Artikel, die mit "tv" getaggt sind:

Diese Kategorie abonnieren

Interaktives TV: Panasonic will Myspace zu neuem Glanz verhelfen

Einst das weltgrößte Social Network – nach Auftreten von Facebook und Co. nur noch ein Verlustgeschäft: Nach den Plänen für einen groß angelegten Relaunch und einer stärkeren Fokussierung auf den Musik-Sektor folgt nun in Form von „Mypsace TV“ der nächste Befreiungsschlag.

Panasonic HDTV-Geräte der neuen Generation sollen zukünftig mit einer Myspace-App namens Myspace TV ausgestattet sein. Durch diese soll Fernsehen sozialer werden. Somit können Zuschauer über ihr TV-Gerät, Smartphone oder Tablet Kommentare zu den TV-Inhalten abgeben.

Sänger, Schauspieler und Anteilseigner an Mypsace Justin Timberlake wirbt auf der Elektronikmesse CES 2012 unter anderem für den kommenden Dienst.

(Quelle: mashable.com)



Studie: Die Hälfte aller Fernsehzuschauer surft parallel im Internet

Eine aktuelle Bitkom-Studie hat ergeben, dass fast die Hälfte aller Fernsehzuschauer während des TV-Angebots im World Wide Web unterwegs ist.

23 Prozent der Befragten nutzen regelmäßig die beiden Medien parallel, 25 Prozent gaben an, nur gelegentlich auf das gleichzeitige Entertainment beider Unterhaltungselektronika zurückzugreifen. Mobile Notebooks werden besonders häufig zum Surfen im Internet benutzt (58 %), dicht gefolgt von Desktop PCs (46 %). Auch Mobiltelefone kommen häufig zum Einsatz (7 %), Netbooks bilden das Schlusslicht (6 %).



Apple demnächst auch auf dem TV-Markt

Erneut kursiert das Gerücht, Apple wolle in naher Zukunft ein Apple-TV-Gerät auf den Markt bringen. Ursprung der erneut losgetretenen Gerüchtewelle sollen Quellen von Venture Beat sein.

Laut dem Analyst Gene Munster kann man von einem Verkaufsstart bzw. mit dem Erscheinen des TV-Geräts Ende 2012 bzw. Anfang 2013 rechnen.
Allerdings ging Munster bereits 2009 von einem Apple-TV-Geschäftsstart aus und stellte damals die Behauptung auf, dass 2011 mit dem Gerät zu rechnen sei. Für Munster ist neben Apples iCloud-Technologie, eine Stellenausschreibung ihrerseits, in der expliziet auch TV genannt wurde, ein weiteres Indiz für das baldige Erscheinen eines Apple-TV.



IAB Studie: Online-Werbung erzielt höhere Markenbekanntheit als TV

Online Werbung erzielt eine größere Markeinreichweite als das Fernsehen. Dies ergab eine Studie des „Internet Advertising Bureau“ (IAB) und des Marktforschungsunternehmens „GFK“.

Die Steigerung der Markenbekanntheit bei Online-Kampagnen beträgt 7,8 Prozent. Im Vergleich dazu generiert TV-Werbung 4,1 Prozent. Setzt man beide Medien kombiniert ein, erzielen sie sogar einen Anstieg der Markenbekanntheit von 17,1 Prozent.

TV lässt sich besser im Bereich Werbeaufmerksamkeit einsetzen. Laut Studie liegt dort eine Steigerung von 11,8 Prozent vor. Online-Werbung erhöht das Bewusstsein für die Marke lediglich um 5,8 Prozent. Der Einsatz beider Werbemittel lässt die Awareness um 18,7 Prozent ansteigen.

25 Prozent der Teilnehmer sahen die untersuchte Kampagne online, aber nicht im Fernsehen. TV-Werbung sei am effektivsten, wenn die Markenawareness bei einer großen Gruppe unterstützt werden soll. Durch mündliche Weiterempfehlung wird so der Weg in den Supermarkt am stärksten aktiviert.

Untersucht wurden die Werbekampagnen der Marken Nestlé und Maggi. Die Maggi Kampagne, ausgerichtet auf 25-45 Jährige Mütter, lief vom 21. Bis 27. Februar 2011. Die Online-Aktivität beinhaltete einen Mix aus pre- und post-roll Video Anzeigen sowie traditionellere Display-Werbung wie Skyscrapers. Außerdem wurde die Werbung auf Social Media Kanälen und Lifestyle Websiten geschaltet.



Online Werbung effizienter als TV-Werbung

Eine Abverkaufsstudie hat ergeben, dass Werbung im Internet die Anzahl der Käufe um 49 Prozent steigerte. Im Fernsehen geschaltete Werbung hingegen nur um 10 Prozent.

Yahoo Deutschland und die Gesellschaft für Konsumforschung verglichen am Beispiel einer crossmedialen Kampagne für ein Molkereiprodukt die Umsätze von TV-, Print- und Onlinewerbung. Hierfür wurde das Kaufverhalten und die Mediennutzung von rund 15.000 Haushalten analysiert.

Das Ergebnis: Drei Prozent des Umsaztzes konnten direkt auf die Kampagne zurückgeführt werden. Ausserdem war jeder dritte Käufer des beworbenen Produkts ein Neukäufer. Drei Prozent des Umsatzes konnten unmittelbar auf die Kamapgne zurückgeführt werden. Dabei nahmen die Produktkäufe durch Onlinewerbung stärker zu als durch Print- und TV-Werbung.

Stellt man den durch Internetwerbung erreichten Erfolg in Relation zum Werbebudget, ergibt sich, dass Online-Werbung am wirkungsvollsten ist. Jeder in Internetwerbekampagnen eingesetzte Brutto-Werbeeuro führte bereits kurzfristig zu 16 Cent mehr Umsatz. Im Gegensatz zu TV-Werbung, hier lag der Return-On-Investment bei 11 Cent.



Internet muss sein

Es führt kein Weg mehr am Web vorbei, besonders die Unterhaltungselektronik setzt nun vermehrt auf internetfähige Geräte.

Die Frühadopter, die den kleineren Teil der Käuferschaft ausmachen, sind, wenn es um die neusten Geräte und Innovationen geht, immer sofort dabei. Der Großteil der Endverbraucher wartet erst einmal ab, zeigt sich aber nicht abgeneigt gegenüber den neuartigen Fernsehern und Technologien. Das wird aus einer Untersuchung von InStat deutlich. So sollen bereits bis 2013 40 Prozent aller weltweit erworbenen Fernseher internetfähig sein. Weitet man die Kategorien aus wären es dann über 500 Millionen Produkte aus der Unterhaltungselektronik die Internetverbindungen unterstützen. Zudem soll die jährliche Zuwachsrate zwischen 2008 und 2013 starke 64 Prozent betragen.

Somit winken den Herstellern fantastische Umsatzpotenziale. Natürlich bewegt sich die Wachstumsrate in einem so hohen Bereich nur deswegen, weil fast jedes Gerät dem internetfähigen Standard erst angepasst werden muss.

Die Wünsche der Verbraucher bewegen sich dort hin, dass jedes seiner Medien über eine Plattform gesteuert werden soll. So sollen immer mehr einzelne Geräte zusammengefügt werden. Den Experten zufolge lag im Jahr 2009 das Verhältnis von Breitbandanschlüssen der Haushalte zu webfähiger Unterhaltungselektronik bei 5:1. Dieses Verhältnis soll sich bis 2013 quasi ausgleichen und einem Verhältnis von 2:1 gleichstehen. Dieser Internet-Boom eröffnet vielen Unternehmen und Video-Marketern neue Perspektiven im Widget und Applikationen-Bereich.



BVDW-Studie: TV-Wirkung wird durch SEM verstärkt

Die Ergebnisse der TV/Search-Werbewirkungsstudie des BVDW zeigen deutlich, dass sich das Zusammenspiel von TV- und Suchmaschinenwerbung die Markenbekanntheit steigert.

Wird eine TV-Kampagne von Suchmaschinenoptimierung begleitet, konnte die Erhebung einen Anstieg um 25 Prozent ermitteln. Laut BVDW bringt die Kombination aus TV-Werbung und Suchwortkampagne eine Steigerung um rund 31 Prozent.

Kombiniert man einen TV-Spot mit gleich beiden Möglichkeiten, also SEM und SEO, so kann sich die ungestützte Markenbekanntheit um ganze 42 Prozentpunkte auf 91 Prozent steigern. TV alleine schafft nur 49 Prozent.

Reza Malek, Unitleiter SEM im BVDW, dazu:

“Ohne parallele Einbindung von Kampagnen im Bereich der Suchwortvermarktung und Suchmaschinenoptimierung verschenken Unternehmen die Möglichkeit, stärker im Relevant Set der Kunden präsent zu sein.“