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Google fördert die Online-Videowerbung

Der Internetkonzern Google hat jüngst seinen „Ad Creation Marketplace“ eingerichtet und möchte so vielen Unternehmen den Einstieg in die Online-Videowerbung erleichtern. Der neue Marketplace soll Werbungstreibende mit Produktionsfirmen verbinden. Dieser Dienst stand bisher nur den Kunden in den USA zur Verfügung, nun ist er auch in Deutschland erreichbar.

Zu Beginn befinden sich neun Produktionsfirmen im Marketplace. Über einen integrierten Filter können interessierte Unternehmen die Werbekategorie, die Branche oder das Budget bestimmen und erhalten anhand dieser Informationen eine spezifizierte Auswahl an passenden Dienstleistern.

Durch diesen in Deutschland neu eingeführten Dienst möchte Google seine Position im Gesamtwerbemarkt weiter verstärken und schlägt weiterhin seinen Kunden vor, die Werbevideos auf dem firmeneigenen Portal YouTube zu publizieren.



VZ-Netzwerke mit Kleinanzeigenmarkt

Die VZ-Netzwerke haben ab sofort ihren virtuellen Marktplatz online. Anounz stellt die Applikation zur Verfügung.

Die Anwendung erlaubt es den Nutzern von MeinVZ und StudiVZ diverse Kleinanzeigen zur anzuzeigen. Die genannten Nutzer können die Angebote in zehn Kategorien und einigen Unterkategorien einordnen. Zusätzlich steht ihnen eine Suchfunktion zur Verfügung, mithilfe der sie vorhandene Angebote durchsuchen können.

“Mit der Integration eines virtuellen Marktplatzes verfolgen wir unser Ziel weiter, den über zehnMillionen Mitgliedern von StudiVZ und MeinVZ einen echten Mehrwert zu bieten. Studenten können über Anounz beispielsweise nicht mehr benötigte Fachbücher anbieten oder ihre DVD-Sammlung vervollständigen, ohne dafür ihr Netzwerk verlassen zu müssen”, sagt Clemens Riedl, CEO der VZ-Netzwerke.



Geschäftsanwendungen im neuen Marketplace von Google

Google bietet ab sofort einen neuen Service an. Unternehmen, die diverse Anwendungen nutzen und Cloud-Computing einsetzen, erhalten durch diesen Service die Möglichkeit verschiedene Cloud-Applikationen zu finden und verwalten. Der Service nennt sich Apps Marketplace.

Mittels weniger Klicks können sich Geschäftskunden diverse Businessanwendungen kaufen und aktivieren. Dabei hilft ein intelligentes Bewertungssystem. Freigeschaltete Administratoren verwalten die aktivierten Applikationen über die Google-Apps-Konsole, welche mittels OpenID-Integration eine einmalige Anmeldung für jede Applikation erfordert. Dadurch braucht man sich nicht mehr für jede Anwendung einzeln anmelden, sondern kann so alles zentral verwalten.

Anbieter der Anwendungen müssen die Applikationen nicht separat für die neue Google-Plattform umprogrammieren oder neu erstellen, sondern können ihr vorhandenes System mit der Apps-API verknüpfen. Die Entwickler erhalten bei Aktivierung über den Apps Marketplace 80 Prozent des Kaufpreises, Google behält 20 Prozent des Erlöses für den eigenen Umsatz. Laut Angaben im Google-Blog haben sich bereits 50 vorwiegend amerikanische Anbieter dazu entschieden ihre Anwendungen im Google Apps Marketplace anzubieten. Ob bald nicht-englischsprachige Dienste angeboten werden, wurde bisher noch nicht bekannt gegeben.