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Unterschätztes Potential: Tablet-Commerce

Das iPad als DAS neue Shopping-Tool? Das können sich Online-Händler nicht vorstellen und ignorieren die Möglichkeit das iPad als neuen Absatzkanal zu nutzen.

Doch, wie sich herausgestellt hat, steckt in dem Tablet mehr Potential als vermutet, dies belegt eine aktuelle Studie des Marktforschungsinstitut Forrester Research. Laut der Studie steckt wesentlich mehr Potenzial in Tablets als bislang vermutet.
Shoppen via Smartphone ist definitiv überschätzt, so die Forrester Research Analystin Cucharita Mulpuru. Zwar besitzen nur rund neun Prozent der US-Online-Shopper ein Tablet, doch machen diese einen Anteil von 20 Prozent der kompletten M-Commerce-Umsätze aus. Was Tablet-Shopper stark von Smartphone-Nutzern unterscheidet ist nicht nur der größere Bildschirm über den sie Online-Käufe abschließen, sondern die auch damit einhergehende höhere Affinität zu Spontankäufen, der Tablet-User.



Tesco „Home Plus“: Zeitersparnis dank virtuellem Shopping

Die südkoreanische Filiale „Home Plus“ des Einzelhändlers Tesco PLC hat eine Kampagne zu virtuellen Geschäften in U-Bahnstationen ins Leben gerufen.
Produktbilder mit dazugehörenden QR-Codes sind auf Leinwänden abgedruckt und laden zum Shopping via Smartphone ein. Komfort-Faktor: Den gestressten Süd-Koreanern wird ihre Bestellung ins Haus geliefert.
Mehr zur „Home Plus“-Kampagne im Video und hier.

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Je größer das Display, desto größer das Kaufinteresse

Während Besitzer von internetfähigen Mobiltelefonen mindestens einmal pro Woche mobil einkaufen, entspricht einem Anteil von 7 Prozent, sind es unter den Smartphonenutzern doppelt so viele, sprich 14 Prozent. Unter den Eigentümer von Tablets hingegen, lassen sich sogar ein Drittel finden, die wöchentlich im mobilen Web einkaufen, so das Ergbenis der Studie „Das mobile Internet“ von Fittkau und Maaß.

Insgesamt sind es mehr als 60 Prozent aller Nutzer mobiler internetfähiger Geräte die von der Möglichkeit über das Gerät zu shoppen Gebrauch machen. Der Anteil derer, die sich gar nicht für das mCommerce interessieren liegt bei 14 Prozent. Hauptsächlich werden Bücher (54, 8 Prozent) und Flugtickets (50,8 Prozent) über mobile Endgeräte abgesetzt. Für Musik interessieren sich 43,3 Prozent der mobilen Endgeräte Benutzer.



Gute Aussichten für den deutschen E-Commerce

Bis 2015 soll der Gesamtumsatz des deutschen E-Commerce auf knapp 41,2 Milliarden Euro klettern, so die Prognose des Bundesverbands der digitalen Wirtschaft (BVDW). Für dieses Jahr rechnet der Verband mit einem Umsatzvolumen von 25,2 Milliarden Euro. In den kommenden vier Jahren soll die durchschnittliche jährliche Wachstumsrate bei 13 Prozent liegen.

Vorsitzender der Fachgruppe E-Commerce, Achim Himmelreich, hat diese Zahlen auf dem 6. Payment Kongress in Frankfurt vorab vorgestellt. Himmelreich hält zwei Entwicklungen für die Zukunft für besonders wichtig: das Entstehen von Social Commerce und das Wachsen des mobile Commerce. Nach Berechnungen des BVDW sollen im Jahr 2015 rund 5,9 Milliarden Euro mit Mobile Commerce umgesetzt werden. Dies entspricht gut 14 Prozent am gesamten E-Commerce. Auch im Social Commerce sieht der BVDW großes Potenzial. Demnach soll mit Verkäufen, die maßgeblich durch soziale Aktivitäten beeinflusst wurden, 14,4 Milliarden Euro umgesetzt werden. Der BVDW rechnet, beschränkt auf Social Communitys, mit Umsätzen in Höhe von rund 1,2 Milliarden Euro. Rund die Hälfte der Umsätze soll das Social Gaming ausmachen, das somit Haupttreiber der Branche ist. Verkäufe wie die von virtuellen Blumen oder Grußkarten werden etwa nur 100 Millionen Euro ergeben.



Ebay: Mobile Commerce auch in Deutschland

Ebay handelte mit Waren im Wert von über 600 Millionen US-Dollar durch den Einsatz von Mobilen Apps. 2009 kauften Deutsche Nutzer Waren im Wert von mehr als 60 Millionen US-Dollar, hier bei hinken sie jedoch im Gegensatz zu einigen anderen Ländern noch hinterher. Dies soll sich mit einer deutschsprachigen App ändern.

Die App wird vorraussichtlich Mitte Juli  auf den Markt kommen. Dadurch wird es leichter, Angebote mit dem iPhone zu fotografieren und in kürzester Zeit bei Ebay online zu stellen. Ein weiteres Highlight soll das abfotografieren des Barcodes eines Produktes sein, wodurch die entsprechenden Produktinformationen, welche vorab im Verkaufsformular ausgefüllt werden, automatisch aufgerufen werden.

Die meisten Nutzer welche per iPhone auf Ebay kaufen sind zwischen 26 und 30 Jahren, darauf folgt die Altersgruppe 31 – 35 und 21-25 Jahre.

Laut Go-Smart-Studie besitzen 9 Millionen deutsche ein Smarthphone, 23 Prozent davon surfen täglich mobile im Internet. Die Studie besagt, dass 2012 mindestens 22 Prozent ein Smartphone besitzen werden, wobei 71 Prozent der jetzigen Smartphone Besitzer davon ausgehen, in den nächsten Jahren noch mehr Gebrauch vom mobilen Internet zu machen. In Deutschland sind die Bereiche Kleidung, Schuhe, Accessorices, Technik, aber auch Heim und Garten besonders beliebt.



M-Commerce dank Smartphones immer populärer

Von der stark wachsenden Anzahl von Smartphones könnte auch der E-Commerce profitieren. Wie in einer aktuellen Studie der Media-Agentur JOM Jäscke Operational Media herausgefunden wurde, könnte bis 2014 der E-Commerce auf knapp 34 Milliarden Euro anwachsen. Der M-Commerce könnte hierbei zusätzliche 1,5 Milliarden Euro Umsatz beim E-Commerce generieren. Dies entspräche rund vier Prozent.

Im vergangenen Jahr wurden in Deutschland im Internet Dienstleistungen und Waren im Wert von 21,7 Milliarden Euro erworben. Im Vergleich zu 2008 bedeutet das ein Plus von 12,4 Prozent.

JOM sieht in den wachsenden Verkaufszahlen der Smartphone ein weiteres Potenzial für das mobile Web-basierte Einkaufen. Zurzeit gibt es in Deutschland ca. 8,5 Millionen Smartphone Besitzer, die in den nächsten vier Jahren auf 33 Millionen Nutzer wachsen sollen. Die spezifizierten Apps für iPhone, iPad und Co. sollen das Online-Shopping zukünftig für immer mehr Anwender interessant machen. Hinzu kommt, dass der typische Smartphoner eine höhere Affinität zum Online-Shopping aufweist, als ein Durchschnittsbürger.



Das nächste iPhone – keine Exklusivverträge?

Apple gibt eventuell die Exklusivbindungen mit den Mobilfunktprovidern in diversen Ländern auf. Bisher hatte der iPhone Erfinder immer auf Exklusivität gesetzt.

In den USA wird demnach außer AT&T auch Verizon als Partner in Betracht gezogen. In Deutschland ist T-Mobile der Exklusivpartner von Apple, jedoch gibt es mittlerweile auch diverse andere Anbieter, die das iPhone mit Verträgen anbieten. So könnte es sein, dass Apple in den USA eine CDMA-Version des Smartphones auf den Markt bringt, um so eine größere Fläche an Kunden abzudecken. T-Mobile hatte vergangenen Sommer dementiert, dass die Partnerschaft zwischen ihnen und Apple mit 2010 sein Ende finden würde.

Der neue Name des Apple Smartphones soll iPhone HD lauten. Dies alles sind bisher jedoch nur Vermutungen und Gerüchte. Eher wahrscheinlich scheint die höhere Displayauflösung von möglicherweise 960 x 640 Punkten zu sein. Das aktuelle 3GS zeigt nur 480 x 320 Bildpunkte und ist somit weit hinter die aktuellen Smartphones der Konkurrenz gefallen. Das Motorola Milestone beispielsweise besitzt 854 x 480 Punkte. Als weiteres Feature wird eine Frontkamera genannt, die Videotelefonie ermöglichen soll, bei der Konkurrenz ist auch dies seit längerem möglich.

Seit geraumer Zeit wird auch über Multitasking diskutiert, das jedoch bereits für das 3GS erhältlich sein soll. In der iPhone OS Version 4. Bisher ist es jedoch noch nicht eindeutig erkennbar, ob diese Version nur für das iPad entwickelt wurde, oder auch auf dem iPhone zum Einsatz kommen wird. Als nächstliegenden Vorstellungstermin wird im Internet meist Juni genannt, es bleibt also abzuwarten, welche neuen Features das neue iPhone beinhaltet.