

Laut ihm wird sich die klassische Marketingkommunikation weiter in den Online-Bereich verlagern. Die klassische Online-Werbung gab 2009 mit 2,17 Milliarden Euro den größten Anteil am Online-Werbemarkt in Deutschland. Mit 1,62 Milliarden Euro folgt das Suchwortmarketing auf Rang zwei. Erstmal wurden im vergangenen Jahr mehr als 300 Millionen Euro Bruttowerbeinvestitionen im Affiliate-Marketing erreicht.

2009 zählten unter anderem Video-Ads mit einer Wachstumsrate von 65 Prozent zu den Förderern im klassischen Display-Bereich. Gefragt waren auch Wallpaper, welche ein Wachstum von 65 Prozent verbuchen konnten.

„Wir gehen davon aus, dass Bewegtbild-Werbung im Internet auch 2010 weiter stark zulegen wird”, sagt Paul Mudter (IP Deutschland), Vorsitzender des OVK im BVDW.

Für das Jahr 2010 wird vom Vermarkterkreis ein erneutes Bruttowachstum von der Werbung im Online-Bereich von rund 14 Prozent prognostiziert. Der Prognose nach dürfte das Bruttovolumen des Online-Werbemarktes somit mehr als 4,6 Milliarden Euro erreichen.

„In den nächsten zwei bis drei Jahren wird sich das Internet hinter TV als zweitstärkstes Werbemedium etablieren, da die Budgets weiterhin nachhaltig in den Online-Bereich wandern. Der Abstand zu den Zeitungen beträgt schon jetzt weniger als fünf Prozent und wird schon 2010 weiter schrumpfen”, ergänzt Mudter.



Trend: Performance-Marketing ist die Zukunft des Online-Marketings

Wie sehen die Trends für Online-Marketing-Maßnahmen aus? Was ist gefragt, was nicht?

Auf diese Fragen hat affilinet mit einer Umfrage bei über 100 Werbetreibenden Antworten gefunden:

Für die Zukunft gilt, dass Performance-Marketing die Zukunft des Online-Marketings ist. Die alt bewährten TKP-Buchungen verlieren hingegen an Bedeutung.

Laut einer aktuellen Umfrage zu  Trends im Online-Marketing, bewerten 95% der Befragten ihre Atkivitäten im Display-Marketing nach ihrem Vertriebserfolg. Die Kosten für die klassischen TKP-basierten Display-Marketing werden von 19% als niedrig eingestuft, 81% halten die Preise jedoch nicht für angemessen und als zu hoch.

Affiliate-Marketing wird von den Befragten dagegen deutlich effizienter eingestuft. So empfinden lediglich 36% die Kosten als zu hoch.

Diese Kosteneffizienz veranlasst Werber dazu umzudenken. So wollen 40% der Befragten die Kosten auf gleichem Niveau belassen. Über die Hälfte (56%) werden in den nächsten drei (3) Jahren mehr Budget ins Affiliate-Marketing investieren. Von knapp 40% der Befragten wird bereits PostView-Tracking genutzt, um messbare Reichweite in Kombination mit Vertriebserfolgen zu generieren.

Fazit: Die Nachfrage im Online-Marketing nach performanceorientierten Lösungen ist groß.



Video-Streams erzielen höchste Aufmerksamkeit

Eine neue Studie von Yahoo kam zu dem Ergebnis, dass unter allen Online-Werbeformaten Video-Streams mit Abstand die höchste Aufmerksamkeit sowie eine nachhaltigere Erinnerungsleistung bei den Internet-Nutzern erzielen.

Yahoo führte die Studie am Beispiel der Online-Werbung eines führenden Online-Reiseanbieters sowie eines Versandhandelsunternehmens, wobei die Wirkung und Nachhaltigkeit von vier Rich Media Ads – Expandable Ad, Reverse Expandable, Video Rectangle und Video Stream – untersucht wurden.

Die Studie kam zu dem Ergebnis, dass die Kombination von Audio und Video hohe Aufmerksamkeit erreicht: Durch den Einsatz von bewegten Bildern und Ton haben Rich Media-Formate das Potenzial, die Aufmerksamkeit von bis zu 100 Prozent der Nutzer auf sich zu ziehen – bei Rectangles liegt die Wahrnehmung nach 60 Sekunden bei 65 Prozent, bei Video Streams nehmen dagegen alle User das Werbemittel wahr. Ferner steigere sich die Verweildauer durch Animation in einem Werbemittel auch entscheidend.

Dies bewirke, dass die Aufmerksamkeit stärker auf das beworbene Produkt gelenkt werde: Verharre der Nutzer auf einem Rectangle gerade einmal zwei Sekunden, so verfolge er das Video durchschnittlich mehr als zwölf Sekunden. Dies habe zur Folge, dass deutlich mehr Zeit zur Verfügung stehe, detaillierte Produktinformationen und die Imagebotschaft zu transportieren.

Ebenso steigen die Erinnerungswerte mit zunehmendem Animierungsgrad: Während sich an eine Werbung im Rectangle-Format ungestützt 13 Prozent erinnern, rangiert der Prozentsatz bei Video Streams und Video Retangle zwischen 40 und 44 Prozent.

via: Internetworld



Werbefinanzierte Telefonie übers Handy

Der finnisch-britische Anbieter Blyk kündigte für das kommende Jahr weitere Expansionen in Europa an. Im Visier ist unter anderem Deutschland.

blyk.pngJunge Menschen und Marken durch kostenlose Kommunikation miteinander verbinden, so lautet die Kernidee des Mobilfunkanbieters Blyk. Das Konzept das hinter dem in Großbritannien bereits sehr erfolgreichem Anbieter steht funktioniert folgender Maßen:

Jungen Konsumenten werden Informationen zu beliebten Marken zugesendet und gebührenfreie Interaktion mit diesen ermöglicht. Im Gegenzug erhalten die Jugendlichen dafür monatliche Frei-SMS und Gratis-Minuten. In den bisher mehr als 900 Werbekampagnen wurde mit durchschnittlich 29 Prozent eine extrem hohe Rücklaufquote erzielt.

Bei der britischen Bevölkerung fand das Konzept so schnell Anklang, dass das Jahresziel von 100.000 Kunden bereits sechs Monate vor dem geplanten Termin erreicht war.

via: Ecin