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Gewinnausschöpfung dank Windows 7

Windows 7 bringt Microsoft wieder auf den grünen Ast. Das zuvor enttäuschende Windows Vista ist wie vergessen, beachtet man die Verkaufszahlen des aktuellen Betriebssystems.

Im letzten Quartal konnte dank Windows 7 und dem aktuellen Office 2010 ein Gewinn von 4,52 Milliarden US-Dollar verzeichnet werden. Jedoch lag Microsoft im Umsatz nur noch knapp vor dem Hauptkonkurrenten Apple. Trotzdem konnte Microsoft den Gewinn um 48 Prozent steigern. Vergleicht man diese Zahlen mit denen im Vorjahr, sind dies 1,5 Milliarden US-Dollar mehr. Somit übertraf der Softwarehersteller die Spekulationen der Analysten.

Den hohen Umsatzschub schrieb Microsofts Chief Operating Office Kevin Turner dem neuen Betriebssystem Windows 7 und dem neuen Office-Paket 2010 zu.



Bereits 150 Millionen Windows 7 Lizenzen verkauft

Windows 7 lässt Microsoft aufatmen. Der zuvor schwache Absatz von Windows Vista ist so gut wie vergessen.

Windows 7 wurde inzwischen 150 Millionen Mal verkauft. Erst vor zwei Monaten hat man die 100-Millionen-Marke geknackt. Am 22. Oktober 2009 startete der Verkauf des aktuellen Betriebssystems. Damit verkaufte Microsoft sieben Exemplare die Sekunde. Dieser Erfolg fällt nun deutlich höher aus, als der „Misserfolg“ des Vorgängers. Windows Vista verkaufte sich im gesamten ersten Verkaufsjahr gerade einmal 100 Millionen Mal.

Derzeit wird die erste Auslieferung des Service Pack 1 für Windows 7 vorbereitet. Bereits jetzt gelangte eine Vorabversion des SP1 ins Internet. Die erhoffte Unterstützung von USB 3.0 wurde leider nicht integriert. Es bleibt abzuwarten, ob sie noch hinzugefügt wird, oder erst in den kommenden Updates integriert wird.



Patentstreit zwischen Microsoft und Salesforce.com

Der Software-Konzern Microsoft klagt gegen den CRM-Betreiber Salesforce.com. Die CRM-Lösung soll diverse Patente von Microsoft verletzen.

Microsoft nennt neun Patente, die die CRM-Produkte von Salesforce.com verletzen sollen. Die Klage wird seitens Horacio Gutierrez, verantwortlicher für Microsofts Lizengeschäft, wie folgt gerechtfertigt: Der Softwareriese Microsoft sei ein führendes und innovatives Unternehmen, das über Jahrzehnte mehrere Milliarden US-Dollar in die Weiterentwicklung diverse Software investiert habe. Der Schutz der eigenen Kunden sowie der Partner und Aktionäre müsse gewährleistet bleiben. Deswegen könne man nicht hinnehmen, dass andere Unternehmen diese Rechte verletzen.

Microsoft steht mit seinem eigenen CRM-Produkt Dynamics in direkter Konkurrenz mit Salesforce.com



Google erneut wertvollste Marke

Auf dem ersten Platz des BrandZ-Ranking des Marktforschungsunternehmen Millward Brown landete wie 2009 Google. Der Suchmaschinenriese ist mehr als 114 Milliarden Dollar wert.

Die ersten Plätze vervollständigen weitere IT-Konzerne wie IBM, der mit einem Wert von 86 Milliarden Dollar auf Platz zwei kam. Platz drei hat nun Apple mit 83 Milliarden Dollar und lies so erstmals den direkten Konkurrenten Microsoft mit 76 Milliarden Dollar hinter sich. So konnte Apple sich in den letzten vier Jahren ganze 26 Plätze verbessern.

Das erste deutsche Unternehmen liegt auf Platz 21: SAP hat einen Wert von rund 24 Milliarden Dollar. In den Top-100 findet man auch Mercedes, Porsche, BMW, Aldi, Telekom und Siemens wieder. Marken die zuvor in dem Ranking vermerkt waren, wie Nivea und DHL, gehören jedoch nicht mehr zu den wertvollsten 100 des BrandZ-Ranking.



Bing durchsucht Twitter in Echtzeit

Die von Microsoft betriebene Suchmaschine Bing zieht nun mit seinem größten Konkurrenten Google gleich und durchsucht ab sofort die Twitter-Beiträge. Dies ebenfalls in Echtzeit.

Die nun eingefügte erweiterte Suchfunktion soll den Bing-Nutzern bessere Filtermöglichkeiten und relevantere Twitter-Ergebnisse liefern. Zudem sollen die Twitter-Ergebnisse in Zukunft auch in die normale Suche integriert werden. Voraussetzung hierfür sei aber, dass der Suchbegriff ein gut diskutiertes Thema bei Twitter ist.

Wenn sie in Zukunft einen Suchbegriff in das Suchfeld eingeben, so erhalten Sie auch die aktuellen Twitter-Meldungen zu diesem Thema. Jedoch müssen Sie entweder „Weitere Ergebnisse in sozialen Netzwerken“ anklicken oder Sie gehen direkt über www.bing.de/twitter auf die Suchmaschinenseite. Zudem hat Microsoft eine Retweet-Funktion integriert, das bedeutet, dass Sie in Zukunft nicht extra auf die Twitter-Seite gehen müssen um die interessanten Beiträge weiterzuleiten.

Ein weiteres Feature der Bing-Suche - sie entschlüsselt die „Short-URLs“ und zeigt die Adresse hinter dem gekürzten Link an. Dies soll die Transparenz und Sicherheit gewährleisten.



Microblogging-Dienst von Microsoft

Offensichtlich plant Microsoft einen eigenen Microblogging-Dienst. So berichtet unter anderem der US-Branchendienst „Paid Content“, dass der Softwareriese einen Twitter-ähnlichen Dienst plane.

„Office Talk“ soll dieser Dienst bereits firmenintern betitelt werden und dient zu Kurznachrichten-Übermittlung. So sollen Mitarbeiter über „Office Talk“ ihre Gedanken und Ideen, sowie andere Meldungen verbreiten können, jedoch soll dies stets arbeitstechnische Hintergründe haben. Eine Innovation ist diese Idee nicht, bereits seit längerem gibt es den Firmen-Kurznachrichtendienst „Yammer“.

Wahrscheinlich wird „Office Talk“ in einer der kommenden Office-Varianten integriert. Intern wurde der Dienst schon bei Microsoft getestet, momentan suche man jedoch externe Firmen, die den Dienst ausprobieren möchten.



Google Apps Migration for Microsoft Exchange

Ab sofort erhält der Nutzer, der seine E-Mails nicht auf dem Microsoft Exchange Server hosten will die Möglichkeit, seine Daten direkt in den Google-Anwendungen abzurufen.

Dies wurde von Google auf dem firmeneigenen Blog publiziert. So kopiert die Software „Google Apps Migration for Microsoft Exchange“ E-Mails, Kalender- und Kontaktdaten von den Exchange-Servern zum Google-Mail Dienst. Dabei wird laut Google auch die Ordnerstruktur übernommen, sodass man problemlos in Google weiterarbeiten kann.

„Wir müssen unseren Kunden helfen, in die Cloud umzuziehen“, sagte Chris Vander Mey, Google Produktmanager.

„Google App Sync for Microsoft Outlook“ wurde bereits im vergangenen Jahr vorgestellt. Diese ermöglicht es dem Nutzer von Office, Google-Mail, den Kalender und die Kontakte einzubinden, insgesamt nutzen derzeit laut eigenen Angaben etwa 25 Millionen Privatnutzer und rund zwei Millionen Unternehmen die Google Apps.

Der Vorteil an den Google Apps ist zum einen der günstigere Preis. Zwar bietet Microsoft auch Cloud-Dienste an, jedoch kosten diesen die Unternehmen 120 Dollar pro Jahr, Google Apps hingegen nur 50 Dollar.