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Second Life als Konferenzraum

Nach dem großen Hype den Second Life in der Internet-Branche verursacht hatte, nutzen Firmen die 3D-Welt für überregionale Meetings, interne Schulungen und Konferenzen.

Als Vorreiter gilt hier der TÜV Nord, bereits seit 2007 wird dort der geschlossene Second-Life-Bereich für interne Schulungen genutzt. Dabei werden laut Unternehmensangaben vier- bis fünfstellige Euro Beträge gespart, da nicht alle Sachverständigen, die über die ganze Welt verteilt ihren Sitzt haben, nach Deutschland geholt werden müssen.

Der  Second Life Betreiber Linden Lab, sieht ebenfalls Potential in der Business-Nutzung. Nach eigenen Angaben nutzen mittlerweile weltweit 1400 Organisationen Second Life für standortübergreifende Meetings, Schulungen und Konferenzen.



Umfrage zeigt, dass Marketer ihre Web 2.0-Aktivitäten besser im Blick behalten sollten

Wie jedes andere Geschäft sollten auch Web 2.0-Aktivitäten genau im Auge behalten werden – viel zu oft wird dies aber vernachlässigt.

eMarketer hat in einer Umfrage ermittelt, dass rund 84 Prozent der sozial aktiven Unternehmen überhaupt nicht wissen welche Einkünfte genau mit Web 2-0-Aktivitöten erzielt werden. Gerade einmal  16 Prozent waren sich darüber bewusst, was sie an ihren Social Media Aktivitäten verdienen. Angesichts der Tatsache, dass sich Experten mittlerweile darüber einig sind, dass der Markt das experimentelle Stadium bereits verlassen hat, ist dieses Ergebnis umso erstaunlicher.

Der Grund für die mangelnde Analysebereitschaft liegt laut den Analysten in der Verwirrung über die zahlreich vorhandenen Möglichkeiten. Dazu kommt, dass häufig im Vorfeld einer Web 2.0-Kampagne die eigentliche Zielsetzung völlig außeracht gelassen wird – folglich: wenn man nicht weis, was man erreichen will, kann man auch nichts messen.



Bereits mehr als 100 Millionen Nutzer für Facebook Mobile

Rapides Wachstum für Facebook Mobile – mehr als 100 Millionen Nutzer empfangen Facebook bereits auf ihren mobilen Endgeräten.

Vor noch sechs Monaten konnte Facebook 65 Millionen mobile Nutzer verzeichnen, jetzt verkündete Facebook, dass die 100 Millionen Grenze geknackt ist. Das beduetet für Facebook neben der Websuche wohl auch die erfolgreichste mobile Webapplikation überhaupt.

Für die Nutzer gibt es unterschiedliche Möglichkeiten, den Dienst unterwegs zu nutzen, darunter mehrere mobile Webseiten. Erst recht kurz gehört dazu auch die Site m.facebook.com, die auf die jeweiligen Geräte angepasst ist. Ebenfalls großer Beliebtheit erfreut sich die Nutzung per SMS, die von rund 80 Mobilfunkanbietern in 32 Ländern unterstützt wird. Ergänzt wird das Angebot durch Applikationen für diverse Smartphone-Plattformen wie iPhone, Andorid und Symbian. Mittlerweile wird Facebook von vielen Herstellern vorinstalliert ausgeliefert.



Google Buzz als soziales Sammelbecken

Bei Google Buzz wird nicht gezwitschert sondern gesummt: In Googles neuestem Streich sollen bestehende soziale Web-Angebote integriert werden und somit endlich den gewünschten Web 2.0 Erfolg mit sich bringen.

In einer großen Umfassungsbewegung sollen bestehende Web 2.0 – Dienste gebündelt werden und anschließend für Google-Mail-Nutzer verwendbar gemacht werden. Buzz vereinigt Aktivitäten von Bekannten und Freunden in Netzwerken wie Twitter oder Facebook und stellt diese dann kurz zusammengefasst auf der Google-Mail-Startseite da. Unternehmensangaben zufolge, soll das neue Feature innerhalb einer Woche implementiert werden.

Allerdings beschränkt sich der Dienst nicht auf die passive Rolle. Es soll außerdem möglich sein als Buzz-Nutzer Nachrichten zu verfassen sowie Fotos und Videos hochzuladen. Derzeit schließen einige soziale Netzwerke die Zusammenarbeit mit Google Buzz aber noch aus, weder Facebook Connect noch Twitter haben der Kooperation zugestimmt. Bisher ist es nur möglich, Tweets über das Google-System zu lesen.

Google sagt außerdem dem noch nicht wirksam bekämpften Web 2.0 – Problem, welches belanglose und langweilige Nachrichten beherbergt, den Kampf an. Lernfähige und intelligente Filter sollen dafür sorgen, dass nur noch interessante Statusmeldungen und Nachrichten an die Nutzer weitergeleitet werden. Weiter ist selbstverständlich auch eine mobile Integration mit standortbezogenen Diensten via Google Maps geplant.



Virales Marketing bei Facebook

Bereits jeder Dritte Nutzer des Social-Networks Facebook hat über die Community schon neue Marken kennengelernt. Eine aktuelle Studie hat ermittelt, dass häufig Freunde auf neue Marken aufmerksam machen.

Zwei von drei Facebook-Usern sind bisher mit Produkten, Unternehmen oder Marken in Kontakt gekommen, sei es darüber, dass sie „Fan“ geworden sind (27 Prozent) oder Mitglied in einer Gruppe geworden sind (21 Prozent). Markenbezogene Infos an Freunde weitergeleitet, hat mittlerweile jeder zehnte User. Auffällig ist, dass unter den Gruppenmitgliedern oder Fans von Markenprofilen eher die jüngere Facebook-Fraktion bis 29 Jahre vertreten ist. Im Gegensatz dazu steht, dass die aktiven Weiterleiter oder Multiplikatoren von markenbezogenen Inhalten eher ältere Nutzer ab 30 Jahren sind (63 Prozent).

Rund 28 Prozent der Studienteilnehmer geben an, dass der Kontakt zu Marken mittels Facebook das Markenimage verbessert hat. Der Effekt ist umso größer, wenn Freunde im Vorfeld auf die Marke aufmerksam gemacht haben. Bekannte und Freunde spielen also eine gesteigerte Rolle für die Wirkung von werblichen Inhalten auf Facebook.

Dies sind die Ergebnisse einer Trend-Studie, die von Innofact durchgeführt wurde. Im Januar 2010 wurden dazu 1.009 Facebook-Nutzer befragt.



Google und Social-Media?

Suchmaschinenprimus Google hat für den heutigen Dienstag die Vorstellung eines Social-Media-Produktes angekündigt. Insider gehen derweil davon aus, dass Google nicht mehr länger zugucken möchte, wie Facebook, Twitter und Co. die sozialen Netzwerke dominieren.

Das Wall Street Journal berichtet, dass es sich bei der neuen Funktion um eine Aktualisierung von Gmail handeln soll. User sollen künftig Statusupdates oder Kurznachrichten online mit Freunden und Bekannten teilen können. Brancheninsider Techcrunch hingegen glaubt, dass das neue Produkt weitaus mehr zu bieten hat, als eine Gmail-Integration.

Mehr als diese Details hat Google bisher nicht preisgegeben.



Studie: Personalsuche übers Social Web

Die Stellenanzeigen in Zeitungen werden immer weniger. Stattdessen wird die Personalsuche immer stärker auf die Online-Kanäle verlagert. Laut der Studie Recruitment Trends werden auch immer mehr Bewerbungen per Mail versendet statt per Post.

Die Aussage „Ihre Bewerbung bevorzugen wir in Papierform anstelle einer E-Mail“ liest man immer seltener auf den Bewerbungsseiten diverser Unternehmen. Zumindest in größeren Unternehmen erwartet man eine Online-Bewerbung, da man sich nicht mit dem ganzen Papierkram abgeben möchte. In den letzten fünf Jahren habe sich ein Wandel durch die Personalabteilungen gezogen, so wurde damals noch von über zwei Fünftel der Befragten die Papierform bevorzugt. Jetzt sind es nur noch sieben Prozent.

Zusätzlich nutzen fast zwei Drittel der Großkonzerne Online-Jobbörsen um eine offene Stelle auszuschreiben. Jede fünfte Ausschreibung findet man in den Printmedien, deutlich weniger als noch vor einigen Jahren. So scheinen sich die Befragten aber von der Gesamtheit abzuheben und bilden somit die Ausnahme. Laut einer Erhebung des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) geben 40 Prozent der Firmen noch klassische Inserate auf und lediglich 30 Prozent nutzen, die oben genannten, Web-Portale.

Für die Recruitment-Trends-Befragten ist die eigene Firmen-Homepage der wichtigste Kanal und dient somit als Hauptplattform um mit möglichen Bewerbern in Kontakt zu treten. Hierbei ist es auch wieder ein Vorteil für die bekannteren Firmen, da hier öfter die eigene Seite besucht wird als die von mittelständischen Unternehmen. Um präsenter zu sein sponsern manche Unternehmen Veranstaltungen an Universitäten und versuchen so die Studenten zu erreichen. Drei Viertel der Befragten geben das Hochschulmarketing als wichtiges Instrument an.

Bevor eine Stelle ausgeschrieben wird, informieren sich Arbeitgeber bei Online-Portalen wie Xing über mögliche Kandidaten und werben diese gegebenenfalls an. Hier weißt jeder Dritte darauf hin, dass das Social Web eine effektive Unterstützung bei der Personalsuche sei.

In einer weiteren Erhebung des Instituts Dimap wurde von einem Viertel aller Firmen bejaht, dass man bei der Personalsuche auf Informationen aus dem Internet zurückgriff. Ein Fünftel wertet nur gelegentlich Daten aus sozialen Netzwerken aus, wie z.B. Facebook oder die VZ-Netzwerke. Die Nicht-Nutzer war der Aufwand zu groß oder empfangen die Suchergebnisse als nicht aussagekräftig genug.