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Time Warner kauft AOL-Anteile zurück

Noch nicht einmal zwei Monate nachdem Time Warner und AOL offiziell bekannt gegeben hatten sich zu trennen, kauft Time Warner Googles AOL-Anteile wieder zurück.

Um die Abspaltung und den Börsengang von AOL vorzubereiten, kauft der US-Medienkonzern Time Warner den Fünf-Prozent-Anteil von Google am Internetdienstleister AOL zurück. Somit ist Time Warner nun wieder 100-prozentiger Eigentümer von AOL.

Die Trennung vor zwei Monaten hatte Time-Warner-Boss Jeff Bewkes noch als

“weiteren wichtigen Schritt in der Neugestaltung von Time Warner”

verargumentiert. Time Warner könne sich mit diesem Schritt besser auf seine Kerngeschäfte mit Medieninhalten konzentrieren (iBusiness berichtete). (cr)

via: iBusiness



Studie belegt Trend zur Online-Kundenkommunikation

84 Prozent der Kundenanfragen von Unternehmen in Deutschland wurden bisher per Telefon oder eMail beantwortet. Laut einer aktuellen Studie wird man sich künftig mehr auf die Online-Kommunikation beschränken.

Dies ist das Ergebnis einer Studie von novomind in Zusammenarbeit mit der Fachzeitschrift INTERNET WORLD Business. Der Grund, weshalb Unternehmen zukünftig wohl von klassischen Kommunikationsmedien auf moderne Online-Kommunikation umsteigen, ist die Aussicht auf einen deutlichen Zeitgewinn im Kundenservice. Jede fünfte Fach- und Führungskraft der Internetwirtschaft plant inzwischen, Kundenanfragen bald mit allgemeinen Antworten häufig gestellte Fragen, sogenannte FAQ-Systeme, zu beantworten.

Zusätzlich kann die direkte Online-Kommunikation durch Live-Chat-Angebote gestärkt werden, was zu dem derzeitigen Ziel beitragen würde, den Online-Kundenkontakt von derzeit vier Prozent auf zwölf Prozent zu erhöhen. Gleichzeitig erwartet uns ein Rückgang der klassischen, telefonischen Call-Center-Betreuung von derzeit 22 Prozent auf gerade einmal 14 Prozent. Damit lösen FAQ-Systeme die Call-Center auf Platz zwei der wichtigsten Bearbeitungssysteme für Kundenanfragen ab. Der Briefverkehr, so die Prognose, soll mit einem bisherigen Anteil von fünf Prozent schon bald von virtuellen Beratern überholt sein. Aus Platz eins der wichtigsten Systeme bleibt weiterhin die eMail, obwohl deren Nutzung laut Expertenmeinung von aktuell 62 Prozent auf 53 Prozent sinken wird.

via: Ecin



Microsoft macht die Krise zu schaffen

Der Softwarekonzern muss deutliche Gewinn und Umsatz Rückgänge einstecken.

Einen Umsatzrückgang von 17 Prozent gegenüber dem Vorjahr auf 13,10 Milliarden US-Dollar hat Microsoft im vierten Quartal seines Geschäftsjahres 2008/2009 zu verzeichnen. Der Gewinn ging noch deutlicher zurück.

So meldet Microsoft ein Minus von 30 Prozent auf 3,99 Milliarden US-Dollar beim operativen Gewinn im vierten Quartal 2008/2009, der Nettogewinn ging um 29 Prozent auf 3,05 Milliarden US-Dollar zurück.

Schuld daran sei vor allem die Wirtschaftskrise und die damit einhergehende geringere Nachfrage im PC-Markt, kommentiert Microsofts Finanzchef Chris Liddell die Zahlen.

Dabei verbucht Microsoft im abgelaufenen Quartal bereits einen Umsatz von 276 Millionen US-Dollar mit Windows 7 aus dem entsprechenden Upgradeprogramm. Das neue Betriebssystem erscheint erst am 22. Oktober 2009.

Insgesamt setzt Microsoft im Geschäftsjahr 2008/2009 58,44 Milliarden US-Dollar um, 3 Prozent weniger als im Vorjahr. Dabei erzielte das Unternehmen einen operativen Gewinn von 20,36 Milliarden US-Dollar beziehungsweise einen Nettogewinn von 14,57 Milliarden US-Dollar, ein Minus von 9 respektive 18 Prozent. (ji)

via: Golem



Deutsche Unternehmen planen die meisten Investitionen für Web-Relaunches ein

Einer Online-Umfrage von iBusiness zufolge steht der Relaunch der Webseite ganz oben auf der Investitionsliste deutscher Unternehmen.

Knapp jeder vierte Befragte antwortete auf die Frage, in was für Internet-Projekte Unternehmen bzw. Kunden-Unternehmen zur Zeit bzw in den nächsten Monaten investieren, mit der Antwort “Relaunches”.

Erst danach folgen Suchmaschinenoptimierung (SEO) und Suchmaschinenmarketing (SEM) mit 19 bzw 14 Prozent der Antworten. Offenbar haben die deutschen Unternehmen ihre Hausaufgaben in diesen Marketingfeldern bereits gemacht, so dass sie dort nicht mehr so viel Investitionsbedarf sehen. Das gilt offensichtlich auch für den Backend-Bereich. Intranet und Extranet sehen nur acht Prozent der online Befragten.

In neue Sites (11%), neue Shops (3%) und neue Methoden (11%) sieht jeweils nur eine Minderheit aktuellen Investitionswillen. (jg)

via: iBusiness



Untersuschung: eMail-Verkehr von Unternehmen

Zwischen den einzelnen Branchen existieren zwar gravierende Unterschiede, allerdings bekommen Kunden häufig keine korrekten oder schnellen Antworten auf ihre eMail-Anfragen.

Das eCommerce-Center Handel hat Qualität und Schnelligkeit des eMail-Kundenservices von 72 deutschen Unternehmen in fünf Branchen untersucht. Dazu wurden in einem Zeitraum vom 6. bis zum 24. Oktober jeweils 10 Service-Anfragen per eMail pro Unternehmen versandt. Im Durchschnitt erreichte die Tester eine Antwort-eMail nach 1,5 Tagen, diese wurde in 72,2 Prozent der Fälle erkennbar individuell von einem Service-Mitarbeiter verfasst. Nur 25,7 Prozent der Unternehmen verschickten automatische Antworten, 2,1 Prozent verlangten eine erneute, nicht immer nachvollziehbare Übermittlung der Kundendaten.

22,9 Prozent der Unternehmen antworteten erst am zweiten Tag, 11,1 Prozent erst am Dritten, 11,9 Prozent erst am fünften Tag oder noch später. Nach Branchen sortiert reagierten Versandapotheken am schnellsten, in 57,1 Prozent der Fälle kam die Testantwort noch am gleichen Tag zurück. Am schlechtesten schnitten hier die Telekommunikationsunternehmen ab: nur 18,1 Prozent antworteten hier am ersten Tag, 34,9 Prozent erst nach fünf Tagen oder noch später.

Auch die inhaltliche Qualität der Antwort-eMails war recht unterschiedlich. Immerhin 47,5 Prozent der Anfragen wurden insgesamt zufriedenstellend beantwortet, 15,6 Prozent beantworteten die Anfrage sinngemäß überhaupt nicht. Auch bildeten die Telekommunikationsunternehmen das Schlusslicht, während 36,1 Prozent der Kundenanfragen korrekt beantwortet wurden, war die Antwort in 38,6 Prozent der Fälle völlig unzureichend. Am besten schnitten bei der Anwortqualität Unternehmen aus dem Bücher- und Medieneinzelhandel ab, ihre Antworten waren in 56,5 Prozent der Fälle zufriedenstellend, nur 15,6 Prozent der Antwort-eMails konnten nicht zur Klärung der Service-Anfrage beitragen.

via: Ecin



Immowelt.de und FAZ.net gehen Kooperation ein

Ziel ist es Online- und Zeitungsanzeigen enger miteinander zu verzahnen.

So sollen FAZ-Leser im Laufe des 1. Quartals 2009 die Möglichkeit bekommen, Zeitungsanzeigen künftig auch online zu veröffentlichen, sowohl bei Immowelt.de als auch bei Partnerportalen wie GMX, Focus Online oder Der Westen.

Weiterhin können Nutzer auf FAZ.net jederzeit Wohn- und Gewerbeimmobilienangebote von Immowelt.de abrufen. Für Immobilien-Anbieter wird es ebenfalls eine Möglichkeit geben, Online-Anzeigen auf FAZ.net zu schalten und diese in der “FAZ” zu veröffentlichen.

“Immowelt.de hat besonders hohe Kompetenzen bei crossmedialen Produkt- und Geschäftsmodellen. Aus diesem Grund haben wir uns für eine Zusammenarbeit entschieden”,

begründet Florian Pütz, kaufmännischer Leiter von FAZ.net, die Kooperation. Laut IVW wies das Nachrichtenportal FAZ.net im November 1,7 Millionen Unique User und 90,7 Millionen Page Impressions auf. Immowelt.de wies zuletzt 257 Millionen Page Impressions. (HOR)

via: Horizont.net



Deutsche Unternehmen beschaffen sich ihre Materialien im Internet

60 Prozent der deutschen Unternehmen beschaffen sich die benötigten Materialien für ihre Produktion im Internet. Damit steht Deutschland im europäischen Vergleich an zweiter Stelle hinter Schweden.

Dort kaufen 72 Prozent aller Firmen mit mehr als zehn Mitarbeitern elektronisch ein. Das berichtet der Hightech-Verband BITKOM auf Basis aktueller Zahlen der europäischen Statistikbehörde Eurostat für das Jahr 2007. Die Online-Beschaffung ist in den meisten europäischen Ländern weit verbreitet. Im Durchschnitt aller 27 EU-Länder kaufen 39 Prozent der Firmen online ein. Zu den Spitzenreitern hinter Schweden und Deutschland zählen Dänemark, Großbritannien (jeweils 59 Prozent), Österreich (56 Prozent), Finnland (55 Prozent), Belgien und Irland (53 Prozent) sowie die Niederlande (41 Prozent). Italien liegt mit 29 Prozent auf Platz 13. Für Frankreich liegen keine Angaben vor. (am)

via: Acquisa