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Social Networks mit Outlook

Auf der Website von LinkedIn ist ab sofort eine Software erhältlich, um Abläufe und Änderungen in den Social Networks über Microsoft Outlook in Echtzeit zu verfolgen. Zusätzlich ist es möglich den Kontakten E-Mails zu schicken.

Die Software ist bereits im Personal Information Manager Outlook 2010 enthalten, der sich jedoch noch in der Betaphase befindet und erst im Juni offiziell verfügbar sein soll. Wenn man die Software mit den älteren Office-Versionen 2003 und 2007 verwenden möchte,  muss man sich die zusätzlich den „Social Connector“ von Microsoft installieren, der bereits in der Beta-Version erhältlich ist.

Außerdem wurde bekanntgegeben, dass neben dem Social Connector weitere Outlook-Integrationen für die sozialen Netzwerke wie Facebook und MySpace folgen werden. LinkedIn hatte bereits im November des vergangenen Jahres die benötigten Schnittstellen freigegeben, woraufhin Microsoft den Social Connector angekündigt hatte.



Kooperationsänderungen zwischen Microsoft und Facebook

Der Softwaregigant Microsoft und das soziale Netzwerk Facebook haben ihre Konditionen in ihrem Kooperations-Vertrag geändert.

In Zukunft sollen weitere Funktionen von Microsofts Suchmaschine Bing auf Facebook angeboten werden. Diese sollen an mehreren, besonders effizienteren Stellen auf Facebook erreichbar sein. Die Bing-Suche wird auch für Facebook-Nutzer außerhalb der USA verfügbar sein. Weiterhin soll die Vermarktung der Bannerwerbung zukünftig von Facebook übernommen werden.

Trotzdem werde Microsoft weiterhin die Publikation von textbasierten Anzeigen, die im Zusammenhang mit den Ergebnissen der Websuche stehen, übernehmen. Für Facebook hingegen sei es aber sinnvoll, in Zukunft seine Bannerwerbung selbst zu vermarkten. Diese Änderungen sollen in den nächsten Wochen und Monaten bemerkbar werden.

Microsoft hatte im Sommer 2006 die Vermarktung der Bannerwebung für die damals knapp 9 Millionen Nutzer getätigt. Im Oktober 2007 sicherte sich Microsoft einen Minderheitsanteil an dem Social Network Riesen. Mitlerweile soll Facebook weltweit rund 400 Millionen User haben.



Facebook und die Nicht-Mitglieder

Auch über Nichtmitglieder scheint das soziale Netzwerk bestens informiert zu sein.

So berichtet ein User, der noch keinen Facebook-Account besitzt, über Empfehlungsmails eines Bekannten in denen er zusätzlich eine Vorschlagsliste mit Leuten gesendet bekommen hat, die er eventuell kennt. Dabei erkannte er, dass fast alle der vorgeschlagenen Nutzer bekannt waren. Das Kuriose an dieser Sache ist jedoch, das der Bekannte diese jedoch nicht kannte. Zu einigen dieser Personen sei noch nicht einmal nach intensiver Web-Recherche eine Verbindung zu erkennen gewesen.

Nun stellt sich die Frage, wie Facebook an die Informationen kommt, die dem Netzwerk dabei helfen, sogar die kleinsten Verbindungen zwischen zwei Personen zu lokalisieren. Facebook sammelt über seine User die Daten fremder Personen, auch über diejenigen die gar nichts mit den sozialen Netzwerken zu tun haben. So wird zum Beispiel via Facebook-App (erhältlich für das iPhone) die Kontaktliste mit der in Facebook abgeglichen. Dadurch werden Namen, E-Mail-Adressen und Telefonnummern in das Social Network injiziert. Jedoch werden auch E-Mail-Konten des Angemeldeten durchsucht. So bietet Facebook seinen Nutzern an seine Freunde via E-Mail-Kontaktliste zu finden. Nun werden diese Daten nicht nur für die eigene Pflege der Freundesliste genutzt, sondern sie werden gespeichert und neuen Kandidaten vorgeschlagen.

“Genau wie jedes andere Online-Adressbuch speichert auch Facebook die hochgeladenen Kontakte. (…) Wenn Nutzer Kontakte hochladen und Einladungen verschicken, möchten sie informiert werden, wenn ihre Freunde sich auch registrieren. (…) Die E-Mail-Adressen werden benötigt, um den Nutzern dies zu ermöglichen. (…) Es gehört zu unserem Service, diese Daten aufzubewahren, bis der Nutzer, der sie hochgeladen hat, sie löscht. Unter dem Fragezeichen-Symbol erläutern wir, wie ein Eintrag gelöscht werden kann und verlinken zu der entsprechenden Seite in den Privatsphäre-Richtlinien”, erklärt das Unternehmen.

Weiterhin ist denkbar, dass Facebook auch andere Informationsquellen nutzt um Verbindungen herzustellen. So werden u.a. der Wohnort, die Aktivitäten oder der gemeinsame Arbeitgeber als Anhaltspunkte benutzt Nutzer zusammenzuführen.



Lediglich 17 Prozent der Twitter-Accounts sind aktiv

Jeden Tag melden sich immer mehr Menschen bei Twitter an. Die eigentlich aktiven Nutzerzahlen sind jedoch sehr gering.

Die monatliche Steigerungsrate liegt momentan bei 6,2 Millionen Nutzern, so hatte Twitter zum Jahreswechsel 75 Millionen registrierte Accounts. Von diesen 75 Millionen Nutzern haben 18,75 Millionen User (25 Prozent) gar keine Follower und sogar 30 Millionen (40 Prozent) haben noch nie einen Tweet versendet. 60 Millionen Twitterer (80 Prozent) haben weniger als 10 Tweets und können somit zu den inaktiven Accounts gezählt werden. Zusätzlich wurde bekannt, das ältere Account auch die aktiveren seien, und diese aktiven Account gerade einmal 17 Prozent der Gesamtmasse ausmachen.



TÜV-Siegel für die VZ-Gruppe

Nach einer Sicherheitsprüfung des TÜV Süd haben die sozialen Netzwerke der VZ-Gruppe das TÜV Siegel erhalten.

„Die VZ-Netzwerke sind die ersten sozialen Netzwerke, die wir auf Datensicherheit und Software-Funktionalität überprüft haben“,

erklärte Wolf-Rüdiger Heidemann vom TÜV Süd. So wurden die gesetzlichen aber auch die speziellen Anforderungen des TÜV Süd berücksichtigt und erfüllt.

„Die TÜV-Prüfer haben sich auf die Qualität der Anwendungssoftware in Hinblick auf Datenschutz, Datensicherheit und Funktionalität konzentriert“, teilte der StudiVZ-Betreiber VZnet Netzwerke in Berlin mit.

Es wurde unter anderem die Qualität der Software für Datensicherheit geprüft. Ein weiteres wichtiges Kriterium war auch der Umgang mit den personenbezogenen Daten und deren Sicherheit. Nach eigenen Angaben habe man vor diesen Test jährlich zu wiederholen, um eine stetige Sicherheit der Plattformen zu gewährleisten.

Jedoch sei davor gewarnt, dass auch ein TÜV-Siegel keine 100-Prozentige Sicherheit bietet. Die VZ-Netzwerke haben bereits Erfahrungen mit Sicherheitslücken gemacht, im vergangenen Jahr war StudiVZ aufgefallen, da Unbefugte persönliche Daten von mehr als einer Millionen Nutzer ausgelesen hatten.



Twitter jetzt auf Deutsch

Nach den Anpassungen in Italienisch, Spanisch und Französisch ist Twitter nun auch in Deutsch verfügbar.

„Was gibt’s Neues?“ … So wird man ab sofort auf seiner Twitter Seite begrüßt. Das Unternehmen aus San Francisco gab bekannt, das neben den oben genannten Sprachversionen Deutsch die letzte sei, die in diesem Jahr zur Verfügung gestellt wird. Durch diese Sprachanpassung will der Mikroblogging-Dienst neue Nutzer gewinnen.

Twitter ist weiterhin nur über twitter.com erreichbar, die Domain twitter.de führt lediglich auf die Seite eines Domain-Anbieters.



Digital Sky Technologies kauft weitere Facebook Anteile

Die russische DST hat weitere 5 Prozent der Aktien-Anteile des bekannten Online-Netzwerks Facebook für rund 100 Millionen Dollar erworben. So wurden in diesem Jahr allein von DST 400 Millionen Dollar in Facebook investiert. Laut der russischen Zeitung „Kommersant“ möchte die DST sich im nächsten Jahr weitere Anteile sichern. Facebook äußerte sich bisher nicht zu dieser Meldung.

Der russische Konzern hatte bereits Anfang des Jahres 200 Millionen Dollar in Facebook investiert und im Sommer für weitere 100 Millionen Aktien von den Facebook Mitarbeitern gekauft. So kommt DST auf einen Anteil von rund 3,5 Prozent und hätte somit dreimal so viele Aktien wie Microsoft (1,6 Prozent).

Digital Sky Technologie besitzt in Russland ein eigenes Freunde-Portal und einen Mailing-Dienst namens mail.ru. Zusätzlich kontrolliert die DST die Computerspiel-Holding Astrum Online Entertainment.