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Google präsentiert über 30.000 Applikation für Android

Die Anzahl der Applikationen für das Handy-Betriebssystem Android wächst stetig weiter, derzeit meldet Google über 30.000 Anwendungen.

Die Größe des Android-Marketplace und die Stellung im Markt werden derzeit noch nicht offiziell genannt, sollte man jedoch den Informationen von MobileCrunch glauben stimmt die oben genannte Zahl. Zu Beginn, zum Start März vergangenen Jahres waren es erst 50 Applikationen, die Google den Partner mit Android-Betriebssystem zur Verfügung gestellt hat. Momentan besitzt der Marketplace über 25 Kategorien, zwischen denen gewählt werden kann.

Beim Mobile World Congress Ende Februar erwähnte Google-CEO Eric Schmidt bereits davon, dass täglich mehr als 60.000 Handys mit Android-Betriebssystem verkauft würden. Das fördert die bereits gute Position im Markt und somit wird die Plattform immer gefährlicher für die etablierten Anbieter wie, RIM, Nokia und Apple.



Studie: Frauen sind auch im mobilen Web sozial

Bisher hatten Studien über die Nutzung der mobilen Welten immer ergeben, dass die Zielgruppe hauptsächlich aus männlichen jugendlichen besteht. Allerdings revidieren neue Zahlen dieses Bild ein wenig.

Laut Nielsen, hat das weibliche Geschlecht nicht nur die Dominanz über den Social-Gaming-Sektor und die sozialen Netzwerke im Internet, sondern sind auch führend bei den meisten Zugriffen auf das Web 2.0 von mobilen Endgeräten. Mit 55 Prozent weiblichen Anteil der mobilen sozialen Netzwerker, hat das vermeintlich schwache Geschlecht den Männern mit 45 Prozent ganze 10 Prozent voraus. Ebenfalls überraschend ist, dass entgegen der Erwartungen, nicht Jugendliche den größten Anteil der Zielgruppe ausmachen. Laut der Studie verwenden diese ihr Handy noch immer am liebsten zum versenden von SMS.

Im Gesamten gesehen, verursachen Studenten und Jugendliche zusammen weniger mobilen Datenverkehr als die Generation ihrer Eltern. 36 Prozent der Nutzer, die ihr Handy für das soziale Vergnügen nutzen, stammen aus der Zielgruppe der 35 bis 54jährigen. Die 25 bis 34jährigen machen einen Anteil von insgesamt 34 Prozent aus. Abgeschlagen mit 16 Prozent folgen die 18 bis 24jährigen. Auf dem letzten Platz liegen die 13 bis 17jährigen sowie die über 55jährigen mit je 7 Prozent.



Bereits mehr als 100 Millionen Nutzer für Facebook Mobile

Rapides Wachstum für Facebook Mobile – mehr als 100 Millionen Nutzer empfangen Facebook bereits auf ihren mobilen Endgeräten.

Vor noch sechs Monaten konnte Facebook 65 Millionen mobile Nutzer verzeichnen, jetzt verkündete Facebook, dass die 100 Millionen Grenze geknackt ist. Das beduetet für Facebook neben der Websuche wohl auch die erfolgreichste mobile Webapplikation überhaupt.

Für die Nutzer gibt es unterschiedliche Möglichkeiten, den Dienst unterwegs zu nutzen, darunter mehrere mobile Webseiten. Erst recht kurz gehört dazu auch die Site m.facebook.com, die auf die jeweiligen Geräte angepasst ist. Ebenfalls großer Beliebtheit erfreut sich die Nutzung per SMS, die von rund 80 Mobilfunkanbietern in 32 Ländern unterstützt wird. Ergänzt wird das Angebot durch Applikationen für diverse Smartphone-Plattformen wie iPhone, Andorid und Symbian. Mittlerweile wird Facebook von vielen Herstellern vorinstalliert ausgeliefert.



Google arbeitet an Übersetzer fürs Handy

Wie die Sunday Times berichtet, will Google die Übersetzung gesprochener Texte in Echtzeit auf das Mobiltelefon übernehmen.

Mit dem bereits bestehenden Google Übersetzer könnte ein Standbein der neuen Technik bereits vorhanden sein. Derzeit ist Google translate in der Lage zwischen rund 52 Sprachen zu vermitteln. Franz Och, zuständig für Googles Übersetzungsdienste, weist laut Sunday Times darauf hin, dass Mobiltelefone in der Lage seien die Eigenheiten der Stimme im täglichen Gebrauch schnell zu lernen. Man erhofft sich also, dass das bisher eher langwierige Training für eine zuverlässige Spracherkennung kürzer und einfacher wird.

Neben Franz Och erwähnt die Sunday Times aber auch kritische Gegenstimmen, wie die eines Sprachwissenschaftlers, der weiterhin große Hürden in der Spracherkennung sieht:

“Ich halte es für unwahrscheinlich, dass wir in den nächsten paar Jahren ein Gerät haben werden, das den schnellen Glasgower Slang verarbeiten kann.”



Mobile Webseiten zu langsam

In Zeiten des mobilen Internets dürfte so etwas eigentlich nicht mehr passieren, aber die Ladezeiten für das mobile Internet sind zu groß. Oftmals müssen sich die Nutzer oft noch in Geduld üben.

Die maximal hinnehmbare Wartezeit der Nutzer weicht deutlich von denen der Realität ab. Anwender, besonders während sie Unterwegs sind, möchten einen schnellen Zugriff auf die Informationen im Internet. Leider verhindert die mangelnde Anpassung der Internetseiten diesen schnellen Service. Die Betreiber dieser Seiten müssten noch viele Verbesserungen einbringen und viele Mängel beseitigen.

Die schnellste Seite in der Studie brauchte 8,3 Sekunden um vollständig geladen zu werden. Die Akzeptanz der Nutzer liegt bei stationären Anschlüssen bei gerade einmal zwei Sekunden. Hier weißt sogar die schnellste der getesteten Seiten große Mängel vor und kommt nicht einmal ansatzweiße in die Nähe der zwei Sekunden. Allgemeine Suchanfragen können hingegen in 4,5 bzw. 5,7 Sekunden geladen werden, jedoch kann hier der Vergleich mit dem heimischen Netz auch nicht gewonnen werden. Die Anwender fordern 99,5 Prozent Verfügbarkeit einer Seite, während der Untersuchung lag die beste Seite bei 97,6 Prozent, jedoch erreichten viele Anbieter nicht einmal 90 Prozent. Besonders Online-Händler wird geraten, überflüssigen Content von den mobilen Seiten zu streichen um die Abrufzeit zu verringern und so dem Kunden die notwendigen Informationen schneller zur Verfügung zu stellen.



Wachsende Nutzerraten bei mobiler Ticketbestellung

Das Handy wird immer mehr zum Kauf-Medium. Die Zahl der Einkäufe über das mobile Medium wächst stetig weiter.

Bequemlichkeit spielt den Konzertveranstaltern, größeren Sportvereinen und auch Kinoketten in die Karten, so nutzen immer mehr Leute die Möglichkeit von Unterwegs mit ihrem Handy Tickets zu bestellen. Laut Juniper Research wird dies auch weiterhin so bleiben, denn während man für dieses Jahr rund zwei Milliarden verkaufte Event-Karten erwartet, sollen es 2014 bereits 15 Milliarden sein. Dabei würden die Unterhaltungs- und Transportindustrie am meisten profitieren.

Diese Dienstleistung entwickelt sich im Transportsektor am schnellsten, dort werden SMS, Barcodes und auch Smartphone-Apps am stärksten eingesetzt. Gefördert werden diese Entwicklungen durch nachweislich großes Umsatzsteigerungspotenzial und Kosteneinsparungen in der Auftragsannahme und –abwicklung. Trotz der gigantischen Zahl von 15 Milliarden mobil verkauften Tickets, zeigt dies nur einen geringen Anteil der weltweit verkauften Tickets.



Nexus One in Deutschland erhältlich

In der ersten Januarwoche wurde das Android-Smartphone von Google vorgestellt. Bei einigen Anbietern in Deutschland ist es bereits erhältlich. Jedoch erreicht der Google-Shop nur Kunden in den USA, Großbritannien, Hong Kong und Singapur. Dort wird die US-Version des Handys für 530 US-Dollar Vertragsfrei und ohne Simlock angeboten.

Einige deutsche Webshops die sich auf den Import begehrter Smartphone spezialisiert haben bieten das Nexus One bereits an. Dort werden die Handys für 650 bis 750 Euro ohne Versand gehandelt. Günstiger findet man es bei Ebay, dort ist es bereits für unter 600 Euro zu haben.

Dabei ist das Google-Angebot auch ohne den günstigen Dollar-Kurs für ein gut ausgestattetes Handy eine preisgünstige Alternative. Mit der Einfuhrumsatzsteuer von 19 Prozent liegt der Preis immer noch bei rund 450 Euro, ohne Vertrag versteht sich. Widerrum lohnt es sich auf die angekündigte EU-Version des Nexus One zu warten. Diese soll aller Voraussicht nach Mitte Februar hier erhältlich sein. Der US-Version fehlt die Multitouchfunktion zum Zoomen von Bildern und Webseiten, diese Funktion könnte in der EU-Version enthalten sein.