Unternehmensberatung identifiziert Risiken des mobilen Marktes

Wie so ziemlich alle schönen Dinge des Lebens, hat auch der mobile Markt seine Schattenseiten.

Die US-Unternehmensberatung Data Developments Worldwide (DDW) hat den Markt für mobile Endgeräte untersucht. Dort buhlen viele mehr oder weniger nützliche und mehr oder weniger schöne Geräte um die Gunst des Kunden – seien es Laptops, Netbooks, Smartphones oder ganz normale Handys. Und das ist das erste Risiko, denn diese Vielfalt kann verwirren: So wünschen sich 40 Prozent der Kunden ein einziges Gerät, das alle ihre Bedürfnisse erfüllt – und nicht fünf Verschiedene. Kleine, leichte Laptops scheinen am ehesten in der Lage zu sein, all die Bedürfnisse zu befriedigen; auf einer Top-Fünf-Liste der begehrtesten Geräte schafften sie es vor die Smartphones, die „normalen“ Laptops, GPS-Geräte und Netbooks.

Fallstrick Nummer zwei ist das altbekannte Problem, dass eigentlich nützliche und sinnvolle Dinge völlig am Kunden vorbei entwickelt werden. So kann man zwar mit einem Netbook telefonieren, aber die wenigsten Nutzer tun das – denn es ist häufig eher unpraktisch, zum Beispiel in der Fußgängerzone. Die Tatsache, dass ein Gerät bestimmte Dinge theoretisch könnte interessiert den Kunden kaum, so Chip Lister von DDW. Entscheidend sei vielmehr der richtige Mix aus Fähigkeiten zu einem günstigen Preis – zu teure High-End-Ladenhüter gebe es genug.

via: Ecin