Übersicht Musikplattformen und Musikformate
03.04.2007 | Kategorien: Brands, Digital Life, Entertainment, Medien, eCommerce
Nachdem EMI den Anfang gemacht hat und in Verbindung mit Apple DRM-freie Musik anbieten will, dürften die Nutzerzahlen von Musikportalen weiter wachsen. Begünstigt wird diese Entwicklung auch durch die schärfere Verfolgung der Nutzer von P2P-Tauschbörsen, die immer öfter mit juristischen Konsequenzen rechnen müssen.
In diesem Zusammenhang hat das Handelsblatt eine Liste der gängigsten Musikplattformen sowie Musikformaten zusammengestellt:
Online Musikportale
- connect-europe.com/de:
Download-Portal von Sony mit Dateien im ATRAC-Format, das von Sony-Playern unterstützt wird. - finetunes.de:
MP3-Portal abseits des Mainstreams mit Download von Songs (0,99 Euro) und ganzen Alben. - itunes.de:
Marktführer von Apple, insbesondere für den iPod eingerichtet. Gekaufte Titel können aber auch als Audi-CD gebrannt werden und über diesen Umweg ins MP3-Format und dann auf andere Player geladen werden. Ein Song kostet meist 0,99 Euro. - mcbeat.de:
Download von Songs für 0,95 Euro im WMA-Format. - mp3.de:
Download von Songs und Alben im WMA- und MP3-Format.
- mp3.freenet.de:
Download von Songs und Alben im WMA- und MP3-Format. - musicload.de:
Musikportal von T-Online mit Download von Songs und Alpen im WMA- und MP3-Format, außerdem Hörbücher und Musikvideos. Musicload liefert sich in Deutschland ein Kopf-an-Kopf-Rennen mit iTunes. - musikdownloads.aol.de:
Download von Songs, Alben und Musikvideos im WMA-Format. - musik.jamba.de:
Download von Songs im WMA-Format für den PC und im AAC-Format für Mobiltelefone. - musik.web.de:
Download von Songs und Alben im WMA-Format, kostenlose Musikvideos. - napster.de:
Download von einzelnen Songs für 0,99 Euro oder „Musik-Flatrate“ für 9,95 Euro im Monat - jamendo.com
Auf Jamendo können Künstler ihre Musik unter der Creative Commons Lizenz veröffentlichen. Anderen Nutzern wird somit erlaubt diese Musik kostenlos zu laden, zu mixen und mit anderen zu teilen.
Diese neuen Regeln erlauben Jamendo die digitale Verteilung über Peer-to-Peer Netze, wie z.B. BitTorrent oder eMule zu nutzen, um Alben legal und mit sehr geringen Kosten zu verbreiten.
Digitale Musikformate
Bei der Verwendung von digitaler Musik ist es sinnvoll, die einzelnen Musikformate und deren Eigenschaften zu kennen:
- WAV:
Standardformat für digitale Audiodaten in nicht komprimierter Form, wie sie etwa auf einer Musik-CD vorliegen; eine Klangdatei von der Dauer einer Minute erfordert einen Speicherplatz von rund zehn Megabyte. - MP3:
MP3 steht eigentlich für MPEG-1 Layer 3. Das Format wurde 1994 entwickelt vom Fraunhofer-Institut für Integrierte Schaltungen (IIS) und komprimiert die Audiodaten so, dass das menschliche Ohr bei Bitraten ab 180 KBit/sec kaum einen Unterschied zur CD-Qualität feststellt. Je niedriger die Bitrate, desto geringer ist die Dateigröße. - WMA:
WMA ist die Abkürzung für Windows Media Audio, ein von Microsoft entwickeltes Format für Mehrkanal-Sound bei geringen Dateigrößen. WMA wird meist mit DRM (Digital Rights Management) zum Schutz gegen Raubkopien gekoppelt. - AAC:
AAC ist die Abkürzung für Advanced Audio Coding. AAC ermöglicht verbesserte Soundqualität bei geringerer Bitrate schon ab 128 KBit/sec und unterstützt ebenfalls DRM, wird von Apple für den iTunes-Shop verwendet. - Ogg Vorbis:
Open-Source-Format für hohe Klangqualität bei geringer Bitrate.



das interessanteste musikportal der letzten zeit wurde dabei vergessen: jamendo.com
kostenlos alben werden hier ganz web2.0-like über p2p verteilt (bitorrent und emule-netz)
schlechte recherche das ;)
gruss vom
peter
Vielen Dank für dem Hinweis. Wir haben jamando natürlich sofort in unsere Liste aufgenommen :-) Wir sind natürlich immer bemüht uns weiter zu verbessern!
connect-europe wird übrigens von sony dicht gemacht. damit ist auch ATRAC als format tot!
Prima!! Endlich Schluss mit der Kriminalisierung Jugendlicher, die ihre Musik hören wollen, und zwar auf den Medien wie MP3-Playern, die die Industrie schließlich dazu auch anbietet. Gerade Apple müsste großes Interesse daran HABEN; DENN WER KAUFT WOHL NOCH DIESE teueren Player, wenn man dieMusik dafür teuer bezahlen muss? Und die Gelddruckmaschine Anwaltskanzlei mit Abmahnungsverfahren en masse ( Beispiel der “arrivierte” Herr Rasch in HH, fürchterliche Masche!) könnte sich wieder richtigen Verbrechern widmen und vielleicht dafür sorgen, dass die Betrügereien der Reichen mal aufgeklärt werden, die uns allen schaden. Meine Forderung wäre sonst: wie früher bei den Tonbandgeräten eine Pauschalgebühr abkassieren, die zum Downloaden berechtigt. Wer das nicht will, erklärt das beim Kauf ausdrücklich und riskiert dann bewusst hohe Strafen . Aber: Grundsätzlich ist es m.E. nicht mehr aufzuhalten, dass Musik jedem frei zur Verfügung stehen wird. Die anderen Konzerne der Musikindustrie sollten bald folgen. Der Kunde könnte auch mit Konsumverzicht generell reagieren und auch die Konzerte der Künstler boykottieren. Passt Euch der Zeit an, die Ihr selbst so gestaltet habt,liebe Industriebosse. Ihr profitiert doch sowieso von allem. Die Jugend der Welt wird es Euch danken.
noch nie was von starfrosch gehört? schade… ist der älteste podcast der Schwiz und Vater des CC Systems ebenda…
Frage: Es gab mal eine Musikplattform welche die Bands im 3D Raum darstellte und cluster artig ähnliche Bands darum kreisen liess… erinnert sich wer an diese Seite? wenn ja bitte an
christoph_g@bluewin.ch oder hier. danke!
Mein Favorit unter den Musikplattformen ist restorm.com. Muss unbedingt auch auf die Liste ;-) Auf restorm.com steht es den Musikern frei, ihre Songs unter Creative Commons zu veröffentlichen oder den herkömmlichen Urheberrechtsschutz zu wählen.