Twitter will Kommunikation noch interessanter gestalten

In Zukunft sollen Entwickler Längen- und Breitengrad sowie API (Application Programming Interface) angeben, um so für den Nutzer nachvollziehbar zu machen, von wo aus ihre Beiträge geschrieben wurden.

Ihre Position wird dann unter dem eigentlichen Blog-Eintrag angezeigt. Später soll dies auch für die Standard-Klientel möglich sein. Dabei versichert Twitter allerdings, dass dem Datenschutz Rechnung getragen werden wird, denn die Eintragung der Geodaten bleibt freiwillig.

Zudem ist die Funktion standardmäßig ausgeschaltet und die Positionsdaten bleiben nur für kurze Zeitabschnitte gespeichert. Schon jetzt können Teilnehmer in ihrem Profil ihren Standort angeben, doch gelten diese Daten als unzuverlässig und fantasievoll entstellt. Bei fast jedem sozialen Netzwerk findet man Anwender aus Takka-Tukka-Land oder dem Dorf der Schlümpfe. Mit der Bestimmung der Standorte von Entwicklern und Nutzern, verspricht sich das boomende Zwitscher-Netzwerk vielschichtigere Arten des Gedankenaustauschs. Beispielsweise könnte man, statt die Tweets von bestimmten Anwendern zu verfolgen, einfach alle Beiträge aus der eigenen Stadt oder Postleitzahlbereich abonnieren.

via: Ecin