Einige US-Anbieter von Podcasts trafen sich in der vergangenen Woche um gemeinsam nach Wegen für eine effektive Werbevermarktung der Angebote zu suchen.

ADM_1.JPGDie 15 Unternehmen aus der Branche, unter anderem auch Apple und Personal Life Media (PLM) gründeten für die Unterstützung dieser Entwicklung einen gemeinsamen Verband - die Association for Downloadable Media (ADM).
Ziel sei es Werbung in Podcasts effektiver zu vermarkten, bisher seien die meisten Angebote kostenlos downloadbar und sollen sich zukünftig durch Werbeeinnahmen finanzieren. Bisher war die nur eingeschränkt möglich, da die Anbieter selten in der Lage dazu waren ihren Werbekunden eine transparente Erfolgskontrolle zu bieten.

Als Lösung denkt man über ein System nach, in dem drei Werbeblöcke auf den Anfang, die Mitte und das Ende des Podcasts verteilt werden. Das Interesse der Werbebranche sei dabei durchaus vorhanden und laut einer Forrester Studie haben mehr als 10% der Internetnutzer bereits einmal von einem Podcast-Angebot Gebrauch gemacht.
Die Betreiber hingegen konnten bisher kaum Einnahmen über Podcasts erwirtschaften. Der Beitrag der Branche zum Umsatz des gesamten US-Onlinewerbemarktes betrug bisher weniger als ein halbes Prozent.

via: Heise