Artikel, die mit "retail" getaggt sind:

Diese Kategorie abonnieren

Online-Marketing: Händler messen ihre Erfolge nicht

Mittlerweile ist Online-Marketing für Händler selbstverständlich. Am häufigsten werden Suchmaschinenoptimierung und der Versand von Newslettern eingesetzt. Allerdings geht nur die Hälfte der Unternehmen soweit, auch den Erfolg ihrer Online-Kampagnen zu messen.

Die aktuelle Studie E-Commerce in Deutschland von ibi research an der Universität Regensburg zeigt, dass drei Viertel der Händler auf Suchmaschinenoptimierung setzen, um Besucher in ihren Webshop zu locken. Über die Hälfte schaltet auch Suchmaschinenwerbung und informiert per Newsletter über die angebotenen Produkte.

Diese Maßnahmen verursachen zum Teil erhebliche Kosten. Jeder vierte Händler gibt für Marketing-Aktivitäten mehr als 10.000 Euro pro Jahr aus, bei zwei von fünf sind es mehr als 5.000 Euro. Suchmaschinenwerbung und Zeitungsanzeigen sind dabei die größten Kostenblöcke. Der Erfolg dieser Investitionen bleibt vielen Onlinehändlern aber verborgen. Nur gut 40 Prozente der befragten Unternehmen wissen, wie viele Besucher eine Kampagne generiert hat. Und nur 36 Prozente der Firmen, die einen Newsletter versenden, kennen dessen Öffnungsrate. (tga)

via: InternetWorldBusiness



Lidl steigt ins eCommerce-Geschäft ein

ScreenShot684.bmpAndere Lebensmitteldiscounter wie Plus, Aldi oder Real vertreiben bereits Reisen oder Blumen übers Internet. Lidl will nicht länger hinten anstehen und dringt nun auch in den eCommerce-Markt vor.

Fotos, DSL-Anschlüsse, Reisen und Blumen - daraus besteht das neue E-Commerce-Angebot des Lebensmitteldiscounters Lidl unter www.lidl-shop.de. Wie E-Commerce-Berater Jochen Krisch in seinem Weblog “Exciting Commerce” meldet, war der Start bereits für die Jahre 2006 und 2007 angekündigt. Betreiber des Shops ist die Lidl-Tochter Schwarz E-Commerce, die Logistik übernimmt Hermes.

via: InternetWorldBusiness



Ebay startet Fair-Trade-Handelsplattform

Ebay bietet ab sofort auf einem neuen Online-Marktplatz ausschließlich fair gehandelte und umweltfreundliche Produkte an.

ebay_1.gifOnline-Auktionshaus eBay erweitert sein Warenangebot durch die neue Fair-Trade-Plattform „WorldofGood“. Verkauft werden dort Artikel, die nachweislich umweltschonend und unter fairen Bedingungen produziert und gehandelt werden. Kategorien wie Haus und Garten, Schmuck, Kleidung, Kosmetika oder sogar Nahrung, bieten beispielsweise bei gerechten Verhältnissen hergestellter Kaffee oder Einrichtungsgegenstände aus Recycling-Material.

„WorldofGood“ entstand in Kooperation zwischen eBay und dem gleichnamigen Fair-Trade-Unternehmen. Alle Produkte und Verkäufer tragen Zertifikate unabhängiger Prüfungsstellen, die das Erfüllen moralischer und ökologischer Standards belegen. Auf Wunsch kann der Nutzer sich zusätzlich im Detail ansehen, welche konkreten positiven Einflüsse der Erwerb einzelner Artikel nach sich zieht. Dabei weicht eBay vom traditionellen Auktionsmodell ab, alle Waren werden zu angemessenen Festpreisen angeboten.

via: Ecin



Händler: Furcht vor Web 2.0

Eine aktuelle Studie des ECC Handel belegt, dass zwei Drittel der Händler in Web 2.0-Anwendungen große Gefahren sehen.

Händler können es sich immer weniger leisten, den Vertriebsweg Internet zu ignorieren. Das zeigt eine Vorabauswertung der Studie “Internet im Handel”, für die das E-Commerce-Center Handel 1.702 Einzelhandels- und Großhandelsunternehmen sowie Handelsvermittlungen befragte. Demzufolge sank binnen Jahresfrist der Anteil der Händler, die noch überhaupt keinen Umsatz über das Web generieren, im B-to-C-Bereich von 26,8 Prozent im Jahr 2007 auf jetzt 22,8 Prozent. Im Gegenzug stieg der Anteil der Händler, deren E-Commerce-Umsatz bereits über zehn Prozent ausmacht, drastisch an. 10,4 Prozent der Umfrageteilnehmer melden Internet-Umsatzanteile von zehn bis 25 Prozent (Vorjahr: 7,2 Prozent). Der Anteil der Händler, die über 25 Prozent ihres Umsatzes über das Web generieren, stieg noch stärker von 26,8 auf 32,1 Prozent.

via: InternetWorldBusiness



Web-Angebot von Geschäften beeinflusst auch nicht-virtuelle Verkäufe

Schon lange hat sich das Internet als wichtiges Handelsmedium etabliert. Doch auch für den Ladenverkauf spielt der Internetauftritt von Unternehmen eine wichtige Rolle.

Laut einer Studie von Nielsen Online bevorzugen Verbraucher Geschäfte mit überzeugender Internet-Präsenz. Im Bereich der Unterhaltungs- und Haushaltselektronik kaufen 80 Prozent der Kunden bei Händlern, deren Website sie zuvor besucht haben. 53 Prozent entscheiden sich für denjenigen Anbieter, auf dessen Web-Seite sie vorab die meiste Zeit verbringen, 58 Prozent bezeichnen das Netz als ihre Hauptquelle für die Suche nach Produktinformationen im Vorfeld des Kaufs.

Während sich Einzelhändler bereits seit langem die Vorzüge des Online-Verkaufs zunutze machen, gewinnt das Internet durch den Einfluss auf den traditionellen Ladenkauf noch weiter an Bedeutung. Eine starke Web-Präsenz wird daher nicht nur für Online-Händler immer essentieller. Multichannel ist hier das Stichwort. Händler, denen es gelingt, den Verbrauchern Komfort und Informativität zu ermöglichen und die Nutzung mehrerer Verkaufskanäle zu erleichtern, können mit einem wachsenden Marktanteil rechnen, so die Studie.

via: Ecin



Kreatives Affiliate-Marketing gefordert

Der Vermarkter affilinet und der Versandhändler Quelle haben in einer Kooperation einen Wettbewerb ins Leben gerufen, der Publisher dazu animieren soll Werbung besonders kreativ und effektiv neu einzubinden.

Unter dem Namen affilinet & Quelle Publisher Innovationspreis 2008 werden bis Ende Juli besonders gelungene Werbestrategien für die Quelle-Angebote auf den Publisher-Websites von affilinet gesucht. Für die Wahl des innovativsten Werbemittels prüfen affilinet und Quelle alle eingereichten Ideen auf eine besonders gelungene Integration in die Publisher-Website, den Eigenanteil an der Entwicklung, die kreative Leistung sowie die Flexibilität des Werbeformats. Was danach mit den  eigens für das Versandhaus kreierten Werbemitteln passiert, ist uns noch nicht bekannt.

via: Ecin



Versandhandel profitiert vom Online-Boom

In der deutschen Versandhandelsbranche wird in diesem Jahr ein doppelt so starkes Wachstum wie im Einzelhandel erwartet. Der Grund dafür ist laut dem Bundesverband des deutschen Versandhandels auf den ungebrochenen Boom des Internets zurück zu führen.

Für das Gesamtjahr rechnet der Verband mit einem Warenumsatz in Höhe von 28,6 Milliarden Euro (2007: 27,6 Milliarden Euro).

„Der Wachstumsmotor Internet läuft weiter auf Hochtouren“,

so BVH-Präsident Rolf Schäfer. Der Online-Handel lege im Vergleich zum Vorjahr um 23 Prozent auf insgesamt 13,4 Milliarden Euro (Vorjahr: 10,9 Milliarden Euro) zu.
Allerdings bringt der boomende E-Commerce nicht allen Versendern Aufschwung, wie die Forschungsgruppe TNS Infratest in einer Erhebung, für die 30.000 Menschen befragt wurden, ermittelt hat. Demnach gehen die Umsätze der Multichannel-Versender, die auf ein paralleles Katalog- und Internetangebot setzen, laut der Untersuchung um 4,6 Prozent zurück. Die reinen Internetversender legen dagegen um 38,6 Prozent auf rund 4,5 Milliarden Euro zu (Vorjahr: 3,3 Milliarden Euro). Noch stärkeren Umsatz erwirtschaftete der Direktvertrieb der Hersteller mit einem Plus von 46,8 Prozent. Auch Versender, die ihren Ursprung im stationären Handel haben, legen, so die Schätzung, mit einem Plus von 111,3 Prozent kräftig zu.

Das Gros der Warenbestellungen machen mit 42 Prozent Schuhe und Textilien aus, gefolgt von Medien wie Büchern, CDs und DVDs mit rund 18 Prozent. Mit sechs Prozent schließen die Sparten Unterhaltungselektronik und Computer ab.

via: Onetoone