Wenn Online-Shopper sich nur umschauen und nicht kaufen
Nicht zwangsläufig generieren Online-Händler, mit dem Besuch von Kunden, auch Abschlüsse in ihrem Shop. Die gründe dafür sind allerdings oft vermeidbar.
Rund 360.000 Besucher von 160 Webseiten wurden in einer Untersuchung von iPerceptions erfasst, daraus ging hervor, dass 38,6 Prozent der User sich beim Besuch eines Shops noch in der Suchphase nach Produkten und Angeboten befinden. Im Gegensatz dazu, waren es nur 17 Prozent die den Shop gezielt aufsuchten um dort einen Kauf zu tätigen. Laut Aussage der Analysten liege die niedrige Kaufabschlussrate daran, dass die Kunden nicht genau das fanden wonach sie suchten (34 Prozent), oder weil weder Preis noch Bedienung der Plattform zusagten (13 Prozent). Was im Übrigen auch die häufigen Wechsel zwischen den Shops wieder spiegelt.
Wieder einmal bestätigt sich also der Aspekt des ersten Eindrucks. Denn wenn der Kunde nicht innerhalb kürzester Zeit versteht, wie er den Kauf durchführt und einleitet, wechselt er den Anbieter. Mit den Lieferbedingungen waren neun Prozent der Besucher der betrachteten Online-Shops unzufrieden, sie wurden entweder als zu hoch oder als uneindeutig. iPerceptions empfiehlt Betreibern darauf zu achten, dass sie nur in Produktsuchen in den Ergebnissen erscheinen, die sie auch tatsächlich im Sortiment haben. Denn 27,1 Prozent der Nutzer stoßen durch Suchmaschinen auf Anbieter. Darüber hinaus muss der Kunden durch eindeutige Navigationsmenüs, Produktbeschreibungen und Suchfunktionen umworben werden, die eine Wohlfühl-Amtosphäre schaffen. Besonders zum anstehenden Weihnachtsgeschäft sollten Betreiber also auf klar strukturierte Seiten und schnelle Hilfe achten um Hürden auszumerzen, die vom Kauf abhalten könnten.