VZ-Gruppe verzeichnet sinkende Pls

Holtzbrincks VZ-Gruppe verzeichnet im November ein dickes Minus.

SchülerVZ führt mit seinem Community-Angebot zwar das Ranking der IVW weiterhin an, allerdings ist die Seite um fast eine Milliarde PIs auf 4,9 Milliarden (minus 17,5 Prozent) eingebrochen. StudiVZ erzielte bei einem Minus von 8,2 Prozent knapp 3,9 Milliarden PIs und landet auf Platz drei. MeinVZ verzeichnet knapp 1,5 Milliarden PIs (minus 3,9) und erreicht damit Platz sechs innerhalb des IVW-Rankings.

Den Rückgang der PIs in den VZ-Netzwerken begründet das Unternehmen mit neuen Features wie den Instant Messenger “Plauderkasten” sowie der neuen Ajax-Technologie. CEO Clemens Riedl betont in einer Mitteilung:

“Wie im dritten Quartal bereits angekündigt, setzten wir nicht auf möglichst viele Page Impressions, sondern auf die stetige Produktoptimierung und eine hohe Benutzerfreundlichkeit”.

Den daraus resultierenden Klick-Rückgang nehme er dafür “gerne in Kauf”. Trotz des Rückgangs verzeichnen die drei Netzwerke zusammen aber weiterhin die mit Abstand meisten Seitenaufrufe in Deutschland.

Verluste verzeichnet auch das Social Network wer-kennt-wen, an der die Mediengruppe RTL beteiligt ist: Mit 4,0 Milliarden PIs (minus 3,05 Prozent) schiebt es sich aber an StudiVZ vorbei und landet in der aktuellen IVW-Auswertung auf Platz zwei. Zulegen konnten dagegen die ProSiebenSat.1-Beteiligung Lokalisten.de, die ihre Seitenaufrufe um 5,6 Prozent auf 1,7 Milliarden PIs erhöht. Die Schüler-Community Schüler.cc erreicht im November 929,29 Millionen PIs.

Aber auch die Nachrichtenportale müssen ein Abflauen der Zugriffszahlen verkraften. Einige der Dickschiffe im Markt wie Bild.de (875 Millionen PIs), Spiegel Online (628 Millionen PIs), Stern.de (179 Millionen PIs), Welt Online (148 Millionen PIs) konnten zwar etwas zulegen, aber die anderen Angebote weisen einen Rückgang ihrer Seitenaufrufe aus.
Sueddeutsche.de verzeichnet ein Minus von fünf Prozent auf knapp 141 Millionen PIs, Focus Online verliert knapp sechs Prozent (133 Millionen PIs), Faz.net etwas mehr als fünf Prozent (90 Millionen PIs) und das Handelsblatt muss sogar Minus von 19,3 Prozent (39 Millionen PIs) ausweisen. Verloren hat auch die Financial Times Deutschland (minus 16,4 Prozent) und kommt nur noch auf 35 Millionen Seitenaufrufe.

via: WuV