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Apple verklagt erneut HTC

Die Erfinder des iPhonen haben erneut Klage gegen den Rivalen HTC eingereicht. Laut der Anklage soll HTC gegen vier Apple-Patente verstoßen.

US-Medien zur Folge, handelt es sich bei den Verstößen um den typischen Fingerstreich, um das Touchscreen zu entsperren, hier nutzt HTC ein ähnliches Prinzip. Neben diesem Vorwurf, behauptet Apple, der Konkurrent habe ähnliche Ansätze zur Energie-Verwaltung und der „Echtzeit-Anpassung des Displays“ bei wechselnden Lichteinfällen verwendet.

Bereits vor drei Monaten klagte Apple gegen HTC. Damals handelte es sich um 20 angebliche Verstöße.



M-Commerce dank Smartphones immer populärer

Von der stark wachsenden Anzahl von Smartphones könnte auch der E-Commerce profitieren. Wie in einer aktuellen Studie der Media-Agentur JOM Jäscke Operational Media herausgefunden wurde, könnte bis 2014 der E-Commerce auf knapp 34 Milliarden Euro anwachsen. Der M-Commerce könnte hierbei zusätzliche 1,5 Milliarden Euro Umsatz beim E-Commerce generieren. Dies entspräche rund vier Prozent.

Im vergangenen Jahr wurden in Deutschland im Internet Dienstleistungen und Waren im Wert von 21,7 Milliarden Euro erworben. Im Vergleich zu 2008 bedeutet das ein Plus von 12,4 Prozent.

JOM sieht in den wachsenden Verkaufszahlen der Smartphone ein weiteres Potenzial für das mobile Web-basierte Einkaufen. Zurzeit gibt es in Deutschland ca. 8,5 Millionen Smartphone Besitzer, die in den nächsten vier Jahren auf 33 Millionen Nutzer wachsen sollen. Die spezifizierten Apps für iPhone, iPad und Co. sollen das Online-Shopping zukünftig für immer mehr Anwender interessant machen. Hinzu kommt, dass der typische Smartphoner eine höhere Affinität zum Online-Shopping aufweist, als ein Durchschnittsbürger.



Adwords-Kampagnen speziell für das iPad

In den letzten Monaten sind die Suchanfragen über das mobile Web stark gestiegen. Besonders die Anfragen über das iPhone und die Android-basierenden Smartphones sind sehr beliebt. Ein zusätzlicher Aufschwung erwartet Google vom Start des iPads. Aus diesem Grund bietet der Adwords-Anbieter jetzt auch ein spezielles Targeting fürs iPad an.

Möchte man eine Kampagne bei Google in Auftrag geben, findet man nun in den Einstellungen neben Palm OS, iPhone/iPod Touch und Android auch das iPad als mobiles Endgerät. Dies bietet den Adwords-Nutzern auch die Möglichkeit spezielle Kampagnen für das iPad zu launchen.

Bereits bestellte Anzeigen für das iPhone und Android-Handys laufen nicht auf dem iPad, hierfür muss speziell der Haken für das neue Tablet gesetzt werden. Anzeigen, die auf Desktops und Laptops ausgegeben wurden, erscheinen ebenfalls nicht auf dem iPad.



Youtube: Mobile Werbung

Ab sofort können auf dem mobilen Videoportal von Youtube Banneranzeigen geschaltet werden. Dies ist zunächst nur in den USA und Japan möglich.

Die ersten Tests (u.a. mit Kia, Sony, L’Oreal und Range Rover) hatten gute Click-through-Rates Ergebnisse erreicht. Auch die Nutzererfahrung und die Markenbekanntheit zeigten gute Werte hinsichtlich der Werbeeffektivität. Auf diesen Testergebnissen basierend werden die Online-Bannerplätze, wie auf der Desktop-Website jeweils für einen kompletten Tag angeboten.

Der über die Adresse m.youtube.com generierte Traffic hat sich im letzten Jahr um 160 Prozent gesteigert. Über die angebotene Mobilplattform lassen sich besonders die technologieinteressierten Frühadopter gut erreichen. So ist eine Schaltung von mobilen Bannern eine gute Ergänzungsmöglichkeit für die Online-Kampagnen.



Studie: Frauen sind auch im mobilen Web sozial

Bisher hatten Studien über die Nutzung der mobilen Welten immer ergeben, dass die Zielgruppe hauptsächlich aus männlichen jugendlichen besteht. Allerdings revidieren neue Zahlen dieses Bild ein wenig.

Laut Nielsen, hat das weibliche Geschlecht nicht nur die Dominanz über den Social-Gaming-Sektor und die sozialen Netzwerke im Internet, sondern sind auch führend bei den meisten Zugriffen auf das Web 2.0 von mobilen Endgeräten. Mit 55 Prozent weiblichen Anteil der mobilen sozialen Netzwerker, hat das vermeintlich schwache Geschlecht den Männern mit 45 Prozent ganze 10 Prozent voraus. Ebenfalls überraschend ist, dass entgegen der Erwartungen, nicht Jugendliche den größten Anteil der Zielgruppe ausmachen. Laut der Studie verwenden diese ihr Handy noch immer am liebsten zum versenden von SMS.

Im Gesamten gesehen, verursachen Studenten und Jugendliche zusammen weniger mobilen Datenverkehr als die Generation ihrer Eltern. 36 Prozent der Nutzer, die ihr Handy für das soziale Vergnügen nutzen, stammen aus der Zielgruppe der 35 bis 54jährigen. Die 25 bis 34jährigen machen einen Anteil von insgesamt 34 Prozent aus. Abgeschlagen mit 16 Prozent folgen die 18 bis 24jährigen. Auf dem letzten Platz liegen die 13 bis 17jährigen sowie die über 55jährigen mit je 7 Prozent.



Die App-Geschäfte

Die mobilen Applikationen beschäftigt momentan die junge Generation, aber was denken die Akteure der verschiedenen Branchen über die Zukunft der sogenannten Apps?

Short News und Spiele sind die derzeit am meisten geladenen mobilen Applikationen für Endgeräte wie iPhone und Android. Zu diesem Ergebnis kamen die Experten von eco – Verband der deutschen Internetwirtschaft e.V. Laut der Expertenumfrage würden die Anwendungen zukünftig vor allem für Vernetzungen und standortbezogene Dienste genutzt.

So wird von den Befragten erwartet, dass in spätestens zwei Jahren die Applikationen für die sozialen Netzwerke wie Twitter und Facebook am meisten genutzt werden, gefolgt von den standortbezogenen Diensten (Location Based Services). Das würde bedeuten, dass die momentan an Position eins liegenden Spiele auf den dritten Rang abrutschen würden. An der Art und Weise der Beschaffung der Applikationen wird sich laut den Experten in den kommenden Jahren nichts verändern. Man wird auch weiterhin über die Shops der Endgerätehersteller die Anwendungen beziehen können.

Diese Stores haben sich zusätzlich zu einem elementaren Marketingvehikel entwickelt. Hierbei sei es für ein Unternehmen ein wichtiges Kriterium, dass eine optimale Auffindbarkeit garantiert wird. Die Hälfte der Befragten Unternehmer sieht in der Werbe-Finanzierung ein gutes App-Geschäftsmodell, ein Drittel hingehen empfindet die Vermarktung von kostenpflichtigen Anwendung als profitabler.



Bereits mehr als 100 Millionen Nutzer für Facebook Mobile

Rapides Wachstum für Facebook Mobile – mehr als 100 Millionen Nutzer empfangen Facebook bereits auf ihren mobilen Endgeräten.

Vor noch sechs Monaten konnte Facebook 65 Millionen mobile Nutzer verzeichnen, jetzt verkündete Facebook, dass die 100 Millionen Grenze geknackt ist. Das beduetet für Facebook neben der Websuche wohl auch die erfolgreichste mobile Webapplikation überhaupt.

Für die Nutzer gibt es unterschiedliche Möglichkeiten, den Dienst unterwegs zu nutzen, darunter mehrere mobile Webseiten. Erst recht kurz gehört dazu auch die Site m.facebook.com, die auf die jeweiligen Geräte angepasst ist. Ebenfalls großer Beliebtheit erfreut sich die Nutzung per SMS, die von rund 80 Mobilfunkanbietern in 32 Ländern unterstützt wird. Ergänzt wird das Angebot durch Applikationen für diverse Smartphone-Plattformen wie iPhone, Andorid und Symbian. Mittlerweile wird Facebook von vielen Herstellern vorinstalliert ausgeliefert.