Übersicht Musikplattformen und Musikformate

iTunesNachdem EMI den Anfang gemacht hat und in Verbindung mit Apple DRM-freie Musik anbieten will, dürften die Nutzerzahlen von Musikportalen weiter wachsen. Begünstigt wird diese Entwicklung auch durch die schärfere Verfolgung der Nutzer von P2P-Tauschbörsen, die immer öfter mit juristischen Konsequenzen rechnen müssen.

In diesem Zusammenhang hat das Handelsblatt eine Liste der gängigsten Musikplattformen sowie Musikformaten zusammengestellt:

Online Musikportale

  • connect-europe.com/de:
    Download-Portal von Sony mit Dateien im ATRAC-Format, das von Sony-Playern unterstützt wird.
  • finetunes.de:
    MP3-Portal abseits des Mainstreams mit Download von Songs (0,99 Euro) und ganzen Alben.
  • itunes.de:
    Marktführer von Apple, insbesondere für den iPod eingerichtet. Gekaufte Titel können aber auch als Audi-CD gebrannt werden und über diesen Umweg ins MP3-Format und dann auf andere Player geladen werden. Ein Song kostet meist 0,99 Euro.
  • mcbeat.de:
    Download von Songs für 0,95 Euro im WMA-Format.
  • mp3.de:
    Download von Songs und Alben im WMA- und MP3-Format.

  • mp3.freenet.de:
    Download von Songs und Alben im WMA- und MP3-Format.
  • musicload.de:
    Musikportal von T-Online mit Download von Songs und Alpen im WMA- und MP3-Format, außerdem Hörbücher und Musikvideos. Musicload liefert sich in Deutschland ein Kopf-an-Kopf-Rennen mit iTunes.
  • musikdownloads.aol.de:
    Download von Songs, Alben und Musikvideos im WMA-Format.
  • musik.jamba.de:
    Download von Songs im WMA-Format für den PC und im AAC-Format für Mobiltelefone.
  • musik.web.de:
    Download von Songs und Alben im WMA-Format, kostenlose Musikvideos.
  • napster.de:
    Download von einzelnen Songs für 0,99 Euro oder „Musik-Flatrate“ für 9,95 Euro im Monat
  • jamendo.com
    Auf Jamendo können Künstler ihre Musik unter der Creative Commons Lizenz veröffentlichen. Anderen Nutzern wird somit erlaubt diese Musik kostenlos zu laden, zu mixen und mit anderen zu teilen.
    Diese neuen Regeln erlauben Jamendo die digitale Verteilung über Peer-to-Peer Netze, wie z.B. BitTorrent oder eMule zu nutzen, um Alben legal und mit sehr geringen Kosten zu verbreiten.

Digitale Musikformate

Bei der Verwendung von digitaler Musik ist es sinnvoll, die einzelnen Musikformate und deren Eigenschaften zu kennen:

  • WAV:
    Standardformat für digitale Audiodaten in nicht komprimierter Form, wie sie etwa auf einer Musik-CD vorliegen; eine Klangdatei von der Dauer einer Minute erfordert einen Speicherplatz von rund zehn Megabyte.
  • MP3:
    MP3 steht eigentlich für MPEG-1 Layer 3. Das Format wurde 1994 entwickelt vom Fraunhofer-Institut für Integrierte Schaltungen (IIS) und komprimiert die Audiodaten so, dass das menschliche Ohr bei Bitraten ab 180 KBit/sec kaum einen Unterschied zur CD-Qualität feststellt. Je niedriger die Bitrate, desto geringer ist die Dateigröße.
  • WMA:
    WMA ist die Abkürzung für Windows Media Audio, ein von Microsoft entwickeltes Format für Mehrkanal-Sound bei geringen Dateigrößen. WMA wird meist mit DRM (Digital Rights Management) zum Schutz gegen Raubkopien gekoppelt.
  • AAC:
    AAC ist die Abkürzung für Advanced Audio Coding. AAC ermöglicht verbesserte Soundqualität bei geringerer Bitrate schon ab 128 KBit/sec und unterstützt ebenfalls DRM, wird von Apple für den iTunes-Shop verwendet.
  • Ogg Vorbis:
    Open-Source-Format für hohe Klangqualität bei geringer Bitrate.