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Steht in den Startlöchern: Windows 8

Überarbeitete Oberfläche, auf mobile Endgeräte optimiert und wesentlich sicherer als seine Vorgänger: Mit Windows 8 will Microsoft sein Betriebssystem als Primus positionieren. Ob das Vorhaben gelingt, soll sich noch in diesem Jahr zeigen.

Visuell zeigt sich Windows 8 wie schon beim mobilen Betriebssystem Windows Phone 7 von seiner eckigen Seite – große farbige Kacheln dominieren die Oberfläche. Von Live-Informationen über das jeweilige Programm bis zur Touchscreen-optimierten Steuerung: Die „Metro“-Benutzeroberfläche setzt auf User-Experiences, öffnet aber auch Entwicklern den Weg, Anwendungen für ARM-basierte Computer zu programmieren.

Windows 8 soll darüber hinaus mit erhöhter Sicherheit seinen Vorgängern gegenüber glänzen können. Wichtige Daten werden nach dem Start etwa in zufällige Bereiche des Arbeitsspeichers abgelegt. Mit der Technik will Microsoft Angreifer daran hindern, Systemdaten aus dem Arbeitsspeicher auslesen zu können.

Bereits vorab ermöglicht der Software-Konzern Nutzern das neue Betriebssystem testen zu können. Die sogenannte Windows Developer Preview ist eine voll funktionsfähige Vorabversion – Ende Februar soll die erste Beta folgen.

YouTube Preview Image

(Quelle: stern.de)



Webdesign-Framework YAML 4.0

Mit dem Release der Version 4.0 des Webdesign-Frameworks YAML eröffnen sich erweiterte und vereinfachte Möglichkeiten für Webdesigner.

YAML („Yet Another Multicolumn Layout“) unterstützt Webdesigner mit Vorlagen und Assistenten bei dem Anlegen von Webseiten mit mehrspaltigem Layout ohne HTML-Tabellen.

Die Verbesserungen beziehen sich unter anderem auf die Dokumentation, den Layout Grids und einem flexibleren Formularmodul. Um Überschneidungen mit anderen CSS-Deklarationen zu vermeiden, werden YAML-Stilangaben künftig im Namensraum „ym-„ abgespeichert.

(Quelle: heise.de)



Mozilla Firefox einfach personalisieren

Mit Fashion Your Firefox startet Mozilla eine Website, die bei der individuellen Anpassung des Browsers helfen soll.

firefox_1.jpgFashion Your Firefox ordnet Erweiterungen für Mozillas Browser nach Aktivitäten –  die Einbindungen von der Suche, über Soziale Netzwerke bis hin zu diversen Shopping- oder Newsseiten lässt sich so mit mehr als 5.000 Firefox-Erweiterungen besonders einfach gestalten.

Für die unterschiedlichen Nutzertypen werden dabei unterschiedliche Erweiterungen vorgeschlagen, die in einem Schwung heruntergeladen werden können. Mozilla will es mit Fashion Your Firefox Nutzern einfacher machen, sich in den mittlerweile mehr als 5.000 Add-Ons zurechtzufinden und neue Nutzer auf die Möglichkeiten von Erweiterungen hinweisen. Damit werden Add-Ons nun auch leichter der breiten Masse zugänglich gemacht und bleiben nicht nur ein „Geheimnis“ versierter Nutzer.

via: Golem



Vista, endlich so wie es wirklich sein sollte?

Das neue Windows 7. Es wird schneller, schöner, kleiner und bequemer werden - verspricht Microsoft. Ein erster Blick auf die Vorab-Version, die in Los Angeles gezeigt wurde.

ScreenShot619.bmpSichtbarste Neuerung wird die Taskleiste sein. Unter Vista ist sie wenig nützlich. Das wird sich ändern. Lieblingsprogramme lassen sich dann einfach auf die Leiste ziehen oder umgruppieren. Fährt die Maus über ein Icon, öffnet sich - wie bisher - ein Vorschaufenster. Fährt die Maus auf die Miniaturansicht, wird sie automatisch geöffnet.

In Startmenü und Taskbar sind “Jump Lists” integriert. Ein Mausklick zeigt zum Beispiel beim Webbrowser die zuletzt besuchten Seiten an. Es lassen sich feste Aufgaben zuweisen; auf Knopfdruck startet etwa der Mediaplayer die Lieblings-Musikpayliste oder Word öffnet eine bestimmte Vorlage.

Ein Kreuz unter Vista ist die Suche. Sie verwirrt eher als das sie nützt. “Libraries” (Bibliotheken) helfen, das Problem zu lösen. Sie bilden virtuelle Karteikästen für physische Datenträger. Egal, wo etwa die Fotos im Heimnetz verteilt liegen - auf diversen Festplatten, USB-Sticks oder Heim-Servern -, in der Bibliothek können sie alle mit einer einzigen Abfrage durchsucht und angezeigt oder bearbeitet werden.

Bibliotheken werden für schnelleres Suchen indexiert. Windows 7 soll nun generell weniger Leistung für solche Hintergrundaktivitäten verbrauchen. Nettes Feature: Begriffe, die ein Suchkriterium erfüllen, werden im Explorer zur schnelleren Orientierung farblich unterlegt.

Zu den unbeliebten Tätigkeiten eines Windows-Nutzers gehört das Umsortieren und Anpassen von Fenstern. Windows 7 gibt hier Schützenhilfe. Ein Verschieben eines Fensters an den oberen Rand öffnet es bildschirmfüllend, wird ein Fenster an den linken und eines an den rechten Rand geschoben, werden beide automatisch auf die halbe Bildschirmgröße angepasst.

Wird eine Kamera oder Handy angeschlossen, gibt Vista eine Standardauswahl vor, was man tun könnte. Zum Beispiel einen Bildbetrachter öffnen oder den Explorer. Windows 7 wird eine “Device Stage” öffnen. Hier steht exakt, was man mit dem jeweiligen Produkt machen kann, sogar wo das Handbuch im Internet zu finden ist oder die neueste Software. Allerdings: Die Informationen muss der Hersteller liefern. Mal sehen, was passiert, wenn man ein Google-Telefon oder ein iPhone anschließt.

Das Internet darf natürlich nicht fehlen und so wird die Verbindung zum WorldWideWeb erleichtert. Das bringt zunächst Einschränkungen mit sich. E-Mailprogramme wie Outlook Express oder das Videoschnittprogramm (Movie Maker) fallen weg. Bei der Installation soll der Nutzer einen Account bei Windows Live Services eröffnen. Erst dann werden diese Programme als Web-Service wieder integriert. Software wie das Blogging-Tool “Windows Live Writer” sind schon für Vista oder XP verfügbar.

Fazit: Warum nicht gleich so. Der erste Blick auf Windows 7 ist sehr vielversprechend. Zahlreiche Verbesserungen erscheinen auf Anhieb sinnvoll und nützlich. Leider stehen weder Preis noch Konditionen fest, zu denen Vista-Besitzer werden upgraden können.

via: Handelsblatt



Audiodateien und Videos durchsuchen – Mit Google Audio Indexing

Vor rund 2 Monaten hat Google auf iGoogle ein Gadget namens “Google Elections Video Search “ vorgestellt. Dieses Tool übersetzt und indiziert die gesprochenen Inhalte des Politik-Channels auf YouTube. Schon nach kurzer Zeit haben die User sehr kreative Möglichkeiten gefunden dieses Tool zu nutzen.

Diese Technologie kann nun auch anderweitig genutzt werden, und zwar unter dem Namen „Google Audio Indexing“ auf Google Labs. Die dazugehörige Seite bietet noch weitere Funktionen, wie z.B. „Suche innerhalb eines Videos“ oder „Gemeinsame Nutzung“ und eine stabile Benutzeroberfläche. Hier könnten in Zukunft noch weitere Funktionen hinzukommen, da Google weiter mit solchen experimentiert.

Via: Official Google Blog



Die Geschichte der Web-Browser: Von Netscape bis Chrome

Zehn Jahre nach dem Ende des ersten “Browserkriegs” zwischen Microsoft und Netscape startet jetzt der Suchmaschinengigant Google einen neuen Angriff auf Microsoft.

Bei Erfolg der Google-Software Chrome könnte eine neue Verschiebung der Gewichte im Internet entstehen.

Der erste grafische Internet-Browser überhaupt war 1993 der NCSA Mosaic. Daraus ging noch im selben Jahr der Netscape Navigator hervor. Er brachte es schnell auf bis zu 90 Prozent Markanteil. Microsoft konnte dem damals nichts entgegen setzen. Der weitere Verlauf „Der Geschichte der Browser“ wird vom Handelsblatt  interessant illustriert in einer Bildergalerie dargestellt.



IPTV versagt in Deutschland und siegt im Ausland

Während die Telekomkonzerne das “Fernsehen der Zukunft” anpreisen passiert zu diesem Thema so gut wie nichts. Gerade einmal 300 000 Deutsche holen ihre Sender per IPTV auf die Mattscheibe. Angesichts von knapp 20 Millionen Haushalten in Deutschland ist das verschwindend wenig. Daran hat auch die exklusive Vermarktung der Bundesliga-Spiele im Telekom-Fernsehen nichts geändert.

Um endlich Schwung in die alternative Art der Fernsehübertragung zu bringen, will die Deutsche Telekom ihren Neukunden das vermeintliche Premium-Produkt sogar eine Zeit lang zum kostenlosen Test anbieten. Hansenet ist noch einen Schritt weiter gegangen und bietet sein Fernsehen gleich ganz umsonst an. Für die angeschlagene Tochter von Telecom Italia ist Mattscheibe via DSL-Anschluss damit nur noch ein Vehikel, um DSL-Kunden zu halten oder zu gewinnen.

Wie viel besser läuft dagegen das Geschäft jenseits der deutschen Grenzen: Der französische Ex-Monopolist France Télécom hat mit 1,2 Millionen Fernsehkunden nicht nur deutlich mehr Nutzer als die Deutsche Telekom, sondern kann mit neuen Diensten wie TV sogar die sinkenden Einnahmen aus dem klassischen Festnetz kompensieren. Ähnlich sieht es in Spanien beim Marktführer Telefónica aus.

Der Erfolg der europäischen Nachbarn hat zwei Gründe: Zum einen haben sie sich nicht so viele Fehler beim Marktstart erlaubt wie die Deutsche Telekom. Zum anderen macht es ihnen die heimische TV-Infrastruktur leichter, Fuß zu fassen.

Deutschland ist eines der wenigen Länder, in denen zwar die Infrastruktur für den TV-Empfang Geld kostet, die meisten Sender aber kostenlos sind. Franzosen und Spanier sind dagegen gewohnt, auch Geld für Fernsehsender zu bezahlen. Während gerade einmal 14 Prozent der deutschen Haushalte Bezahlsender nutzen, sind es in Frankreich mehr als drei Mal so viele und in Spanien doppelt so viele.

In Frankreich kommt noch hinzu, dass es - anders als hier zu Lande - keine flächendeckende Versorgung mit Kabelanschlüssen gibt. Die meisten Franzosen beziehen ihr TV-Signal über terrestrische Verbindungen. Die aber bieten weitaus weniger Sender als Kabel oder Satellit. In den Großstädten wie Paris untersagt der Denkmalschutz zudem auf den meisten Hausdächern das Aufstellen von Satellitenschüsseln.

Die Deutsche Telekom startete ihr Angebot drei Jahre später, bot es zunächst nur auf ihrem neuen Highspeed-Netz VDSL an und verhakte sich dann auch noch über Monate mit der Regierung und der Bundesnetzagentur in einen Streit über die Regulierung des Supernetzes. Erst seit der Ifa im vergangenen Jahr bietet die Telekom Fernsehen auch über herkömmliche schnelle DSL-Leitungen an. Zu dem planerischen Hickhack der Telekom gesellten sich anfangs auch noch technische Probleme wie ruckelnde Bilder und Störungen beim Umschalten.

Das Telekom-Angebot für Telefon, DSL-Anschluss und IPTV war 2006 mit 80 bis 110 Euro im Monat viel zu teuer. Inzwischen verlangt der Marktführer für diesen Dreiklang zwar nur rund 50 Euro. Das ist aber immer noch viel mehr als in Frankreich, wo sich die Preise bei rund 30 Euro eingependelt haben.

via: Handelsblatt