Yahoo: Schuld ist die deutsche Rechtssprechung
19.06.2007 | Kategorien: Brands, Digital Life, Entertainment, Medien, Web 2.0Yahoo reagiert auf die heftigen Proteste in der deutschen Blogosphäre und kündigt Lösungen für das Problem der Bilderzensur an. Als Grund für die unterschiedliche Handhabung in den internationalen Flickr-Angeboten wurde die jeweilige Landesrechtssprechung genannt. Diese sei in Deutschland besonders streng.
Der Internetkonzern Yahoo hat nun auf die weitreichende Kritik, nach dem Relaunch der internationalen Versionen von Flickr, reagiert. Mit den Maßnahmen habe der Konzern lediglich die Vorgaben der deutschen Gesetzgebung erfüllen wollen.
Grund für die heftige Kritik war es, dass Yahoo innerhalb der deutschen und anderen internationalen Flickr-Versionen zahlreiche - z.B. erotische - Aufnahmen gesperrt hatte.
“Deutschland hat in Bezug auf Altersverifizierung eine strengere Gesetzgebung als die meisten Nachbarländer und damit einhergehend auch ein härteres Strafmaß”.
Yahoo hat bereits angekündigt an der Lösung des schwelenden Problems zu arbeiten, um die aufgebrachten Nutzer wieder zu besänftigen. Im Gegensatz zur englischsprachigen Version können in der deutschen Version die Content-Filter nicht abgestellt werden - was zum Teil zu erheblichen Protesten - bis hin zur Gründung einer Protestgruppe bei deutschen Nutzern führte.
via: Computerwoche



1 Kommentar zu diesem Artikel
Trackbacks: