Weihnachtsgeschäft lässt die Kasse klingeln

Den ersten Zahlen zufolge kann sich das Weihnachtsgeschäft in Europa durchaus sehen lassen. Zwar steigt auch in Deutschland die Zahl der Interneteinkäufe zu Weihnachten deutlich, die Franzosen und Briten sind bisher aber noch ein wenig eifriger.

Anders hatte es wohl kaum jemand erwartet – pünktlich zum Fest, steigen die Zahlen der europäischen Interneteinkäufer deutlich an. Laut comScore ist bereits im November ein deutlich solider Anstieg des shopping-Konsums im Internet zu verzeichnen gewesen. Spitzenreiter mit rund 39 Prozent Zuwachs im November ist Frankreich, dicht gefolgt von Großbritannien, wo man 35 Prozent verzeichnen konnte. Deutschland liegt mit 17 Prozent etwas abgeschlagen, was laut den Experten aber regional bedingt ist, zusätzlich würden die Deutschen erst ab der ersten Dezemberwoche richtig aktiv. Noch weiter hinten, liegen die USA mit mageren 15 Prozent Anstieg.

Amazon trohnte bisher immeer als eCommerce-Supermacht an der Spitze der bevorzugten Online-Shops – was allerdings nicht für die Gallier gilt. Hier wurde Amazon von „Group Priceminister“ und „Group PPR“ auf den dritten Platz in der Rangfolge verwiesen. In Deutschland und Großbritannien hingegen, konnte Amazon 46 Prozent und 35 Prozent Benutzerzuwachs erzeugen, und ist damit weiterhin auf dem Spitzenplatz. Trotz großer Konkurrenz konnte Amazon in Frankreich trotzdem einen Nutzeranstieg von 40 Prozent verbuchen.

Neben Amazon konnten die anderen Marktteilnehmen in Deutschland nur noch Statistenrollen ergattern. Während Neckermann noch einen Nutzeranstieg von rund 18 Prozent verzeichnen konnte, muss sich die Otto-Gruppe mit nur zwei Prozent zufrieden geben. Bei Arcandor scheinen nun auch die Kunden vom sinkenden Schiff zu springen, der Konzern muss ganze 40 Prozent Nutzerrückgang wegstecken.