Unternehmen zieht es zu Seminaren und Messen mehr und mehr ins Netz
In Zeiten der Finanz- und Wirtschaftskrise bevorzugen Unternehmen zunehmend das Internet wenn es um Seminare und Messen geht. Nicht nur der Kostenvorteil ist hierbei entscheidend.
Einer Studie des Webcast-Providers ON24 zufolge, verlagern mehr als die Hälfte aller Firmen zumindest Teile ihrer PR-Aktivitäten und Fortbildungsmaßnahmen ins Internet. So sagten 53 Prozent der über 10.000 befragten Fach- und Führungskräfte aus, bereits an virtuellen Veranstaltungen teilzunehmen. Weitere 23 Prozent gaben an, derartige Aktivitäten innerhalb des Jahres 2009 zu planen. Gleichzeitig erwarten 42 Prozent einen deutlichen Rückgang der Teilnahme an reellen Handelsmessen, Verkaufs- und Trainingsseminaren sowie Konferenzen.
Besonders vor dem Hintergrund der aktuellen Konjunkturflaute spielen wirtschaftliche Beweggründe bei der Verschiebung eine große Rolle: Virtuelle Maßnahmen sind schlicht kostengünstiger. Weiterhin schätzen Unternehmer den Komfort digitaler Abläufe, unter anderem den Wegfall der Anreise und die zeitliche Flexibilität. Auch die technischen Zusatz-Funktionalitäten nehmen Experten gerne in Anspruch.
Reelle Events blieben zweifellos ein wichtiger Bestandteil von Marketing, Fortbildung und Management, jedoch hätten virtuelle Termine in der Geschäftswelt nun endgültig die Schwelle der Anerkennung überschritten, fasst Denise Persson von ON24 zusammen. Neben dem wirtschaftlichen Aspekt, spiele dabei auch die zunehmende Einbindung von Social Networking eine Rolle, dessen Vorteile sich viele Fachkräfte auch bei Veranstaltungen wünschen würden.
via: Ecin