VZ-Netzwerke: VZ-Chef Rield verkündet schwarze Zahlen
Der Umsatz der VZ-Netzwerke ist dieses Jahr um 60 Prozent, also 30 Millionen Euro gestiegen.
VZ´s Ceo erklärte das sie im zweiten Halbjahr sehr geringe Abschreibungen vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen haben, und mit dem um 60 Prozent gestiegenen Umsatz die Frage endgültig geklärt haben, ob man mit Social Communities Geld verdienen kann.
Die VZ- Netzwerke wollen nun nicht mehr mit Facebook konkurrieren, sondern eine profitable Nische im deutschen Markt besetzen. In den letzen Jahren hat Facebook immer mehr Zuwachs bekommen, während die VV-Netzwerke kontinuierlich verloren haben.
Riedl teilte mit, dass sie sich in Zukunft sogar von Facebook distanzieren wollen. Facebook wolle gar keine klassische Community mehr sein, sondern führe nur noch einen Konkurrenzkampf mit Google um Nutzerdaten.
Zukünftig konzentrieren sich die VZ-Netzwerke wieder stärker auf die eigentliche Zielgruppe, die 12 – 29 Jährigen. Auch die Trennung zwischen StudiVZ und MeinVZ soll aufgegeben werden und wird wieder zusammengeführt.
Die Kommunikationsplattform soll umgebaut werden, um wieder junge Zielgruppen an zu sprechen. Es gehe bei den VZ-Netzwerken um intensive Kommunikation für junge Leute aus Deutschland. Der erste Schritt des Umbaus beinhaltet einen kostenlosen Telefondienst ähnlich wie bei Skype.
Marken-Profile sollen in Zukunft auch für Nichtmitglieder zugänglich sein, außerdem setzen die Netzwerke auf Bannerwerbung. Vor allem die jungen Mitglieder zwischen 12- 29 seien für Werbekunden wichtig. Die aktuelle JIM-Studie ergab, das bei Jugendlichen Internetnutzern unter 18 das SchülerVZ an erster Stelle steht. Laut Riedl habe der Datenschutz oberste Priorität. Dies soll eine eigene VZ-ID gewährleisten.